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Weinkühlschränke - Gute Tropfen ideal gelagert

Quelle: © Roman Sigaev - Fotolia.com

Ob im Restaurant oder zu Hause: Ein Glas Wein zum Essen oder zum Ausklang des Tages ist für Viele pure Lebensqualität. Um den Wein auch ohne Weinkeller richtig zu lagern und auf die ideale Temperatur zu bringen, eignen sich elektrische Weinkühlschränke. Worauf Sie beim Kauf eines solchen Weinkühlschranks achten sollten, welche unterschiedlichen Modelle es auf dem Markt gibt und wo gute Geräte zu fairen Preisen erhältlich sind, verrät Ihnen eVendi.de.

Die Unterschiede: Weinlagerschrank und Weintemperierschrank vs. Weinklimaschrank und Weinservierschrank
Weinkühlschränke sind in der Gastronomie unerlässliches Ausstattungsstück und Arbeitsgerät. Doch finden Weinkühlschränke auch im privaten Bereich zunehmend einen Platz in den Küchen von Weinliebhabern. Beim Kauf ist zu beachten, dass Weinkühlschrank nicht gleich Weinkühlschrank ist. Es gibt die Kühlschränke in zahlreichen Ausführungen, als freistehende oder als Einbaugeräte, und vor allem zur unterschiedlichen Anwendung. Grundsätzlich gibt es Schränke, in denen der Wein langfristig lagern soll und solche, die den Wein auf die entsprechende Temperatur bringen und als kurzfristige Lager dienen.

Preislich können Weinkühlschränke je nach Größe, Fassungsvermögen und Ausstattung bei mehr als 3.000 Euro liegen. Soviel Geld muss aber keinesfalls für einen guten Weinkühlschrank für den Eigenbedarf ausgegeben werden. Andererseits sollten die Finger auch von Geräten im unteren Preissegment gelassen werden: Sie sind laut und verbrauchen enorm viel Strom.

Weinlager- und Weinklimaschränke
In diesen Schränken lagern Weine längere Zeit. Hier reifen die edlen Tropfen unter optimalen Bedingungen heran. Eine tolle Erfindung, die den Weinkeller ersetzt und allen eine Lösung bietet, die keinen Keller haben. Die Geräte sorgen für eine konstant hohe Luftqualität im Inneren und permanente Frischluftzufuhr. So haben Gerüche keine Chance sich festzusetzen. Die ideale Lagertemperatur für Rotweine (Tipp: Eine leckere Auswahl finden Sie im Hanseatischen Wein- und Sekt-Kontor) liegt bei vierzehn bis fünfzehn Grad, für Weißweine bei zehn bis zwölf Grad. Die exakte Temperatur muss abhängig von der individuellen Weinsorte und der geplanten Lagerdauer gewählt werden und lässt sich schnell und einfach am Gerät regulieren. Bei Weinlager- und Weinklimaschränken gilt die eingestellte Temperatur in der Regel für alle Fächer im Inneren. Hier zählt vor allem Konstanz, denn große Temperaturunterschiede verträgt Wein sehr schlecht.

Zudem sind die Rebensäfte lichtempfindlich. Sonneneinstrahlung kann den Reifeprozess beschleunigen und dazu führen, dass der Wein verdirbt. Die Schränke sollten daher entweder Volltüren besitzen oder UV-undurchlässige Glastüren.

Auch die Luftfeuchtigkeit, die Auswirkungen auf den Korken hat, ist ein wichtiger Faktor bei der Weinlagerung. Eine konstante Luftfeuchtigkeit in den Schränken von mehr als 50 Prozent verhindert, dass der Korken bröckelt. Nicht zuletzt bieten die Schränke durch ihre Dämpfung Schutz vor Erschütterungen, die Weinen ebenfalls nicht bekommen.

eVendi Tipp
Plötzliche und starke Temperaturwechsel im Schrank sollten unbedingt vermieden. Die Tür sollte daher nicht länger als unbedingt nötig geöffnet werden.

Ein beliebter und zugleich preiswerter Weinlagerschrank ist beispielsweise der KTW 18 V 80 von Bosch (Maße: H 85 x B 60 x T 60 Zentimeter). Das Gerät verfügt über vier Flaschenborde aus hochwertigem Eichenholz, von denen drei in der Höhe verstellbar sind. Zudem sind die vorderen Füße des Gerätes höhenverstellbar, sodass die Flaschen leicht aufrecht lagern können. Die Temperatur des Schrankes kann zwischen sechs und achtzehn Grad reguliert werden. Die Glastüren sind getönt und besitzen einen UV-Filter. Der Stromverbrauch liegt bei etwa 131 Kilowattstunden pro Jahr, was ca. 25 Euro entspricht (gerechnet mit einem Preis von 19 Cent pro Kilowatt). Insgesamt bietet der Weinlagerschrank Platz für 43 Flaschen à 0,75 Litern. Bei eVendi finden sie dazu auch den passenden Wein, z.B. einen französischen Bordeaux.

