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Trendsport Poker - Das brauchen Sie zum Spielen

Quelle: www.kartengeber.de

Der Poker-Rausch ist in Deutschland eingekehrt. Jeder spricht davon, man trifft sich zu Poker-Abenden, im Internet wird fleißig gezockt. Aber wie kann man nun noch den Einstieg schaffen? Welche Regeln sind die wichtigsten und mit welchem Zubehör kann man bei Profis punkten?

Die Regeln
Es gibt unglaublich viele Varianten von Poker. Wer eine beherrscht, muss die Spielzüge am anderen Tisch noch lange nicht verstehen. Die wahrscheinlich beliebteste und wohl auch einfachste Version ist „Texas Hold’em“ (zu deutsch: Halte sie).

Grundsätzlich bekommen alle Personen eine bestimmte Anzahl Karten zugeteilt und müssen versuchen, mit den eigenen und den Karten, die öffentlich in der Mitte liegen, das beste Blatt am Tisch zu bilden.

Doch auch hier wird unterschieden in verschiedene Spielweisen: Texas Hold’em, Omaha Hold’em, Yukon Hold’em und Royal Hold’em.

Texas Hold’em wollen wir uns nachfolgend widmen, da es am verbreitetsten ist. Diese Spielvariante hat insgesamt vier Bietrunden.

PokerchipsWas passiert wann?
Einer der Spieler fungiert immer als Kartengeber (Dealer). Ihm folgen im Uhrzeigersinn Small Blind und Big Blind.

Der Small Blind muß vor Begin jeder Runde einen festgelegten Betrag einsetzen, ohne vorher die Karten zu sehen. Der Big Blind setzt nach dem selben Prinzip das doppelte des Small Blinds.

Nach jeder Runde rotiert diese Funktion im Uhrzeigersinn und schiebt den Small Blind und den Big Blind ebenfalls eine Position weiter.

Nun bekommt jeder Spieler zwei verdeckte Karten (Hole Karten) und es wird angefangen der Reihe nach zu bieten, beginnend bei der Position nach dem Big Blind. Mindesteinsatz ist die Höhe des Big Blinds.

Befindet man seine Karten als schlecht, können sie auch weggeworfen werden (Fold) und man scheidet aus dieser Runde aus. Nach der ersten Bietrunde wird vom Kartenstapel die obere Karte beiseite gelegt (Burn Karte um Betrug zu vermeiden), die darauf folgenden drei hingegen werden für alle sichtbar in die Mitte des Tisches gelegt. Es handelt sich hierbei um den Flop (Gemeinschaftskarten).

Nun folgt die zweite Bietrunde, beginnend bei dem Spieler mit der Small-Blind-Position, also links vom Dealer. Solange kein neuer Einsatz im Pot ist, kann geschoben werden (Check), d.h. der nächste Spieler kann setzen (Bet), oder auch checken. Der Nächste kann mitgehen (Call), erhöhen (Raise) oder wegschmeißen. Nach Beenden der Bietrunde wird der Turn (vierte Karte, nachdem wieder die obere Karte beiseite gelegt wurde) offen auf den Tisch gelegt.

Der dritten Bietrunde folgt der River (fünfte Gemeinschaftskarte). Dies ist nun die letzte Bietrunde, in der auch alle Spieler wissen, ob sie ein gutes Blatt bilden können oder nicht.

Der Reiz des Spiels liegt darin, das Beste aus seinem Blatt zu machen, und gleichzeitig einzuschätzen in welchem Verhältnis das eigene Blatt zum Blatt der Mitspieler steht. Man kann Poker nur bedingt als Glücksspiel bezeichnen, da gute Spieler durch geschicktes bluffen, mit jedem Blatt die Möglichkeit haben, zu gewinnen.

eVendi Tipp
Steigen Sie ruhig öfter mal aus. Schlechte Hände bringen keine Pluspunkte!
Wenn Sie nicht gleich mit allen Begriffen umgehen können, empfiehlt eVendi dieses Poker-Glossar.

