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Was guckst du: LCD- oder Plasma-TV?

Quelle: Pioneer

So langsam nähert sich der alte Röhrenfernseher dem Ende. Das Bild flackert, Farbaussetzer – Zeit sich einen neuen zu kaufen. Der ambitionierte Zuschauer geht mit der Entwicklung: Ein Flachbildfernseher soll es sein. Eine bessere Bildqualität, schön flach und optisch ansprechend. Aber viel wichtiger: zukunftstauglich. An diesem Punkt angekommen, wirft sich dem Käufer eine schwerwiegende Entscheidung auf: LCD- oder Plasma-TV

eVendi.de bringt Licht ins Dunkel. Und nur nebenbei: diese beiden Schlagwörter sind die entscheidenden Unterschiede beider Fernsehgeräte. Vorab gilt es zu klären, was die Geräte - egal ob Plasma oder LCD - so alles können müssen, damit Sie auch noch lange Freude an ihrem Gerät haben.

Check: Das muss der Neue haben

Auflösung: mindestens 1280 x 720 Bildpunkte (720p) , optimal wären 1920 x 1080 Bildpunkte (1080i)
HD-ready: dieser Schriftzug sollte auf jedem Gerät zu finden sein. Damit wird die Tauglichkeit für HD-TV und somit eine hohe Auflösung garantiert.
Eingänge: digital über eine DVI- oder HDMI-Schnittstelle. HDMI ist DIE Schnittstelle, die für alle zukünftigen Anwendungen benötigt wird.
Kopierschutz: der Kopierschutz HDCP muss unterstützt werden, da andernfalls nicht alle DVD-Signale auf dem Fernseher wiedergegeben werden können.

 

eVendi Tipp
Achten Sie beim Kauf darauf, dass das „HD-ready“-Symbol auf der Verpackung ist. Ältere Plasma-Bildschirme gibt es auch mit der veralteten PAL-Auflösung, die für HD-TV ungeeignet ist.


Technik

Kaum einer weiß, was der Unterschied zwischen Plasma-TV und LCD-Bildschirmen ist, außer vielleicht die Namen. Dabei basieren die beiden Geräte auf unterschiedlichen Funktionen.

LCD

Eine permanente Lichtquelle im Gehäuse ist die Grundlage des LCD-(Liquid crystal display)-Bildschirms. Dieses Licht wird, wie der Name schon sagt, von Flüssigkristallen, die sich im Display des Bildschirms befinden, gebrochen. Ähnlich, wie wenn Licht auf die Unterseite einer CD fällt, lassen sich je nach der anliegenden Spannung alle Regenbogenfarben erzeugen. Ein LC-Display besteht aus einer Unzahl solcher Flüssigkristalle.

Plasma

Plasma-Bildschirme enthalten ein Gas, das durch elektrische Ladung (Ionisierung) sichtbares Licht erzeugt. Dieses Gas befindet sich in einem Hohlraum hinter der Displayscheibe. Ein Pixel auf dem Display setzt sich aus drei Kammern zusammen, die in den drei Grundfarben rot, grün und blau leuchten. Je nach Ladung lassen sich so die verschiedenen Farben "mischen", wodurch ein farbenreiches Spektrum entsteht.

 

Soweit zur Technik. Aber wie wirken sich die Unterschiede in der Praxis auf den TV-Genuss aus?
Für einen kurzen Überblick gibt es hier die wesentlichen Fakten zusammengefasst:

 

 

Plasma

LCD

Größe

nur für große Displays geeignet

eher für kleine bis normale Displays geeignet
Kontrast

sehr guter Kontrast, vor allem bei Schwarzdarstellung

Durch permanente Beleuchtung Schwächen in der Schwarzdarstellung

Bildgeschwindigkeit

keine Reaktionszeit, scharfe Bilder in allen Situationen geringe Unschärfe bei schnellen Bildsequenzen (Tennisball beim Aufschlag)
Blickwinkel

relativ weit, ohne großen Qualitätsverlust

relativ klein. Abweichungen führen zu Qualitätseinbußen
Einbrenneffekt

bei langen Standbildern, oder TV-Logos brennen sich diese irreparabel ein: "Phosphoralterung"

kein Einbrenneffekt, lange Standbilder problemlos möglich
Stromverbrauch

250W bei einem 42" (107) Bildschirm

150W bei einem 42" (107) Bildschirm
Lebensdauer ca. 20.000 Stunden

ca. 40.000 Stunden

 

 

Beeindruckende Schwarzdarstellung bei einem Plasma-TV (links). Durch die permanente Lichtquelle schimmern bei LCDs (rechts) leichte Grautöne durch. Mit neuen Filtern bekommt man diesen Effekt mehr und mehr in den Griff.

