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WLAN-Technologie - Kabellos unterwegs

Quelle: © Andre Bonn - Fotolia.com

Das Surfen im Internet ist heute eines der alltäglichsten Dinge der Welt. Weit verbreitet ist dabei der Netzwerkaufbau über WLAN (Wireless Local Area Network), sprich ein kabelloses, lokales Funknetzwerk, welches einen schnellen und mobilen Internetzugang ermöglicht. Wie Sie ein optimales WLAN-Netzwerk einrichten, welche Vor- und Nachteile die Technik mit sich bringt und was es Neues auf dem Markt des kabellosen Empfangs gibt, verrät Ihnen eVendi.de.

Grundausstattung für WLAN
Ob in den eigenen vier Wänden, im Restaurant, Café, Zug oder im Büro – überall wollen wir flexibel, schnell und zuverlässig mit dem Internet verbunden sein. Erste Voraussetzung für den Aufbau eines drahtlosen Netzwerks ist dabei ein Access Point. Die Wahl für Access Points ist grundsätzlich abhängig vom Anwendungsgebiet. Accespoints mit integriertem Router (dies kann man als Standard bezeichnen) können beispielsweise eine größere Zahl von Rechnern vernetzen und für einen gemeinsam nutzbaren Internetzugang sorgen.

Darüber hinaus werden WLAN-Adapter bei den jeweils zu vernetzenden Rechnern für den Aufbau des kabellosen Netzwerks benötigt. Erst durch sie wird der Zugang zu einem WLAN-Netzwerk möglich. Neuere PCs, Netbooks oder Notebooks verfügen in der Regel bereits über eine eingebaute WLAN-Karte (u.a. bei Centrino Technologie), weshalb der Kauf eines externen Adapters entfällt. Besitzer älterer Geräte müssen nachrüsten, um ihren Computer mit einer WLAN-Basisstation zu vernetzen. Bei der Wahl für einen Wireless Adapter (auch Funkadapter genannt) gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie z.B. folgende:

  • USB-Adapter: In der Regel als Stick erhältlich, der direkt in den USB-Steckplatz des Computers gesteckt wird.
  • PCMCIA-Adapter: Geeignet für alle Geräte mit interner Antenne oder Buchse für externe Antennen. Sie verschwinden in der Regel im PCMCIA-Schacht und sind daher nicht zu sehen, verbrauchen allerdings mehr Strom als ein USB-Adapter.
  • PCI-Adapter: Austauschbarer, im Notebook integrierter WLAN-Adapter

Optimale Platzierung der WLAN-Komponenten
Nicht nur die Wahl der technischen Geräte ist ausschlaggebend für die Reichweite der WLAN-Komponenten, sondern auch die räumlichen Voraussetzungen. Um eine schnelle Verbindungsrate zu gewährleisten, sollten die Komponenten gut positioniert werden.

  • Störsender meiden: Externe Bluetooth-Geräte, kabellose Tastaturen oder auch Mikrowellen beispielsweise können sich negativ auf den Empfang auswirken und sollten sich deshalb nicht in unmittelbarer Nähe befinden. Auch Wände, Fenster oder Decken können die Signale schwächen.


eVendi Tipp
Die beste Übertragungsrate erzielen Sie, wenn Sichtverbindung zwischen Access Point und Client (drahtlose Netzwerkkomponenten oder Rechner, die vom Access Point versorgt werden) besteht. Theoretisch sind aber auch Verbindungen durch ca. 3-4 Wände oder Decken, je nach Baumaterial, möglich. Diese schwächen allerdings das Signal und somit die Übertragungsgeschwindigkeit.

  • Zentrale Positionierung: Der Access Point sollte nah an dem Bereich stehen, den er abdecken soll und erhöht sein, damit sich die Funkwellen unbehindert ausbreiten können.
  • Position überprüfen: Schon kleinste Veränderungen von Access Point und Client können die Datenrate beeinflussen. Drehen Sie die Geräte daher und testen Sie die Auswirkungen auf die Signal- und Verbindungsqualität.

