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Windows 7 Phone auf dem Samsung I8700 Omnia 7 & dem HTC 7 Mozart

Quelle: www.microsoft.de

Microsoft gilt als unangefochtener Marktführer bei den PC-Betriebssystemen. Dennoch hat das Unternehmen den Trend zu Smartphones mit Touchscreen-Bedienung lange Zeit verschlafen und bis vor Kurzem noch auf sein technisch überholtes Handy-Betriebssystem Windows Mobile 6 gesetzt. Das alte Betriebssystem ist jedoch noch auf die Bedienung mit Eingabestiften ausgelegt. Gleichzeitig lässt es sich aufgrund der zahlreichen verschachtelten Menüebenen und Einstellungsmöglichkeiten nicht intuitiv bedienen. Folgerichtig schwindet der Marktanteil des zuletzt nur noch für professionelle User interessanten Betriebssystems konstant und ist inzwischen fast zu vernachlässigen. Stetig wachsend ist hingegen der Markt des Windows 7 Phone von Microsoft.

Angriff auf iOS und Android mit dem neuen Windows 7 Phone

Im Herbst 2010 hat Microsoft mit dem völlig neu konzipierten Windows 7 Phone endlich zum Gegenschlag ausgeholt. Einige Modelle mit dem neuen Betriebssystem sind im eVendi Preisvergleich gelistet, von denen heute das

 

- Samsung I8700 Omnia 7 und das


- HTC 7 Mozart

näher vorgestellt werden.

Auf der Benutzeroberfläche des Windows 7 Phone präsentieren sich nach dem Einschalten große Kachel-Schaltflächen in kräftigen Farben in einfacher oder doppelter Breite. Per Fingerwisch können die Kacheln nach oben verschoben und so weitere Kacheln ins Fenster geholt werden. Die „Hub“ genannten Schaltflächen zeigen ihre Funktionen und den Status über Piktogramme, Text und Zahlen an. So informiert der Hub für den E-Mail-Account neben dem Brief-Symbol und dem Namen des jeweiligen Accounts über die Anzahl der ungelesenen Mails. Neben Anwendungen können auch Kontakte und Internet-Links als Kachel auf dem Startbildschirm abgelegt werden. Einige Hubs verändern sogar ständig ihr Aussehen. So zeigt die Kontakte-App, hinter der sich neben dem Adressbuch auch die dem jeweiligen Kontakt zugeordneten Facebook-News verbergen, in Abständen von einigen Sekunden Miniaturbilder wechselnder Adressbucheinträge an. Hubs gibt es in der Grundausstattung auch für Mail-Konten, Termine, Fotos, Musik und Videos. Neue Apps kann man sich über die Marketplace-Kachel herunterladen, während der Spiele-Hub die Verbindung zum Xbox-Live-Dienst herstellt, der zum Spielekauf oder gemeinsamen Spielen im Netz einlädt.

    Startseite    E-Mail    Organizer    Office

 

Berührt man den Pfeil oben rechts auf dem Startbildschirm oder führt eine horizontale Wischbewegung aus, gelangt man in das Funktionsmenü. Hier werden alle installierten Programme ohne weitere Unterteilungen untereinander angezeigt. Diese Auflistung kann zwar bei einer großen Menge von Programmen die Suche verlängern, zeigt aber das insgesamt gelungene Konzept der flachen Menüebenen mit einem gleichberechtigen Nebeneinander aller Anwendungen. Navigiert wird fast nur durch das vertikale oder horizontale Wischen mit dem Finger auf dem Bildschirm, das ebenso wie das Zoomen mit Multitouch intuitiv, sicher und flüssig gelingt.

Viele Anwendungen sind mit einer neuartigen Ansicht aufgebaut, bei der Inhalte tabellenartig angeordnet sind. So zeigt die Kontakte-App in einer Spalte das Adressbuch an. Wischt man auf die nächste Spalte, finden sich dort Facebook-News zu den jeweiligen Kontakten, während in einer dritten Spalte die Personen aufgeführt sind, mit denen zuletzt Kontakt bestand. Wird die mittlere der drei Hardwaretasten länger gedrückt, gelangt man zur gut funktionierenden Spracherkennung, die nicht auf die eigene Stimme und Sprechweise trainiert werden muss und Kontakte und Apps nach Nennung des Namens aufruft. Die Hardwaretaste „Suchen“ öffnet die Suchmaschine Bing oder – soweit vorhanden – die Suchfunktion des gerade laufenden Programms. Webadressen und andere Texte gibt man über die virtuelle Bildschirmtastatur ein, die schnelles und sicheres Schreiben ermöglicht und Wörter auf Wunsch automatisch vervollständigt.

