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White Label Produkte - Gleiche Qualität zu besseren Preisen

Quelle: © smu - Fotolia.com

White Label Produkte – haben Sie auch schon davon gehört und mit dem Begriff nichts weiter anfangen können? Das will eVendi.de ändern und informiert Sie deshalb ausführlich über das Thema und verrät, was Sie als Verbraucher über White Label Produkte wissen sollten. Denn hier bietet sich eine ideale Möglichkeit, viel Geld zu sparen.

Was ist ein White Label Produkt?
Die Bezeichnung White Label Produkt, zu Deutsch „Weißprodukt“, steht für Artikel, die ohne Etikett, also weiß, hergestellt werden und somit zunächst weder einen Namen, noch ein Label tragen. Es sind Produkte eines Herstellers, die nicht unter seinem Markennamen zum Verkauf stehen, sondern als (angeblicher) Artikel eines anderen Herstellers unter dessen Markennamen angeboten werden. Ganz typische White Label Produkte sind CD- und DVD-Rohlinge. Von unterschiedlichen Herstellern produziert, werden sie von den Handelsketten unter dem jeweiligen Namen der Handelsmarke verkauft. Auch in der Musikbranche sind White Labels in Form von Schallplatten ohne Aufdruck üblich. Mit diesen Promo-Schallplatten wird getestet, wie gut neue Songs ankommen. Floppt die Veröffentlichung, hat das dahinterstehende Label sein Ansehen nicht verloren.


Vorteile für den Verkäufer
Der „vermeintliche“ Hersteller, der die Produkte mit seinem Namen „branded“ ist in der Regel bekannt. Die Artikel können somit zu einem höheren Preis verkauft werden, als wenn der wahre und zumeist unbekannte Hersteller sie verkaufen würde. Die Hersteller von White Label Produkten profitieren von diesem Geschäft, weil sie keinen eigenen Vertrieb aufbauen müssen. Zum Teil fungiert das White Label Produkt auch als Zweitmarke oder Hausmarke. In diesem Fall bietet der Hersteller nur einen gewissen Teil seiner Ware unter seinem eigenen Namen an, den anderen Teil gibt er als preiswertere White Label Variante in den Verkauf. Letztere wiederum werden aufgrund des guten Preises stark nachgefragt, während der gleiche Artikel unter dem Markennamen teuer verkauft wird. Die Produktion ist somit insgesamt ausgelastet. Im Idealfall bemerken die Kunden die Übereinstimmung der Produkte nicht, da die Namen, Vertriebswege (z.B. Discounter vs. Feinkostläden) und angesprochenen Zielgruppen zu unterschiedlich sind. Beispiele für Zweitmarken sind unter anderem:

  • Semperit (Zweitmarke), Continental (Erstmarke) des Autoreifenherstellers Continental
  • Simyo (Zweitmarke), Eplus (Erstmarke) des Mobilfunkanbieters Eplus
  • Skil (Zweitmarke), Bosch (Erstmarke) des Elektrowerkzeugherstellers Bosch

Vor- UND Nachteile für den Käufer
White Label Produkte bzw. Zweitmarken oder auch Hausmarken ermöglichen dem Verbraucher echte Einsparungen, da es sich um die gleichen Produkte und somit in der Regel um die gleiche Qualität handelt. Das Smartphone HTC Touch P3450 beispielsweise ist unter seinem Original-Namen für rund 290 Euro zu haben. Leicht verändert, mit anderem Namen und für mehr Geld ist es allerdings auch als T-Mobile MDA Touch für rund 350 Euro und als Vodafone VPA Touch für 330 Euro erhältlich. Neben dem Preis, der positiv zu Gunsten des Käufers ausfällt, können jedoch große Unterschiede beim Service auftreten. Dieser ist üblicherweise abhängig vom Produktanbieter und Namensgeber und daher variabel.


Fazit

Sind die White Label Produkte erst einmal identifiziert, bieten sie die beste Gelegenheit, um Geld zu sparen. Denn trotz unterschiedlicher Verpackung, anderer Beschriftung und eines anderen Designs hat es der Käufer qualitativ gesehen mit dem Original-Produkt zu tun. Teilweise fehlen den White Label Produkten wie im Bereich der Computerhardware (Bulk-Ware) allerdings die gängigen Elemente von verkaufsfertigen Artikeln, wie eine gedruckte Bedienungsanleitung, Softwarebeigaben oder eine erweiterte Herstellergarantie. Außerdem lassen White Label Produkte in der Regel wenige bis gar keine Rückschlüsse auf den (Original-) Hersteller und somit den Herstellungsort und die Produktionsweise zu. Gerade bei pharmazeutischen Produkten sollte daher ruhig wieder etwas mehr Geld in die Hand genommen werden, um das Originalprodukt zu kaufen und alle Informationen offen gelegt zu bekommen.

Thema: Kaufberatung
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Sven Kloevekorn | 07.04.2009 11:01
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