Kabellos drucken, scannen, Musik hören – WLAN macht´s möglich
Wenn schon kabellos, dann bitte richtig. Denn was ist aufwendiger, als einen lokalen Drucker immer wieder mittels Kabel mit dem WLAN-fähigen Notebook zu verbinden? Printserver wie der D-Link DPR-1260 beispielsweise ermöglichen das kabellose Drucken und auch Scannen mit 108Mbit/s. Allerdings muss dieser Printserver zum Drucker passen, weshalb Sie sich vor dem Kauf über die Kompatibilität informieren sollten. Bequemer als die Suche nach dem passenden Druckerserver ist die Anschaffung eines Druckers mit integriertem Printserver. Der Hersteller HP etwa bietet mit seinem HP Deskjet 460wbt ein solches Gerät an. Dieser Tintenstrahldrucker unterstützt Datenraten von bis zu 54 Mbits/s. Auch Epson und Canon haben eine Reihe von WLAN-Printservern im Programm.

Auch der Empfang von Radiosendern ist mittlerweile mittels WLAN-Internetradio möglich. Ganz ohne PC können Internet-Radiosender beispielsweise mit dem Hama Wireless Lan Internet Radio empfangen werden. Das Radio für derzeit rund 80 Euro verbindet sich automatisch mit dem WLAN-Netzwerk und sucht sich die Sender im Internet. Webradios über WLAN ermöglichen dem Besitzer das Hören von Musik in der ganzen Wohnung und das wie gesagt unabhängig vom Computer. Auch Podcast-Abrufe sind so möglich.

Darüber hinaus hat etwa der Hersteller Loewe mit dem Individual Mediacenter einen WLAN-Alleskönner auf den Markt gebracht. Das Center dient als Zentrale für die Verteilung von Musik im ganzen Haus und enthält neben einem CD- und DVD-Player auch einen analogen Audioeingang, ein iPod-/iPhone-Interface und Ports für USB-Geräte. Zudem ermöglicht es den Zugriff auf freigegebene Dateiordner aus einem lokalen Computernetzwerk. Eine Multimedia-Station mit WLAN gibt es z.B. auch von Verbatim. Die MediaStation Pro besitzt eine Speicherkapazität von 500 GB und lässt sich mit dem Fernseher oder der Stereoanlage verknüpfen. Auch der Empfang von Internet-Radios und eine Verbindung per WLAN ist möglich. Laut Hersteller ist die Multimedia-Festplatte in der Lage, alle gängigen Video-, Audio- und Grafikformate wiederzugeben. Preislichen liegt sie derzeit bei ca. 200 Euro und ist hier erhältlich.

Für den Sommer 2009 ist außerdem die Einführung der FRITZ! Media 8260 geplant. Das Gerät kombiniert Internetanschluss, Computer, Fernseher und HiFi-Anlage und das auf Wunsch kabellos. Die Anschlussmöglichkeiten der Box sind vielfältig und garantieren die optimale Einbindung in das Netzwerk zu Hause. Die umfangreiche Ausstattung und die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten erlauben die optimale Integration in das heimische Netzwerk. Daten empfängt FRITZ! Media über den LAN-Anschluss oder kabellos. Mit dem neuen Standard WLAN 802.11n ist die FRITZ! Media 8260 gut gerüstet für kabellose Übertragung von HD-Video-Streams. Unterstützt werden dabei Funkverbindungen im 2,4- und 5 Gigahertz-Band. Neben WLAN 802.11n können auch die WLAN-Standards 802.11 a, b und g eingesetzt werden.

Sicherheitsmaßnahmen
So schnell, unkompliziert und einfach die Verbindung via WLAN auch ist, die Sicherheitslücken sind im Vergleich zu LAN-Verbindungen deutlich größer. Der Schutz des Netzwerkes vor Zugriffen Dritter ist daher unerlässlich. Der Name des Netzwerkes, die sogenannte SSID (Service Set Identifier) sollte daher geändert und auf „unsichtbar“ gestellt werden. Nutzen Sie zudem Passwörter und Verschlüsselungen und ändern Sie die bestehenden Passwörter des Konfigurationsmenüs. Über den MAC-Filter geben Sie nur bestimmten PCs Zugriff auf das Netzwerk. Besonders vorsichtige Nutzer schalten das WLAN bei längeren Nutzungspausen, wie z.B. im Urlaub, einfach aus.

Fazit
Drahtlose Netzwerke sind zweifelsfrei eine gute und bequeme Möglichkeit, ein eigenes Netzwerk aufzubauen oder ein bereits bestehendes Netzwerk zu erweitern. Über kabellose Internetverbindungen hinaus ist zunehmend auch das Musikhören und Fernsehen mittels WLAN möglich. Beschränkungen finden die Übertragungen allerdings noch häufig durch die räumlichen Gegebenheiten – sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis die WLAN-Technik diese Hürde überwunden hat.

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Lena Prinz | 19.04.2009 09:14
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