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Sparen beim Zugticket

Quelle: © Oleksiy Mark - Fotolia.com

Zugtickets sind teuer geworden, mittlerweile fast teurer als Flugtickets. Da kommt die Konkurrenz der Reisebusse gerade recht. Die Preise dort sind recht niedrig, dafür leidet der Komfort: lange Fahrzeiten, Staus, Verspätungen – zwar sind die Ergebnisse der Stiftung Warentest für Reisebusunternehmer recht gut, dennoch bietet Zugfahren einfach mehr Komfort.

Die Bahn kontert mit Sparpreisen, die in der Regel für kurzfristige Buchungen gedacht sind. Damit sollen die Kapazitäten gefüllt werden.
Diese reduzierten Tickets haben allerdings einige Bedingungen.
• So sind sie meist an einen Zugtyp gebunden, also nur für IC oder ICE gedacht. Außerdem herrscht in der Regel Zugbindung. Wer seinen ausgewiesenen Zug verpasst, muss ein neues Ticket kaufen. Das Kontingent an verbilligten Fahrkarten ist begrenzt – ist es erschöpft, steht diese Option nicht mehr zur Verfügung. Einen Anspruch auf Verbilligung hat der Reisende also nicht.
• Gelegentlich sind die Fahrstrecken der Sparangebote länger – der Suchfilter „schnelle Verbindungen bevorzugen“ kann sie also unterdrücken.
• Beratung am Schalter kostet extra (5 Euro), und mit der Bahncard 50 erhält man keinen Rabatt.

Am einfachsten geht die Suche mit dem Sparpreisfinder der Deutschen Bahn. Dieser listet für die gewünschte Strecke im gewünschten Reisezeitraum die Sparpreise vom günstigsten zum teuersten hin auf. Hier können auch BahnCard25 Angebote genutzt werden. In der Regel bietet die Seite einem sogar den Kauf einer Probe-BahnCard25 an, will man das Ticket schließlich bezahlen.
Die Probe-BahnCard25 kostet 25 Euro und gilt 3 Monate. Anschließend wird sie automatisch um 12 Monate verlängert, gekündigt werden muss schriftlich bis 6 Wochen vor Ablaufdatum!
Man kann sich dabei sofort eine vorläufige BahnCard25 ausdrucken, die man mit einer EC-Karte, Kreditkarte oder dem Personalausweis bei der Kontrolle im Zug verifizieren muss. So lässt sie sich noch am selben Tag nutzen.
Die Bezahlung mit Kreditkarte und über PayPal klappt problemlos, wer mit Lastschrift zahlen möchte, braucht allerdings eine Personalausweiskarte mit aktiviertem Chip und einen Kartenleser zur Identifizierung.

Restangebote der Bahn gehen an den Reiseanbieter LTur. Unter LTur.de können Spartickets gebucht werden, allerdings maximal sieben Tage im Voraus. Die meisten Tickets kosten hier 27 Euro, Fahrtantritt ist aber in der Regel morgens zwischen 4 Uhr und 7 Uhr und abends ab etwa 19 Uhr. Die Karten dazwischen können, falls vorhanden, etwas teurer werden, bis knapp 40 Euro. Aufgrund des geringen Kontingents und der Kurzfristigkeit des Fahrtantritts ist diese Option ein kleines Glücksspiel, das sich aber rentieren kann, wenn man bereit ist, außerhalb der Hauptverkehrszeiten zu fahren.

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Marco Mewes | 25.07.2014
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