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Warum defekte Stoßdämpfer gefährlich sind

Quelle: © benjaminnolte - Fotolia.com

Viele Fahrer steigen jeden Morgen in ihr Auto und fahren damit zur Arbeit, Uni oder an einen anderen Ort, ohne daran zu denken, ob eines der zahlreichen Teile des Automobils womöglich defekt sind. Über die Konsequenzen eines defekten Autoteils machen sich ohnehin nur die wenigsten Menschen Gedanken. Ein fataler Fehler, ein defekter Stoßdämpfer zum Beispiel kann lebensgefährlich sein. Wie sich dieser Defekt auf das Fahrzeug auswirkt, zeigt dieser Artikel.

Zahlen und Fakten zu defekten Stoßdämpfern

Stoßdämpfer haben einen schweißtreibenden Job: Sie müssen das komplette Fahrzeuggewicht stemmen und selbst die ungemütlichsten Schläge, Bordsteine, Schlaglöcher und andere Unebenheiten brav absorbieren. Aufgabe des Stoßdämpfers ist es nämlich, die aus der Federung und Fahrzeugmasse entstehenden Schwingungen so gut es geht auszugleichen. Und genau aus diesem Grund machen Anbieter von Stoßdämpfern als Erstes darauf aufmerksam, dass die Begrifflichkeit ohnehin falsch sei: Streng genommen müsste dieses Ersatzteil nämlich „Schwingungsdämpfer“ heißen. Bei dieser schweren Aufgabe ist es kein Wunder, dass es zu einem hohen Verschleiß kommt. Wenn der Stoßdämpfer ausfällt, ist meist das genutzte Öl an der Kolbenstange vorbei verschwunden. Das Resultat: Ein schmieriger Film auf dem Gehäuse. Für Autofahrer ist dieser schleichende Defekt ein großes Problem, denn er lässt sich nicht ohne Weiteres erkennen.

Einer aktuellen Pressemeldung zufolge besitzen etwa 22 Prozent aller Fahrzeuge, die auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, verschlissene Stoßdämpfer - das entspricht etwa sechs Millionen Fahrzeugen! Dabei lässt sich diese Gefahr mit einem simplen Check ganz einfach vermeiden. Fahrzeughalter sollten die Stoßdämpfer ihres Automobils spätestens nach 80.000 Kilometern erstmals prüfen lassen - dann etwa alle 20.000 Kilometer erneut. Einer Statistik von Sachs zufolge liegt treten Probleme mit Stoßdämpfern bei Fahrzeugen bis 100.000 Kilometern nur zu 7,8 Prozent auf. Bei einer Laufleistung von 100.000 bis 150.000 Kilometern steigt die Fehlerquote dagegen auf 17,2 Prozent.

Diese Statistik sollte Fahrzeughaltern klar machen, wie wichtig die Kontrolle der Stoßdämpfer ist. Kommt es somit zum Austausch dieser defekten Autoteile, können Autofahrer hier online ein passendes Ersatzteil für ihr Fahrzeug bestellen - die Werkstatt des Vertrauens muss es dann nur noch verbauen.

Wie defekte Stoßdämpfer das Fahrzeug beeinflussen

Stoßdämpfer sind Autoteile, die im Laufe der Zeit langsam verschleißen. Zu einem plötzlichen Ausfall kommt es meist nicht, dafür besteht aber die Gefahr, dass ihre Leistung in Extremsituationen wie etwa einem Ausweichmanöver nachlässt. Bei täglicher Fahrt, insbesondere in der Stadt, sind Verschleißerscheinungen für Autofahrer praktisch nicht festzustellen.

Ein abgenutzter Stoßdämpfer bedeutet für den Autofahrer nicht nur, dass er auf Komfort verzichten muss, auch das Sicherheitsrisiko steigt: Der Bremsweg wird länger, was nicht nur die Unfallgefahr erhöht, sondern im Ernstfall zwischen Leben und Tod entscheiden kann. Um diese Gefahr zu verdeutlichen: Sachs-Zahlen zufolge kommt ein Fahrzeug ohne ABS und mit neuen Stoßdämpfern bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h nach 37,5 Metern zum Stillstand. Mit defekten Stoßdämpfern, deren Leistung um 50 Prozent verringert ist, steht das Auto erst nach 39,1 Metern - ein Unterschied von 4,3 Prozent. Noch deutlicher ist der Unterschied bei Autos mit ABS: Hier beträgt der Unterschied 14,1 Prozent, der Stillstand erfolgt jeweils nach 38,2 und 43,6 Metern. Der Grund für die unterschiedlichen Ergebnisse ist simpel: Defekte Stoßdämpfer schränken die Funktion von ABS und ESP erheblich ein. Der Bremsweg kann somit bei Fahrzeugen mit ABS um bis zu 20 Prozent wachsen, wenn die Stoßdämpfer defekt sind.

Fazit

Wie aus diesem Artikel hervorgeht, stellen verschlissene Stoßdämpfer ein sehr hohes Risiko dar. Lassen Sie die Stoßdämpfer Ihres Fahrzeugs bei der ersten Revision spätestens nach 80.000 Kilometern prüfen, dann alle 20.000 Kilometer erneute Prüfungen durchführen lassen, dann steht einer sicheren und komfortablen Fahrt nichts mehr im Wege. Sparen Sie lieber nicht am falschen Ende, denn wer mit defektem Fahrzeug einen Unfall baut bekommt meißt die Schuld und dann wird es richtig teuer und auch gefährlich.

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eVendi.de Team | 01.10.2013 07:57
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