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Winterfest mit dem Auto in den Skiurlaub

Quelle: © PixMedia - Fotolia.com

Der Winter ist da und lockt mit seinen Reizen. Egal ob Pulverschnee oder Gletscherabfahrt – Wintersportfreunde zieht es in der kalten Jahreszeit in die Skigebiete. Vor dem Schneevergnügen steht aber in den meisten Fällen eine doch sehr lange Anreise – zumeist mit dem Auto. Damit die Fahrt in Richtung Alpen und Co. auch bequem und sicher verläuft, ist es ratsam, sich vorher einmal detaillierte Gedanken zu machen: Bietet das Auto ausreichend Platz für Reisegepäck und Ski-Ausrüstung? Womit beschäftige ich die Kinder auf dem Rücksitz? Wie komme ich die steilen Anstiege in den Bergen hoch? Hier bekommen Sie Tipps für eine rundum entspannte Anreise in den Skiurlaub.

Platz da!
Ski, Skischuhe, das restliche Gepäck und auch noch Spielzeug für die Kinder: Wenn es mit der ganzen Familie in den Skiurlaub geht, reist viel Gepäck mit. Lange vor Urlaubsbeginn sollte genau geplant sein, wo dieses ganze Gepäck seinen Platz im oder am Auto findet. Damit der Kofferraum bei Reiseantritt also nicht bis oben hin vollgepackt und womöglich auch noch die Rückbank mit belegt werden muss, gilt es, zusätzlichen Stauraum zu schaffen. Die Lösung heißt: Dachbox. Welche für Sie bzw. ihr Auto die Richtige ist, zeigt ein genauer Blick ins Internet.

 

Windschnittige Gepäckwunder
Dachboxen erfreuen sich bei Skiurlaubern größter Beliebtheit. Sie sind wahre Gepäckwunder und haben trotzdem kaum Auswirkungen auf den Benzinverbrauch. Dachboxen sind in der Regel witterungsfest und schützen daher ihren Inhalt bei der langen Fahrt durch die Winterlandschaft. Aber Achtung: Nicht jede Dachbox hält, was sie verspricht. Den ADAC-Test bestanden vier von acht Dachboxen nicht, weil sie bei einem Crash vom Autodach fielen oder ihren Inhalt der Natur preisgaben. Die Thule 631300 Pacific 600 Dachbox hingegen wurde im Dezember 2009 zum Testsieger in der ADACmotorwelt erklärt. Die mit „gut“ bewertete Dachbox hat einen 460 Liter Stauraum. Zum Vergleich: Das Kofferraumvolumen eines VW Golf V liegt bei 347 Litern. So passen in diese Dachbox maximal vier bis fünf Paar Skier und ein Großteil des übrigen Gepäcks. Durch ein patentiertes Fast-Grip-Befestigungssystem wird die Anbringung des Raumwunders zum Kinderspiel: Einfach die Krallen an der Box montieren, dann festdrehen und so am Dachträger fixieren. Um beim Befestigen ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten, zentriert sich das System selbstständig. Allerdings nur dann, wenn ihr Auto über ein Vierkant- oder Aluprofil verfügt. Das ist der einzige Haken. Spannbänder werden mitgeliefert und sorgen zusätzlich für Halt und Sicherheit. Ein zentrales Sicherheitsschließsystem bewirkt, dass Sie den Schlüssel erst dann abziehen können, wenn die Box auch wirklich richtig verschlossen ist.