Ein beliebter Weinkühlschrank, genauer gesagt ein Weinklimaschrank, kommt von Liebherr: Der WK 1806 ist nicht wesentlich größer als der Schrank von Bosch (H 89 x B 60 x T 61 Zentimeter), bietet dennoch Platz für bis zu 68 Flaschen. Beim Liebherr WK 1806 ist der Türschlag wechselbar. Die Kompressoren und Ventilatoren sind besonders geräusch- und schwingungsoptimiert und machen den Liebherr zu einem besonders leisen Weinklimaschrank. Der einstellbare Temperaturbereich liegt zwischen fünf und zwanzig Grad. Für die bessere Ausstattung, das edle SwingLine-Design und den Platz für zusätzliche Flaschen müssen Interessenten etwas tiefer in die Tasche greifen. Sowohl der Preis (ab 640 Euro) als auch der Energieverbrauch (219 Kilowattstunden pro Jahr) des Weinklimaschrankes von Liebherr liegen höher als bei dem Gerät von Bosch.

Weintemperier- und Weinservierschränke
In diesen Schränken werden Weine kurz- oder mittelfristig gelagert und vor dem Servieren auf die entsprechende Temperatur gebracht. Das Besondere hier: Jedes Fach des Schrankes kann auf eine andere Temperatur eingestellt werden. So können Rot- und Weißweine, Sekt und Champagner gleichzeitig gelagert und gekühlt werden. Weinkenner wissen, dass erst die richtige Temperatur das volle Aroma und den wahren Geschmack des edlen Getränkes entfaltet und wissen die Vorzüge eines solchen Weintemperier- oder Weinservierschrankes zu schätzen. Tendenziell sind sie aufgrund der verschiedenen Temperaturzonen teurer als Weinlagerschränke. Auch hier sollte auf lichtundurchlässige Türen geachtet werden, damit das Licht den Wein nicht zur vorschnellen Reife bringt.

Ein optisches Highlight in der Küche ist beispielsweise der Unterbau-Weintemperierschrank KWT 4154 UG-1 von Miele (Maße 82 x 60 x 57,5 Zentimeter) für maximal 38 Flaschen à 0,75 Litern. Das Gerät hat einen Energieverbrauch von 220 Kilowatt pro Jahr. Die Temperaturen der Fächer sind getrennt voneinander einstellbar und werden über eine digitale Anzeige für jedes Fach ausgewiesen (zwischen fünf und 20 Grad). Hier lagern die Flaschen auf drei ausziehbaren Akazienholzborden, die besonders vibrationsarm sind.


Reinigung und Pflege der Weinkühlschränke
Was für Kühlschränke gut ist, kann Weinkühlschränken nicht schaden. Um Verunreinigungen und die Entstehung unangenehmer Gerüche zu vermeiden, sollte das Gerät alle zwei Monate gereinigt werden. Ziehen Sie vor der Reinigung den Netzstecker, nehmen Sie alle Flaschen aus dem Schrank und lassen Sie die Tür geöffnet. Ein feuchter Lappen und ein neutrales Reinigungsmittel sind ausreichend, um die inneren und äußeren Flächen sowie die Ablaufrinne zu säubern. Anschließend sollte das Gerät mit einem sauberen Tuch abgetrocknet werden. Eventuelle Staubablagerungen an den Lüftungsöffnungen im Außenbereich der Schränke lassen sich mit einem Staubsauger entfernen.

eVendi Tipp
Die Lüftungsöffnungen sollten regelmäßig gereinigt werden, da verstopfte Lüfter den Stromverbrauch erhöhen.

Fazit
Weinkühlschränke garantieren echte Weinkeller-Bedingungen für edle Rebensäfte. Für stromsparende, geräuscharme Geräte müssen Weinliebhaber allerdings recht tief in die Tasche greifen: Unter 350 Euro sind keine qualitativ hochwertigen Geräte erhältlich. Empfehlenswerte Schränke kommen in erster Linie von Markenherstellern wie Bosch oder Liebherr und haben ihren Preis.

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Thema: Kaufberatung
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Vanessa Schmidt | 26.06.2009 07:00
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