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Smartphones - Die schlauen Alleskönner

Quelle: © Anna Khomulo - Fotolia.com

Sie gehören mit zu den Technik-Trends in 2009 und waren sowohl auf dem Mobile World Congress in Barcelona als auch auf der CeBIT in Hannover ein beliebtes Thema: Smartphones, die mobilen Alleskönner. Verschiedene Hersteller konkurrieren derzeit um den ersten Platz auf dem Smartphone-Olymp und übertreffen sich gegenseitig mit immer neuen Funktionen. Was Sie von den „schlauen Telefonen“ erwarten können, verrät Ihnen eVendi.de.

Multifunktionales Arbeitsgerät für überall
Das Telefonieren ist bei den Smartphones zur Nebensache geworden. Ausgestattet mit den Funktionen eines Laptops und Webzugang, sind die Geräte mobile Arbeitsstationen und Terminplaner in einem. Darüber hinaus sind Multimedia-Features wie integrierte Musik- und Videoplayer, Kameras und Spiele zum Standard für den Zeitvertreib unterwegs geworden. Hinsichtlich Benutzerführung und Betriebssystem gleichen Smartphones heute eher einem Computer als klassischen Handys und erlauben, individuell gewünschte Software aufzuspielen. In der Regel verfügen die Geräte über einen Touchscreen. Hat das Smartphone eine zusätzliche Tastatur, ist auch das Schreiben von längeren Texten problemlos möglich. Üblich sind zudem Bluetooth, W-LAN und mindestens eine USB-Schnittstelle, damit die Übertragung und Synchronisierung von Daten mit dem PC gewährleistet sind. Das alles hat natürlich seinen Preis: Neue Modelle im Smartphone-Bereich sind ab 250 Euro aufwärts erhältlich.

Smartphone-Trends

  • Offene Betriebssysteme
    Seit Anfang 2009 ist mit dem G1 von T-Mobile das erste Android-Smartphone in Deutschland erhältlich. Etablierte Betriebssysteme wie Symbian, Blackberry, Windows Mobile und auch Mac OS haben dadurch enorme Konkurrenz erhalten. Android ist für die Kommunikation via Internet bestens gerüstet, unterstützt die Bedienung über Touchscreen und erlaubt den Download zusätzlicher Software schnell und einfach über den Android Market. Anders als bei Systemen von Rim (Blackberry), Apple (iPhone) oder Microsoft (Windows Mobile) ist Android ein frei zugängliches, auf Linux basierendes Betriebssystem.
  • Größere Bildschirme
    Seit einiger Zeit warten immer mehr Smartphone-Hersteller mit Displays von mehr als drei Zoll auf. Spitzenreiter war hier lange das iPhone mit einem 3,5-Zoll-Bildschirm, das  beispielsweise auch Samsung (Samsung Omnia, 3,2-Zoll) und Sony Ericsson (Xperia X1, 3-Zoll) veranlasste, größere Displays zu bauen. Doch es geht seit Ende 2008 noch größer und zwar mit dem HTC Touch HD: Das Smartphone hat einen Bildschirm von 3,8-Zoll. Dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach fortsetzen, da Filme und Videoclips unterwegs immer beliebter werden.
  • Längere Akkulaufzeiten
    Mit größeren Displays, W-LAN und GPS Funktion werden immer höhere Ansprüche an die Smartphone-Akkus gestellt. Um den Energie fressenden Funktionen wie Ortungs- und Drahtlostechnik gerecht zu werden, geht die Tendenz zu immer größeren und leistungsstärkeren Akkus.Smartphones wie das Omnia i900 von Samsung weisen mit 450 Stunden Standby- und zehn Stunden Sprechzeit schon enorme Laufzeiten auf.

Konkurrenz für das iPhone: Das T-Mobile G1
Neuer Akteur auf dem Smartphone-Markt ist Suchmaschinenbetreiber Google. Dieser bringt mit dem von HTC produzierten T-Mobile G1 ein Smartphone mit besagtem Android Betriebssystem in Umlauf und macht dem iPhone von Apple damit mächtig Konkurrenz. Das Smartphone besitzt sowohl Touchscreen als auch QWERTZ -Tastatur (Bezeichnung für eine Tastatur mit deutschem Tastaturlayout und Tastenbelegung), die Vielschreibern die Arbeit erleichtert. Konzipiert ist das G1 für den einfachen Zugang zu Google-Diensten – YouTube, Google Maps und andere sind somit nur noch einen Klick entfernt. Ebenso wie das iPhone hat das G1 einen Musik-Store integriert, der allerdings wenig Platz für Musikdateien bietet. Zum Musikhören sind Speicherkarten daher unerlässlich. Enttäuschend außerdem für Multimedia-Fans: Das G1 verfügt zwar über eine Bluetooth-Schnittstelle, doch ist diese nicht zur drahtlosen Musik-Übertragung an Stereo-Kopfhörer geeignet. Auch kann bei einer Begrenzung des monatlichen Übertragungsvolumens auf ein Gigabyte nicht von einer wirklichen Flatrate gesprochen werden. Dafür punktet das G1 funktechnisch mit Quadband-GSM und UMTS. WLAN-Hotspots können genutzt werden und für die mobile Navigation verfügt das Handy über ein GPS-Modul.

