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Sommer, Sonne, Wasserrechnung...

Quelle: de.erih.net

Die Sonne kündigt es an: Der Sommer ist nicht weit. Aber wie lässt sich in diesem Jahr die hohe Wasserrechnung der letzten Saison vermeiden? Hier bekommen Sie Tipps zum Wassersparen rund um Hof und Garten.

Wir sparen nicht an Spar-IdeenRegentonne
Wer in der heißen Jahreszeit viel Zeit im Garten verbringt, sollte sich überlegen, sein Grundstück mit einer Zisterne oder Regentonne auszustatten. Nicht nur der Garten kann so mit Regenwasser versorgt werden, auch Toilettenspülungen beispielsweise können an ein externes Wassernetz angeschlossen werden, denn rund ein Drittel des Wasserverbrauchs macht die Klospülung aus. Eingebaute Wasserregler zahlen sich bereits nach einigen Monaten aus. Die Wasserrechnung wird es also danken. Zisternen gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen: Bis zu drei Kubikmeter können in oberirdischen Zisternen gehalten werden, eine unterirdische fasst bis zu fünf Kubikmeter. Letztere ist aber erheblich schwerer zu installieren und hat einen höheren Anschaffungspreis.

Wichtig ist in beiden Fällen, dass der Überlauf reguliert wird und entweder in einen Gartenteich oder ins Grundwasser abgeleitet wird. Bei Bedarf kann das Wasser mit einer einfachen Gartenpumpe bezogen werden.

Bodenbeschaffenheit und Klima sind ganz wesentlich bei der Auswahl von Gartenpflanzen. Wohnt man in einer regenärmeren Gegend, so empfiehlt es sich auch auf Pflanzen zurückzugreifen, die entsprechend wenig Wasser benötigen. Sie erfreuen die Besitzer in trockenen Zeiten erheblich länger. Mulch hält die Pflanzenwurzeln kühl und die Feuchtigkeit im Boden. Auch der Unkrautwuchs kann so gebremst werden.

Sprenganlagen verteilen das kostbare Wasser wahllos. Eine gezielte Bewässerung ist gut für Pflanzen und Portemonnaie. Bei Obstbäumen beispielsweise ist es sogar gut, weniger zu gießen: Die Früchte schmecken intensiver und nicht „wässrig". Weit verbreitet ist auch die Haltung mediterraner Kräuter im Garten. Sie sind aufgrund ihrer Herkunft wenig Bodenfeuchtigkeit gewohnt. Einheimische Gewächse wie Rosen oder Flieder können sich selbst durch tiefreichende Wurzeln versorgen.

Natürlich ist Regenwasser nicht das A und O: Schließlich können die Monate auch einmal so heiß sein, dass selbst die Regentonne nach Wasser lechzt. Viele Gartenbesitzer haben sich daher für einen Grundwasserbrunnen entschieden. Wasser ist so unabhängig von den Wasserwerken beziehbar und lediglich die Stromkosten für die Pumpe fallen an. Im Einzelfall ist jedoch vorher zu prüfen, ob sich die Anlage aufgrund der Installationskosten wirklich lohnt.

eVendi Tipp
Wenn verbrauchtes Wasser pauschal nach Wohnungsgröße abgerechnet wird, können Sie Ihren Vermieter nach einem Wohnungswasserzähler fragen. Das garantiert eine gerechte Abrechnung.

Ich gieße doch. Warum ist der Rasen so braun und vertrocknet?
Je kürzer der Rasen geschnitten ist, desto schneller wird er bei intensiver Sonneneinstrahlung vertrocknen. Man kann das einfach umgehen, wenn man es mit dem englischen Rasen nicht ganz so genau nimmt und weniger oft mäht. Bei hohem Wuchs bietet sich ein Profimäher an, der auch mit dem Wachstum eines halben Jahres fertig wird.

Ernstliche Angst braucht man auch an heißen Tagen nicht um seinen Rasen zu haben: Nach wenigen Tagen mit Regen ist das satte Grün wieder da. Eine tägliche Bewässerung ist daher gar nicht nötig. Will man doch nicht darauf verzichten, sollte man das Gießen auf die Abendstunden verlegen, so verdunstet weniger Wasser. Das macht sich auf der Trinkwasserabrechnung bemerkbar. Verdunstung kann natürlich auch durch regelmäßiges Bodenhacken vermieden werden.

Warum eigentlich sparen? Ein Blick auf die Umweltbelastung
Biologisches Gärtnern ist die Kur schlechthin für das Grundwasser. Anstelle von chemischen Dünge- oder Unkrautvernichtungsmitteln können standortgerechte Pflanzen eingesetzt werden. Auch die gezielte Reaktion auf Schädlinge mit Nützlingen hilft, die Grundwasserbelastung zu reduzieren.

Aber auch auf die Technik rund um das Haus ist ein Auge zu werfen: Wer Heizöl lagert, muss vorsichtig sein. Bereits ein einziger Tropfen davon verunreinigt eine Million Tropfen Wasser. Eine regelmäßige Kontrolle der Öltanks sollte demnach auf jedem Wirtschaftszettel stehen. Ölflecken auf dem Hof deuten auf eine undichte Leitung am Auto hin, eine schnelle Reparatur ist vonnöten. Auch das Autowaschen auf dem Hof ist umweltunfreundlicher als in Waschanlagen. Hier ist die optimale Entsorgung des Abwassers gegeben; Anlagen mit dem blauen Umweltengel verwenden Wasser sogar mehrfach.

Die Pflanzenversorgung im Urlaub
Nicht jeder vertraut seinen Nachbarn, wenn es um die Pflege der geliebten Pflanzen geht. Auch dem kann Abhilfe getan werden: Unterirdische Wasserleitungen beispielsweise können durch einen Minicomputer gesteuert werden und beregnen den Garten zur programmierten Zeit.

Blumentöpfen und -kästen kann mit einem doppelten Boden geholfen werden. Ein Regler stellt fest, wann ein Minimum an Feuchtigkeit in der Erde erreicht ist und pumpt nach. Ein solcher Wasserspeicher im Boden reicht durchschnittlich eine Woche lang. Der Beschaffungspreis ist dabei gerade doppelt so hoch wie für herkömmliche Blumenkästen, aber auch von dauerhaftem Vorteil für Menschen, die nicht gerade mit einem grünen Daumen ausgestattet sind.

Wasser-Spar-Produkte
Bei fast allen Geräten im Haushalt ist es möglich, ein besonderes Augenmerk auf den Wasserverbrauch zu legen. So genannte Economy-Waschmaschinen oder auch Spülmaschinen finden sich in jedem größeren Markt. Auch bei Duschköpfen und WC-Anlagen kann man langfristig sparen. Immer beliebter werden Sensor-Armaturen für das Bad. Sie sind hygienisch und auch noch effektiv im Wassersparen.

Link-Tipps

  • www.wasser.de
  • www.wasser-lexikon.de
  • www.umweltbundesamt.de
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Sven Kloevekorn | 09.05.2008 13:31
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