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Welche Versicherung brauche ich als Berufseinsteiger?

Quelle: APV

Jeder Mensch braucht Sicherheit. Doch wie schützt man sich und seine Familie am besten? Deutsche Haushalte investieren etwa 2000 Euro pro Jahr in Versicherungen, oft in jene, die gar nicht wirklich nötig sind. Die Zahl und Art der Versicherungsangebote ist riesig. Es gibt kaum etwas, wogegen man sich nicht versichern kann. Ob Kranken-, Hausrats-, Lebens-, Renten-, Glas-, Ausbildungs- oder Sterbegeldversicherung – alles ist möglich. Aber auch wirklich notwendig?

Welche Versicherungen sind unbedingt notwendig?
Besonders für Berufseinsteiger ist der Versicherungsdschungel oft undurchsichtig. Nach dem Abschluss des Studiums oder der Lehre ist man, mit dem Einstieg in den Beruf, nicht mehr bei den Eltern mitversichert. Mit dem eigenen Gehalt kommt auch die Notwendigkeit und Pflicht zur eigenen Absicherung.

Dabei sind die folgenden Versicherungen absolut unerlässlich:

Krankenversicherung
Eine Krankenversicherung ist für jeden Bürger unerlässlich, da sie im gegebenen Fall die Kosten (voll oder teilweise) für Behandlungen nach Unfällen, bei Erkrankungen oder bei Mutterschaft übernimmt. Wer nicht versichert ist, muss die teils sehr hohen Kosten privat tragen, was schnell die Existenz gefährden kann. Arbeitnehmer sind bis zu einem Bruttojahreseinkommen von 48.150 (Versicherungspflichtgrenze in 2008) zu einer gesetzlichen Krankenversicherung verpflichtet. Arbeitnehmer mit einem Gehalt oberhalb dieser Versicherungspflichtgrenze haben die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Selbstständige und Freiberufler haben grundsätzlich die Wahl zwischen einer privaten und einer gesetzlichen Krankenkasse, unabhängig von ihrem Gehalt.


 

Die Beiträge der gesetzlichen
Krankenkassen sind
stetig am Steigen.




Gesetzliche Krankenversicherung:
Die Beiträge variieren derzeit zwischen 12,4% und 16,0% des Bruttojahreseinkommens. Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen sind grundsätzlich beitragsfrei mitversichert. Die Leistungen sind normalerweise auf die Grundversorgung begrenzt. Für weitere Leistungen sind Zusatzversicherungen nötig. Einige Krankenkassen bezuschussen präventive Gesundheitskurse. Erkundigen Sie sich dazu direkt bei dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse.

Private Krankenversicherung:
Bei der privaten Krankenversicherung richten sich die Beiträge nach Alter, Gesundheitszustand, Geschlecht sowie den gewünschten Leistungen und sind in der Regel höher als die der gesetzlichen Krankenversicherungen. Je nach Lebenssituation und Familienstand kann aber auch eine private Versicherung lukrativer sein. Für jede Person wird ein eigener Versicherungsvertrag benötigt. Enorme Vorteile sind die hohen Leistungen bei Zahnersatz und Sehhilfen. Ebenso werden Behandlungen bei Heilpraktikern und unter anderem auch Massagen übernommen. Nicht ganz unerheblich sind die kurzen Wartezeiten für Arzttermine und die Bevorzugung vor gesetzlich Versicherten. Theoretisch sind alle Versicherten der Behandlung gleichberechtigt, in der Praxis werden privat Versicherte jedoch häufig bevorzugt.

Private Haftpflichtversicherung
Diese Versicherung dient zur Absicherung in Schadensfällen. Sie sichert den Versicherungsnehmer gegen Ansprüche Dritter ab und ist somit unabdingbar. Stellen Sie sich vor, Sie beschädigen beispielsweise das Auto Ihres besten Freundes, indem Sie die Fahrertür aufreißen und den Laternenpfahl übersehen haben. Ohne Haftpflichversicherung könnte dies teuer für Sie werden! Die Versicherung dient also zur Abdeckung aller Haftpflicht-Risiken einer Privatperson, die aus den Situationen des täglichen Lebens, insbesondere nach § 823 BGB, entstehen können.

KfZ-Haftpflichtversicherung (für Autobesitzer)
Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung, sobald Sie ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führen wollen. Sie deckt die Schadensersatzansprüche ab, die einem Dritten durch den Betrieb eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr entstehen. Der Schaden kann beispielsweise durch einen Verkehrsunfall entstehen. Achten Sie bei dem Abschluss einer Versicherung unter anderem auf die einzelnen Deckungssummen. Zur Orientierung: Die gesetzlichen Mindestdeckungssummen liegen derzeit bei 7,5 Millionen EUR für Personenschäden, 1 Million EUR für Sachschäden und 50.000 EUR für Vermögensschäden.