T-Mobile G1 vs. iPhone 3G
Das G1 kann im Gegensatz zum iPhone mehrere Programme zeitgleich ausführen, die dem Nutzer ein hin und her springen erlauben. Beim iPhone kann dagegen immer nur ein Programm aktiv sein. Außerdem verfügt das G1 über die „Copy and Paste“-Funktion, auf die Apple-Fans noch bis zum Erscheinen des iPhone OS 3.0 warten müssen. Mit dieser neuen Version des Apple-Geräts ist dann auch Versand und Empfang von MMS möglich. Auch für das G1 soll schon bald eine neue Firmware verfügbar sein, die MMS unterstützt. Die echte QWERTZ-Tastatur des G1 wird von vielen als Vorteil des Geräts gegenüber dem iPhone angesehen, da sie längere Text-Eingaben erleichtert. Die zusätzliche Tastatur geht aber wiederum zu Lasten von Größe und Gewicht. Intuitiver läuft die Bedienung beim iPhone, da die Menüstruktur insgesamt logischer aufgebaut ist. Funkschnittstellen funktionieren beim G1 besser als beim iPhone. Es wählt sich beispielsweise schneller in W-LAN Hotspots ein und überträgt Daten mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream rascher als das iPhone mit maximal 3,6 MBit/s. In Sachen interner Speicherplatz punktet wiederum das iPhone deutlich. 8 oder 16 GB interner Speicher stellen die mitgelieferte 2-GB-Speicherkarte des G1 deutlich in den Schatten. Schätzenswert beim Google-Handy ist der austauschbare Akku, der problemlos gewechselt werden kann, wenn das Gerät in die Jahre kommt. In Sachen Kamera reichen beide Smartphones derzeit nicht an die Bildqualität einer aktuellen Kompaktkamera heran. Optisch wird das iPhone übrigens von vielen als gelungener, weil edler als das G1, beurteilt – Geschmackssache.

Noch mehr iPhone-Konkurrenz: Das HTC Magic
Hersteller HTC stellt mit dem HTC Magic bereits das zweite Android-Smartphone vor, das in Größe und Form stark an das iPhone erinnert. Dieses Handy verzichtet auf eine Tastatur wie noch beim G1 und kommt nur mit Touchscreen aus. Datenübertragungen sind über GPRS, EDGE, UMTS und HSPA möglich und auch W-LAN Hotspots können genutzt werden. Das Smartphone erreicht dabei Übertragungsraten von 7,2 MBit/s im Downstream bzw. 2 MBit/s im Upstream. Weitere Ausstattungsmerkmale: 3,2-Megapixel-Digitalkamera, Bluetooth, Infrarot-Schnittstelle, 512 MB Flash-Speicher, GPS, digitaler Kompass und Bewegungssensor. Der Akku des HTC-Magic hält laut Hersteller rund 27 Tage im Standby-Modus und bis zu siebeneinhalb Stunden Gesprächszeit durch. Das HTC Magic wird in Kürze mit Vertragsbindung an Vodafone erhältlich sein. Ohne Vertrag ist es für rund 415 Euro bereits hier zu haben.

Fazit

Der Kauf eines Smartphones lohnt sich angesichts des hohen Preises nur, wenn die zahlreichen Zusatzfunktionen auch regelmäßig Anwendung finden. Wer in erster Linie telefonieren möchte und die vielen Funktionen nicht nutzt, wird mit dem Gewicht, kürzerer Akku-Laufzeiten als bei Handys und dem Preis der Smartphones nicht glücklich werden. Zudem spielen die individuellen Ansprüche wie immer eine wesentliche Rolle. Multimedia-Fans z.B. werden vermutlich das iPhone schätzen, da es großen Speicherplatz bietet und die iTunes-Unterstützung bereits integriert hat. Wer viele E-Mails schreibt, blogt, chattet und twittert, der wird das G1 und seine QWERTZ-Tastatur bevorzugen. Nicht zuletzt der Preis ist ein wichtiges Entscheidungskriterium: Während das iPhone 3G mit 8 GB ohne Vertrag ab etwa 400 Euro erhältlich ist, kostet das G1 rund 100 Euro weniger.

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Sven Kloevekorn | 03.04.2009 14:17
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