Es gibt aber auch Dachboxen, die nicht aus festem Material bestehen. Sie sind wie Taschen zusammenfaltbar und können nach der Reise ganz einfach im Keller oder Kofferraum verstaut werden. Die Dachbox Thule Nomad hat einen Stauraum von 340 Litern und trägt ein Gewicht von bis zu 50 Kilogramm. Sie ist also eher für Kleidung geeignet, als für die Skiausrüstung. Aber nicht jeder nimmt ja seine eigenen Skier mit in den Urlaub. Wer sich also im Skigebiet leihweise mit dem nötigen Equipment versorgt, ist mit dieser Dachboxen-Variante gut bedient. Allerdings kann auch sie nur dann montiert werden, wenn das Auto über einen Gepäckkorb verfügt. Neben den Dachboxen fällt also noch weiteres Montage-Materialen an. Deshalb sollten Sie sich vor Beginn ihrer Reise unbedingt erkundigen, welches System und welche Dachbox für ihr Auto geeignet sind. Schon bei den benötigten Dachträgern sowie den Gepäckkörben gibt es enorme Unterschiede – nicht nur im Preis. Generell gibt es fünf Basisvarianten von Fahrzeugen: Fahrzeuge mit normalem Dach, Fahrzeuge mit Dachreling, Fahrzeuge mit Fixpunkten, Fahrzeuge mit T-Nut-Profilen sowie Fahrzeuge mit Regenrinne. Je nach Variante muss dann die passende Dachbox plus Befestigungssystem ausgewählt werden.

Richtungsweisende Hilfe
Nun ist alles gut verstaut und die Reise kann beginnen. Aber Stopp! Bevor Sie losfahren, gibt es noch weitere wichtige Dinge zu beachten. Damit Sie auch wirklich an ihrem Wunschziel ankommen, bietet sich ein Navigationsgerät an. Mobile Navigationsgeräte werden immer komplexer. Sie zeigen nicht nur den richtigen Weg ans Ziel, sondern rufen in Echtzeit Informationen über die Verkehrslage ab oder liefern den aktuellen Wetterbericht. Welches Produkt ist für ihre Anforderungen das beste? Welche Funktionen muss das Wunschgerät enthalten? Ein detaillierter Produktvergleich zu Navigationsgeräten gibt Antworten und hilft bei der Kaufentscheidung.

Langeweile auf der Rückbank
Das Ziel ist eingegeben, die Reiseroute steht. Sie sind endlich unterwegs. Die erste Etappe auf dem Weg zur Bergankunft ist geschafft, aber so eine Fahrt kann sehr lang werden. Dass Kinder ein ganz spezielles Zeitgefühl haben, fällt den Eltern spätestens bei folgenden Fragen von der Rückbank auf: Wie lange noch? Wann sind wir da? Damit die schnell gelangweilten, aber trotzdem lieben, Kleinen gut gelaunt und vor allem Eltern ungestresst am Urlaubsort ankommen, gibt es eine gute Ablenkungsmöglichkeit: zum Beispiel einen tragbaren DVD-Player.

Aber nicht nur die Ungeduld zehrt an den Nerven, auch die Minusgrade tragen unter Umständen dazu bei, dass die Reise nicht ganz ohne Quengeleien verläuft. Besonders wenn Sie im Stau stehen, kann es im Auto sehr kalt werden und das trotz der integrierten Heizung. Eine Standheizung schafft Abhilfe. Sie sorgt dafür, dass die Temperatur im Innenraum des Autos auf einem konstant angenehmen Niveau bleibt. Außerdem heizt die Standheizung schnell auf, wenn es nach einem Zwischenstopp doch einmal zu kalt geworden ist. Auch beschlagene Scheiben werden zügig von ihrem Dunst befreit. Sie haben keine Standheizung in ihrem Auto? Kein Problem, denn es gibt auch mobile Auto-Heizlüfter. Diese praktischen Begleiter werden über den Zigarettenanzünder betrieben und zeichnen sich durch meist schnelle sowie unkomplizierte Montage aus.

evendi Tipp
Heizlüfter haben oft zwei Funktionen in sich vereint. Im Winter wärmen sie das Auto schnell auf und im Sommer werden die Geräte zu einem Ventilator. Dieser sorgt auch bei langer Fahrt für einen kühlen Kopf.