Berufsunfähigkeit - sichern Sie Ihre Arbeitskraft ab
Als Berufseinsteiger ist die Zukunft ungewiss, die Gesundheit nicht planbar und Schicksalsschläge nicht ausgeschlossen. Was tun, wenn man plötzlich nicht mehr in der Lage ist, den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert die finanzielle Zukunft für den Fall, dass man nachhaltig arbeitsunfähig wird. Achten Sie auf den "Verzicht auf die abstrakte Verweisung". Es gibt nämlich noch immer Versicherungen, die Ihnen die Berufsunfähigkeitsrente verweigert, da Sie beispielweise als arbeitsunfähiger Betriebswirt noch immer in einem anderen Beruf, wie Nachtwärter, einsatzfähig sein könnten, egal ob Sie eine Stelle finden oder nicht.

Private Rentenabsicherung wird immer wichtiger
Mit jeder Gehaltsabrechnung werden auch Sozialabgaben an den Staat gezahlt. Doch wie sehr werde ich als Berufseinsteiger später noch von meinen eigenen Sozialbeiträgen profitieren können? Der Trend geht dahin, dass immer mehr soziale Leistungen privat abgesichert werden müssen. Da die staatliche Rentenversicherung auf einem Generationenvertrag basiert, sieht es mit der staatlichen Rente für heutige Berufseinsteiger eher schlecht aus. Im Klartext bedeutet dies, dass immer weniger Einzahler eine größer werdende Gruppe von Empfängern finanziert. Eine private Rentenversicherung ist heute somit unverzichtbar, wenn man sich im Alter nicht stark finanziell einschränken oder sogar in die Altersarmut abrutschen möchte.

Über Jahre oder Jahrzehnte hinweg wird monatlich ein fester Betrag in die Rentenversicherung eingezahlt. Dadurch wird der Anspruch auf eine private Rente erworben, die dann zu einem festgelegten Zeitpunkt beginnt.

Eine weitere Möglichkeit ist der Abschluss einer Riester Rente: eine vom Staat geförderte Form der Altersvorsorge. Sie zahlen z.B. im Jahr 2008 jeden Monat 4% Ihres durchschnittlichen Bruttomonatseinkommens des Vorjahres bei dem Versicherer Ihrer Wahl ein und erhalten am Ende des Jahres als alleinstehender Versicherter 154 Euro, als Ehepaar 308 Euro und für jedes Kind noch mal zusätzlich 185 Euro vom Staat geschenkt.

eVendi-Tipp:
Insbesondere lohnt sich die Riester Rente für Familien oder auch alleinerziehende Eltern, da die Zulage nicht nur dem versicherten Elternteil sondern auch noch für jedes Kind zusätzlich gewährt wird. Weitere Infos zur Riester Rente finden Sie natürlich auch direkt bei den Versicherungen.

Zusätzlich…
ist eine Hausratversicherung sinnvoll, um Bestandteile des Haushalts gegen Feuer-, Wasser- und Hagelschäden sowie gegen Diebstahl zu versichern. Weitere Einschlüsse in den Vertrag, wie der Diebstahl von Fahrrädern, sind möglich. Neben Familien mit eigenem Haus oder großer Wohnung, sollten auch junge Menschen diese Versicherung in Betracht ziehen. In einem kleinen WG-Zimmer lagern mit Computern und anderen technischen Geräten oft Gegenstände im Wert von mehreren tausend Euro.

Was ist nicht oder nur bedingt zu empfehlen?
Sicherlich sind Versicherungen nicht zu empfehlen, die fast nie gebraucht werden und bei denen im Schadensfall kein finanzieller Ruin zu erwarten ist. Dazu gehört zum Beispiel die Glasversicherung oder auch die KFZ-Insassenunfallversicherung (alle berechtigten Ansprüche, die gegen den Fahrzeughalter oder Fahrer gestellt werden können, sind durch die Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt). Auch Krankenzusatzversicherungen sind nicht unbedingt nötig, sondern hängen von individuellen Bedürfnissen ab. Auch Rechtsschutzversicherungen werden nicht oft gebraucht, aber kosten eine Menge Geld.

Fazit
Die Wahl der Versicherung hängt immer von der individuellen Lebenssituation und dem persönlichen Bedürfniss nach Sicherheit ab. Wichtig ist daher, dass man ständig seine Bedürfnisse überprüft, um dann den Versicherungsschutz anzupassen. Trotzdem sollte man sich nicht überversichern und auch nicht vor dem Wechsel der Versicherung zurückschrecken, um das Sparpotential auszuschöpfen. Gerade Berufseinsteiger stehen ja am Anfang ihrer „Versicherungs-Karriere“, daher ist erst einmal die Grundabsicherung besonders wichtig. Gerade das Gehalt zu Beginn des Beruflebens lässt keine großen Sprünge zu. Daher sollte der Abschluss von nicht unbedingt notwendigen Versicherungen wohlüberlegt sein.

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Vanessa Schmidt | 25.03.2008 16:45
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