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VoIP - Preiswert über das Internet Telefonieren?

Quelle: zingler-text-pr.de

VoIP – Was verbirgt sich hinter dieser Abkürzung? Das Kürzel steht für „Voice over IP“, d.h. das Kommunizieren via Internetprotokoll. Telefonieren ist somit schon längst nicht mehr Telefonieren. Man unterscheidet neben dem einfachen „Hörer abnehmen von einem Gerät, dessen Anschluss in der Wand verschwindet“, zwischen IP-, Internet- und LAN-Telefonie – je nachdem wie genau das Gespräch aus technischer Sicht vonstatten geht.

Was braucht man, um VoIP nutzen zu können?
Von Vorteil ist ein ausreichender Breitbandanschluss (mindestens 87 kbit/s), wie Kabelmodem oder auch DSL. Um über den PC erreichbar zu sein, muss man auch mit dem Internet in Verbindung stehen. Je nach Bandbreite ist dann ein Telefonieren mit verschieden Anschlüssen gleichzeitig möglich. Dadurch dass die Telefonate über die DSL-Leitung geführt werden, wird die Bandbreite für den Internetzugang geschmälert. Ab 2000 kbit/s entstehen hier jedoch keine Probleme.

Eine Auswahl von VoIP-Anbietern ist folgend aufgelistet. Passende Software ist im Internet teilweise frei beziehbar (Skype, Express Talk, Jajah, X-Lite o.ä.). Grundsätzlich gibt es vier Möglichkeiten, VoIP zu nutzen:

  1. Vom PC aus:
    Der Gesprächspartner muss dasselbe Programm verwenden und eingeloggt sein. Dann fehlt für einen Zugang via PC einzurichten nur noch ein Headset (Softphone). Eine andere Variante wäre die Nutzung der Lautsprecher und der Zukauf eines Mikrofons. Hier können jedoch unangenehme Rückkopplungen entstehen.
  2. Per analogem Telefon:
    Die Nutzung von analogen Telefonen ist auch weiterhin mittels VoIP möglich. Hierzu ist nicht einmal ein eingeschalteter PC vonnöten. Jedoch ist die Anschaffung eines analogen Telefonadapters (ATA) nötig, der einerseits einen Telefonanschluss, andererseits eine Verbindung zum Modem bietet. Er ist die Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Daten.
  3. Ein VoIP-fähiges Telefon:
    Man kann natürlich auch gleich ein VoIP-fähiges Telefon nutzen, dass vom PC aus konfiguriert werden kann. Damit fällt der ATA weg und die Sprachqualität überzeugt meistens. Es muss nur an einen LAN-Port eines NAT-Routers gekoppelt werden. Ein solcher Router ist beispielsweise die FRITZ!Box von AVM. Die Internetverbindung muss so zum Telefonat nicht erst hergestellt werden.
  4. WiFi Telefon:
    VoIP ist auch über ein WiFi Telefon möglich. Es ist – und das ist ein großer Vorteil – nicht ortsgebunden. Ein solches „WLAN-Handy“ ermöglicht ein Telefonieren via Internet auch in Cafés, Bahnhöfen usw., die Wireless-LAN zur Verfügung stellen. Mit einem WLAN-Router ist das natürlich auch zu Hause möglich.

Wie funktioniert das VoIP-System?
Wie bei der „einfachen“ Telefonie wird hier zunächst das Kommunizierte als Sprachsignal analog aufgenommen, um in ein digitales Format umzuwandeln. Dieser Code kann unterschiedlich aufgebaut sein und somit während der Übermittlung unterschiedliche Qualitätsstufen beim Empfänger hervorrufen. Je nach Komprimierungsstufe verliert das Signal an Ausgangsinformation, was subjektiv nicht einmal als Qualitätsverlust als solcher wahrgenommen wird.

Vom Telefon über den Router zum PCAls Leiter des Signals dient ein Netzwerk. Um dieses jedoch nutzen zu können, muss der Code in einzelne Teile zerlegt werden. Diesen Vorgang nennt man Paketisierung.