 


Nutzen: Heimkino oder Frühstücksfernsehen?

Vor einem Kauf sollte sich jeder die Frage stellen: „Für welche Zwecke suche ich ein TV-Gerät?“
Denn sehen die Vorteile des Plasmas auf den ersten Blick eindeutig aus, so deutlich werden seine Schwächen im täglichen Gebrauch.

Bisher ist es nicht gelungen die Größe der Plasmapixel ausreichend zu verringern. Um den Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, müssen Plasma-Geräte daher auf 82 – 130cm vergrößert werden. Zudem ist ein großer Abstand des Zuschauers zum Bildschirm notwendig, damit dieser seine volle Pracht entfalten kann. Für den Menschen nicht sichtbar, ergibt sich bei zu geringem Abstand ein unterbewusst wahrgenommenes Flimmern, das sich bei langen Fernsehzeiten unangenehm bemerkbar macht.

LCDs hingegen sind in allen erdenklichen kleinen Größen zu haben und verfügen über eine außergewöhnliche Bildstabilität. Selbst wenn man sehr dicht am Fernseher sitzt, bleibt man von Ermüdungserscheinungen des Auges verschont. LCDs bieten ein perfekt-scharfes Bild, bei einer überzeugenden Bildhelligkeit. Bei Größen ab 120cm wird das Bild bei LCD-Fernsehern leicht unscharf, was aber mit der Einführung von HD-TV komplett verschwindet.

eVendi Tipp
Wer also ein TV-Gerät für den normalen Hausgebrauch sucht, sollte sichergehen, ob er die großen Abstände zum Gerät gewährleisten kann und ob ein derart Gerät überhaupt ins Wohnzimmer passt. Zudem macht sich die bessere Verträglichkeit fürs Auge bei häufiger Nutzung von LCD-Geräten positiv bemerkbar. Wer hingegen ein Gerät für das Heimkino sucht, auf dem nur DVD’s gesehen werden, der ist mit einem Plasmabildschirm besser beraten.

 

Blickwinkel: LCD (li) und Plasma (re)

Fazit
LCDs sind günstiger und in zweckmäßigeren Größen erhältlich. Sie haben eine hohe Lebensdauer und sind im Alltag angenehmer und stromsparender.

In punkto Videoqualität bieten Plasma-Displays einen Vorteil. Sie stellen Schwarztöne auf hohem Niveau dar, haben ausgezeichnete Blickwinkel und bieten eine unübertroffene Farbenvielfalt. Hersteller von LCDs sind aber dabei, durch verbesserte Technologien, diese Lücke zu schließen. Plasmas sind eher High-End-Produkte und dort zu finden, wo hohe Kosten, der Einbrenneffekt und der hohe Energieverbrauch nicht so eine große Rolle spielen, wie Leistung und Qualität.

Im Computerbereich haben LCDs bereits die Marktführung für Monitore eindeutig übernommen.
Die bevorstehende Entwicklung zeigt, dass sie jetzt auch im Fernsehbereich den Plasma-Geräten den Rang ablaufen und diese auf die Großformate verdrängen werden, denn auf Dauer ist die Herstellung von LCD einfacher und vor allem preiswerter.

eVendi.de - Info
Solange die TV-Sender nicht auf den neuen HD-TV-Standard umstellen, liefern normale Röhrenfernseher aufgrund der niedrigen Auflösung ein weicheres Bild. Auch nach der Umstellung auf HD-TV werden Röhrenfernseher weiter einsetzbar sein. Dann macht sich jedoch die enorm bessere Bildqualität der Flachbildschirme bemerkbar.

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Sven Kloevekorn | 24.01.2008 12:54
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