Reifen an der Kette
Endlich! Die Berge sind in Sicht. Das Ziel ist nah, die nächste Herausforderung aber auch: steile Anstiege, garniert mit Schnee und Eis. Winterreifen helfen zwar im Flachland gegen Rutschgefahr, werden aber bei Schneefall in den Bergen fast unbrauchbar. Eine sichere und rutschfestere Kombination lautet: Winterreifen plus Schneeketten. Erstere sind zwischen Oktober und April ohnehin selbstverständlich. Im umfangreichen Winterreifen-Test können Sie nachlesen, welche am besten geeignet sind. Schneeketten gehören zur Standardausrüstung bei der Fahrt in den Skiurlaub. Damit die nicht ganz unkomplizierte Montage der Schneeketten nicht zum Problem wird, sollten Sie dies zu Hause vor der Abreise unbedingt einmal testen. Je nachdem, ob es sich um eine Seilkette oder Stahlringkette handelt, kann das Anbringen schwieriger werden. Seilketten verfügen über keine Vorspannung, müssen zuerst komplett um den Reifen gelegt und dahinter verschlossen werden. Erst dann können sie der Spur des Reifens angepasst werden. Stahlringketten haben einen starren Stahlring, der die Ketten zusammenhält. Dieser muss hinter den Reifen gezogen werden, bis er glatt an der Reifeninnenseite anliegt. Eine Spannkette sorgt dafür, dass der Stahlring fest zusammengezogen wird. Dann können die Ketten der Spur angepasst werden. Jedoch sollten Sie vor der Montage immer erst die Herstellerhinweise zu den Schneeketten lesen. Sind die Schneeketten erst einmal angebracht, ist es ratsam, nach einer Fahrt von etwa 50 Metern anzuhalten und die Ketten nochmals festzuziehen. Erst dann kann es richtig losgehen. Aber langsam! Es empfiehlt sich, mit den Schneeketten nicht zu schnell zu fahren. In Deutschland dürfen Sie zum Beispiel nicht mehr als 50 Stundenkilometer auf dem Tacho haben.

Die Pewag Schneeketten 68488 ICE STAR 67 zählen zu den Stahlringketten. Sie zeichnen sich aufgrund ihrer niedrigen Kettenbauhöhe durch eine geringe Vibrationsrate während des Fahrens aus. Der Preis von 29,95 ist ein weiterer Pluspunkt. Die Dunlop Schneeketten 050 hingegen zählen zu den Seilketten. Der Hersteller verspricht lange Lebensdauer und eine einfache Montage. Aber welche Schneekette ist denn nun am besten für Sie geeignet? Eine Frage, die nach einem genauen Blick auf die Reifen beantwortet werden kann. Ausschlaggebend für die Entscheidung ist die Reifengröße. Einen entsprechenden Hinweis enthält jedes Schneeketten-Paket.

Wichtig für Autofahrer mit ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) und ASR (Antriebsschlupfregelung): Diese Systeme können das richtige Greifen der Schneeketten verhindern. Lassen Sie sich vor Reiseantritt beraten, ob die Programme ausgeschaltet werden können.

eVendi Tipp
Schneeketten müssen sofort abmontiert werden, sobald schneefreie Straßen befahren werden. Ansonsten verlängert sich der Bremsweg enorm, denn die Ketten finden auf freien Straßen keinen Halt.

Fazit
Skiurlauber, die sich mit dem Auto auf Reisen begeben, haben zwar einiges zu bedenken. Mit einer frühzeitigen Planung und den richtigen Hilfsmitteln wird die Fahrt in die Berge aber dennoch ganz entspannt. Wer seine komplette Skiausrüstung transportieren muss, investiert besser in eine robuste Dachbox. Geht es hingegen in erster Linie um mehr Stauraum für jede Menge Winterklamotten, leistet auch eine faltbare Dachbox gute Dienste. Ist die Montage der Dachboxen und auch der Schneeketten einmal verinnerlicht, geht es gut beladen und sicher in den Schneespass. Und wenn die Tour trotz Navigationsgerät dann doch einmal im Stau ins stocken kommt, versüßt der tragbare DVD-Player nicht nur dem ungeduldigen Nachwuchs auf der Rückbank die Wartezeit bis zur ersten Abfahrt. Ski Heil!

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Sven Kloevekorn | 15.01.2010 10:53
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