Die Knoten innerhalb des Netzwerkes weisen den Einzelpaketen den Weg. Dieser führt sie genau in die Pufferzone des Signalempfängers. Diese Zone dient der Zwischenspeicherung eingehender Informationen, die im weiteren Verlauf wieder in analoge Sprachsignale umgewandelt und so für den Empfänger verständlich werden.

Derzeit findet die Datenübertragung mittels des so genannten IP-Protokolls Version 4 statt, welches leider keinerlei Garantien anspricht – die Qualität der Übertragung leidet darunter. Das Folgeprotokoll Version 6 jedoch soll einen Qualitätsservice bieten, welches genau diese Pakete bevorzugt behandelt.

Bei einer Verbindung zwischen VoIP und dem herkömmlichen Telüefonnetz kommen die Übersetzer ins Spiel, so genannte Gateways. Sie leiten die Signalanfragen vom Computernetzwerk an das Telefonnetz weiter und umgekehrt. So können ohne weiteren Aufwand Telefonate vom Rechner zum analogen Telefon geführt werden. Wäre ja auch schlimm, wenn das nicht funktionierte. Man will schließlich auch seinen Opa erreichen, der technisch nicht so schnell mitkommt.

Wie voll von Kommunikationsübertragungsgeräten wären auch die städtischen Büros, hätte man keine Kopplungsmöglichkeit! Diese wird übrigens als „Konvergenz der Netze“ bezeichnet. Hier sind Übertragungen in Sprach-, Daten-, Video-, Text- und Bildform möglich.


Vorteile der Internet-Telefonie:

  • Privatanwender können Software kostenfrei beziehen (z.B. Skype) und so weltweit ohne Folgekosten kommunizieren.
  • Softwareanbieter stellen Verbindungen zu anderen Internetportalen bereit, was eine Zeiteinsparung beim Verbraucher mit sich bringt.
  • So genannte „Call me“-Buttons ersparen das Notieren der Telefonnummer und damit einen Zeitaufwand.
  • Internationale Vernetzung auch von Unternehmen ist über die IP-Technologie denkbar.
  • Das Pflegen der Telefonanlage fällt mit dem Ausbau des Datennetzwerkes für Firmen weg – eine enorme Erleichterung und zudem Betriebskosteneinsparung!
  • Die Nutzung des VoIP ist nicht ortsgebunden. Mit ein und demselben Account kann man sich unter denselben Bedingungen am anderen Ende der Welt einloggen.
  • Eine bessere Ausschöpfung von Datenleitungen ist möglich: Beim Gespräch im Festnetz ist die Leitung für andere besetz, über VoIP sind mehrere Gespräche möglich


Nachteile von VoIP

  • Historisch gefestigte Netzwerke werden durch Strukturänderungen nur gestört, ein Großunternehmen sollte sich deswegen gut überlegen, ob eine Umstellung Sinn macht.
  • VoIP ist nicht pauschal preiswerter als die herkömmlichen Netzwerke. Je nach Anbieter ist zu prüfen, ob nicht versteckte (Service-, Handynummern) Kosten lauern.
  • Der fehlende geografische Bezug von VoIP macht das Absetzen von Notrufen problematisch.
  • Die gesetzliche Möglichkeit der Polizei, Gespräche mitzuhören, ist technisch problematisch.
  • Die Sicherheit im Netz ist noch immer ein sensibles Thema: Einfache Endgeräte wie analoge Telefone, sind nicht in der Lage, sich gegen einen Virenbefall zu schützen. Hacker könnten so in der Lage sein, Anrufprotokolle zu verändern oder gar den Anschluss selbst zu nutzen.
  • Zuletzt sind auch die Investitionskosten für die erforderliche Hardware nicht zu unterschätzen.

Voice over IP – Die Anbieter

  • 1&1
  • 1click2
  • bellshare
  • Carpo
  • congstar
  • dus.net
  • freenet
  • GMX
  • Host Europe
  • Lycos
  • nikotel
  • outbox
  • PURtel
  • QSC
  • sipgate
  • SiPHome
  • Sipkom
  • sipNetworks
  • Skype
  • Strato
  • T-Online
  • T-Home
  • Voipax
  • Vortel
  • Yahoo


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Sven Kloevekorn | 28.04.2008 12:22
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