Die Zusammenstellung des besten Blattes
Beim Spiel gilt es, die besten fünf aus möglichen sieben Karten (2 Hole Karten und 5 Gemeinschaftskarten) zusammenzustellen. Folgende Zusammenstellungen sind in aufsteigender Wertigkeit (und absteigender Wahrscheinlichkeit) möglich:

  • Höchste Karte
  • Ein Paar (zwei Karten gleichen Wertes)
  • Zwei Paare
  • Drilling (drei Karten gleichen Wertes)
  • Straße (fünf Karten in einer Reihe)
  • Flush (fünf Karten in einer Farbe)
  • Full House (ein Drilling und ein Paar)
  • Vierling (vier Karten gleichen Wertes)
  • Straight Flush (Straße in einer Farbe)
  • Royal Flush (Straße in einer Farbe mit Ass als höchste Karte)

eVendi Tipp
Achten Sie auf die letzten Hände der Gegenspieler. Ein „All In“ (der Einsatz aller eigenen Chips) bedeutet hier in den wenigsten Fällen eine gute Hand!

Die richtigen Pokerchips für zu Hause
Größengenormte Pokerchips gibt es mit unterschiedlichen Gewichten und aus verschiedenen Materialien. Einfache Chips aus Plastik wiegen ca. fünf Gramm, die schwersten liegen bei 15 Gramm. Jeder Pokerspieler wird jedoch bezeugen, dass es mit schwereren Chips erheblich mehr Spaß macht, zu spielen. Man kann wählen zwischen einfachen Plastikchips und preisintensiveren Chips aus Keramik. Die fühlen sich nicht nur besser an, sie klingen auch besser beim Setzen und lassen sich leichter über den Tischfließ schieben.

Jedoch haben auch Plastikchips ihre Vorteile: Beim Herunterfallen gehen sie nicht gleich kaputt und gegen Feuchtigkeit sind sie auch resistent.

Die Wertigkeit der unterschiedlich farbigen Pokerchips kann individuell festgelegt werden, es gibt aber auch Chips mit vorgedruckten Wertigkeiten. Besonders wenn mit variablen Wertigkeiten experimentiert wird, sind Chips ohne Wertigkeitsdruck zu empfehlen.

Normalerweise reichen 500 Pokerchips in drei oder vier unterschiedlichen Farben für das "Heimspiel“ aus. Zusammengestelltes Equipment findet man auch in so genannten Poker-Koffern. Wenn man die Gegner beeindrucken oder beeinflussen will, lohnt sich ein Blick in die Trickkiste für Pokerchips.

PokerkartenDie richtigen Karten

Macht man nicht viel Aufhebens um das Layout der Karten, dann kann man gut und gerne auf eine Hälfte des Rommee-Blatts zurückgreifen. Die Joker gehören dann natürlich an die Seite. Eingespielte Karten lassen sich ja bekanntlich besser mischen und sind griffiger. Einen Nachteil hat es aber doch: Ecken und Flecke an der Karten verraten die Wertigkeit. Karten aus Kunststoff hingegen halten so manches aus und sind abwaschbar. Natürlich halten sie auch erheblich länger.

Für besonders Misstrauische gibt es auch Pokerkarten mit "Index" in den Ecken, also zum Beispiel "k6" oder "B10". So müssen die Karten nicht so stark angehoben werden, und der "Gegner" kann nicht so leicht darunter luschern.

Buttons
Sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Spielern helfen sogenannte Buttons für Dealer, Small Blind und Big Blind, um die Übersicht zu behalten. Sie können nach jeder Runde im Uhrzeigersinn weiter geschoben werden. So ist auch sichergestellt, dass der richtige Spieler zuerst setzt. Diese Buttons sind meist in den Pokerkoffern enthalten, können aber auch einzeln bezogen werden.

Der Anschein von Professionalität
Wer in seinen eigenen vier Wänden kleine Poker-Turniere abhält, sollte (wenn schon nicht um Bargeld gespielt wird) kleine Preise für die Sieger bereitstellen. Armbänder mit dem Schriftzug POKER können preiswert graviert werden. Basecaps lassen sich ohne großen Aufwand besticken. Und auch T-Shirts sind einfach und schnell individuell bedruckt.

Wer denkt, im eigenen Haus nicht das richtige Flair vorzufinden, kann sich auch mit Freunden im Casino verabreden. Am leichtesten ist es natürlich, eine Internetplattform zu suchen. Hier lässt es sich an Anfänger-Tischen gut lernen und teilweise sind Turniertische eingerichtet, die sogar zu internationalem Erfolg verhelfen können. Wer sich einmal in die Regeln eingearbeitet hat, wird schnell Spaß am Hold’em Poker haben. Und mit dem nötigen Equipment kann man selbst unter Profispielern beeindrucken.

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Sven Kloevekorn | 19.05.2008 10:14
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