Der mitgelieferte Browser basiert auf dem veralteten Internet Explorer 7 und bietet weder Flash noch HTML5. Webseiten werden zwar flüssig dargestellt und auch das Zoomen per Multitouch funktioniert gut, manchmal trüben jedoch Darstellungsfehler oder schlechte Lesbarkeit das Surfvergnügen. Hier könnten die von Microsoft angekündigten Updates für Besserung sorgen. Die Mail-App unterstützt IMAP, POP3 und Exchange und bringt Voreinstellungen für Dienste wie Yahoo und Google mit. Als Orientierungshilfe ist Bing Maps vorinstalliert, das ähnlich wie Google Maps funktioniert und eine einfache GPS-Navigationsfunktion mitbringt. Die stets bildschirmfüllenden Anwendungen kommen ohne Elemente zum Zoomen oder Schließen aus.

Neue Apps können ausschließlich online bezogen und installiert werden. Hierzu ist ein Windows-Live-Account erforderlich. Auch der Datenabgleich zwischen Outlook und der Mail-App bzw. dem Organizer kann nur online und über Dienste wie Exchange oder Windows Live erfolgen. ActiveSync und das Mobile-Device-Center von Windows funktionieren mit Windows 7 Phones nicht. Multimedia-Dateien wie Filme oder Musik kann man nur mithilfe der kostenlosen Zune-Software über USB oder WLAN zwischen Smartphone und PC/Mac verschieben. Auch hier lässt Apple grüßen.

 
    Spiele    Musik    Kontakte    Suchfunktion

 

Multimedia & Office

Bestandteil von Windows 7 Phone ist ein vollwertiger Zune-Player, der vom Startbildschirm aus über den Hub „Musik & Videos“ erreichbar ist. Der ansprechend und übersichtlich gestaltete Player zeigt Cover-Bilder an und lässt sich über einen auf dem PC oder Mac installierten Zune-Player mit Musik und Videos füllen. Auf die Wiedergabe von Videos in den Formaten DivX/Xvid versteht sich das System leider nicht. Gleichzeitig ist der Zune-Player die Schnittstelle zum Online-Musikangebot von Microsoft. Professionelle Anwender werden sich über den Office-Hub freuen, denn dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, Excel-, Word- und Powerpoint-Dateien zu öffnen und zu bearbeiten. Ein PDF-Reader kann aus dem Appstore nachinstalliert werden.

Hardwarevorgaben und Einschränkungen

Microsoft hat Smartphone-Herstellern, die Windows 7 Phone einsetzen wollen, verbindliche Hardwarevorgaben gemacht. So müssen mindestens ein 1-GHz-Prozessor, 256 MB RAM, hardwarebeschleunigte Grafik, 8 GB Flash-Speicher, ein GPS-Empfänger mit Kompass, ein Lage- und Beschleunigungssensor, eine 5-Megapixel-Digitalkamera und WLAN an Bord sein. Der Touchscreen muss Mulitouch beherrschen und entweder über 480 x 800 oder 320 x 480 Punkte Auflösung verfügen. Weiterhin sind drei fest definierte Tasten unter dem Display vorgegeben: Zurück, Home und Suchen. Ein Speicherkarten-Steckplatz darf nicht vorhanden sein. Windows 7 Phone verhindert die Nutzung des Smartphones als Massenspeichergerät am USB-Port und erlaubt keinen direkten Zugriff auf das Dateisystem. Auch das „Tethering“ genannte Weiterreichen der Internetverbindung an andere Geräte wie beispielsweise Netbooks unterbindet Microsoft. Diese Einschränkungen sind iPhone-Usern wohlbekannt, während Android von Google sich hier deutlich weniger zugeknöpft gibt und auf derartige Entmündigungen des Benutzers verzichtet. Die bei Android üblichen, herstellerspezifischen Bedienoberflächen hat Microsoft aus Smartphones mit seinem neuen Betriebssystem verbannt. Der größte Nachteil von Windows 7 Phone ist eindeutig die fehlende Multitasking-Unterstützung. So können Apps nicht im Hintergrund weiter laufen, wenn neue Apps geöffnet werden. Ausnahmen gibt es nur für bestimmte Programme von Microsoft-lizensierten Herstellern.

eVendi Tipp
Obwohl man für die Nutzung der neuen Smartphones nicht zwingend auf einen Microsoft Live Account angewiesen ist, macht es durchaus Sinn, sich einen solchen zuzulegen. Nur dann kann man nämlich neue Apps installieren und bekommt außerdem ein Sicherheitspaket, mit dem man das Handy vom heimischen Computer aus sperren, zum Klingeln bringen, löschen und sogar über GPS orten kann. Diesen bei Microsoft kostenlosen Service gibt es auch für das iPhone – für stolze 80 € im Jahr.

HTC 7 Mozart

Das HTC 7 Mozart ist eines der beliebtesten Windows-7-Smartphones aus dem eVendi Preisvergleich und kommt in einem edlen Alugehäuse daher. Das große, spiegelnde 3,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 480 x 800 Punkten basiert auf Sonys Super-LCD-Technik und weist einen guten Kontrast, satte Farben und geringe Winkelabhängigkeit auf, ohne ganz die Qualität eines Super AMOLED Displays von Samsung zu erreichen. Die von einem recht schwachen Blitz unterstütze Kamera kann trotz ihrer acht Megapixel nicht so recht überzeugen: Es wird von unscharfen Bildern, einer Auslöseverzögerung von bis zu vier Sekunden sowie teilweise heftigen Bildstörungen berichtet. Besser gefallen die Videoclips, die mit 24 Bildern pro Sekunde in der Auflösung 720p aufgezeichnet werden. Die Sprachqualität ist auch mit der Freisprechfunktion gut. Das beigefügte Headset, das für die Nutzung der Radiofunktion eingesteckt sein muss, bietet einen ausgewogenen Klang. 16 GB Flash-Speicher bieten genug Platz für jede Menge Medien. Das Smartphone wiegt 130 Gramm und soll mit einer Akkuladung ca. zwei Tage durchhalten.

Samsung I8700 Omnia 7

Das schlichte und kantig wirkende Samsung I8700 Omnia 7 besticht ebenfalls durch ein solides Metallgehäuse. Unter den bisherigen Windows 7 Phones besitzt es als einziges ein Super AMOLED Display mit reichlichen vier Zoll. Diese Technik ist in Sachen Kontrast, Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität von anderen Herstellern unerreicht. Die Kamera des Samsung löst fünf Megapixel auf und verfügt über einen LED-Blitz. Videos werden in 720p flüssig aufgezeichnet. Kontrast, Schärfe und Farben können überzeugen. Bei schwachem Licht macht sich starkes Bildrauschen bemerkbar. Der LED-Blitz reicht für Entfernungen von bis zu 1,5 Metern. Insgesamt kann die Kameraeinheit viel besser überzeugen als beim HTC-Mozart. Auch hier sind 16 GB Flash-Speicher verbaut. Das beigefügte In-Ear-Headset mit Kabelfernbedienung liefert vollen Sound und dient als Antenne für das integrierte Radio. Die Sprachqualität wird gelobt. Das Barrenhandy wiegt 138 Gramm, die Akkulaufzeit bei normaler Nutzung soll ca. zwei Tage betragen.

 

UPGRADE 15.02.2011: Laut COMPUTERBASE hat Microsoft einige neue Funktionen für Windows 7 Phone angekündigt. Hinzu kommen sollen bis 2012: Copy & Paste, die Intergration von Twitter in den People Hub, der Internet Explorer 9 und nicht zuletzt die generelle Multitasking-Fähigkeit auch für Programme von Drittanbietern sowie ein Taskmanager. 

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Sven Kloevekorn | 10.01.2011 16:37
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