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Sinnvolle Sicherheitssysteme für den Eigenbedarf

Quelle: pixabay.com ©Antranias (CC0 1.0)

Für fast jeden ist folgendes Szenario wohl ein absoluter Albtraum: Man kehrt nach Hause zurück und die Tür oder ein Fenster steht offen. Erst wird überlegt, ob es tatsächlich sein könnte, dass vergessen wurde abzuschließen. Doch in der Wohnung oder dem Haus muss dann festgestellt werden, dass Einbrecher am Werk waren. Schubladen sind aufgerissen, Schränke durchwühlt und teure Gegenstände fehlen. Persönliche Andenken, die vor allem einen emotionalen Wert hatten, sind weg. Darüber hinwegzukommen fällt vielen schon schwer, doch auch psychisch kann ein solcher Einbruch schwere Folgen haben. Plötzlich fühlen sich Betroffene in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher. Mitunter waren die Hausbesitzer vielleicht sogar zum Zeitpunkt der Tat zuhause und haben nichts bemerkt – wer Angst vor einem Einbruch hat, wird sich schützen wollen. Hochwertige Sicherheits- und Warnsysteme können dann sinnvoll zum Einsatz kommen.


Die Angst kommt nicht von ungefähr

Fakt ist leider, dass die Einbruchszahl in Deutschland immer weiter steigt. Aus den Daten der Landeskriminalämter laut dem Bundesministerium des Innern für das vergangene Jahr geht hervor, dass in den meisten Bundesländern die Einbruchszahl gestiegen ist. Dabei sind es nicht immer Häuser und Wohnungen in den Großstädten, auf die es die Einbrecher abgesehen haben. Immer häufiger sind auch Bewohner von kleineren Ortschaften betroffen. Während beispielsweise im Jahr 2011 noch 132 595 Wohnungseinbrüche registriert worden sind, so waren es im Jahr 2013 schon 149 500 – das bedeutet einen neuen traurigen Rekord für Deutschland. Traurig ist allerdings auch, dass nur ein Bruchteil dieser Einbrüche später aufgeklärt werden kann. Um genau zu sein, waren es 2013 nur 15,5%. Aufgrund der hohen Einbruchszahl ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen Angst haben und sich so gut es geht, schützen möchten. Während früher die Nachbarn noch ungläubig mit dem Kopf geschüttelt haben, wenn sich jemand eine Überwachungskamera an sein Privathaus anbauen lassen hat, so lässt heute doch kaum noch jemand seine Haustür unabgeschlossen. Auch der NDR hat sich erst kürzlich genauer eben diesem Thema angenommen und einen sehenswerten Beitrag zusammengestellt.

Mit kleinem Aufwand die Sicherheit verbessern

Auch Zäune dienen mitunter effektiv der Abschreckung und sind eine verhältnismäßig kostengünstig Alternative zu anderen Sicherheitsmaßnahmen.Die eigene Die eigene Sicherheit kann eigentlich nicht zu teuer sein. Dennoch muss manchmal gespart werden und dann ist ein großes Sicherheitssystem mit Kamera und Co. nicht im Budget vorhanden. Aber auch mit weniger Geld kann die Sicherheit der eigenen Wohnung verbessert werden, oftmals sogar mit relativ günstigen Artikeln aus dem Baumarkt zum selber Anbauen:

Sicherung von Kellerfenstern durch Gitter
Einbrecher kommen entweder durch die Tür oder das Fenster. Auch die Kellerfenster sind davon betroffen, selbst wenn sie nur eine recht schmale Öffnung darstellen. Da Kellerfenster in der Regel aber nur dazu dienen, um den Keller ab und an zu lüften, lohnt sich hier die Anbringung eines Gitters.

Sicherung von Fenstern durch Rollläden
Die ganz normalen Fenster einer Wohnung oder eines Hauses sind oftmals für Einbrecher viel zu leicht zu öffnen. Aber auch hier kann der Eigentümer seine Wohnung oder sein Haus etwas sicherer machen, indem er beispielsweise Rollläden anbringt. Zwar können geübte Einbrecher auch dieses Hindernis überwinden, in der Regel aber nicht ohne dabei Lärm zu machen oder zumindest mehr Zeit aufwenden zu müssen. Und Einbrecher wollen normalerweise schnell in ein Haus und schnell wieder heraus.

Sicherung von Fenstern durch Fensterschlösser
Viele Fenster lassen sich ganz einfach aufhebeln oder sogar schon durch gezielte Tritte öffnen. Das gilt vor allem für ältere Fenster. Bevor nun aber deshalb tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden muss, um Sicherheitsfenster anzuschaffen, kann auch die günstigere Variante gewählt werden: Fensterschlösser.

Sicherung von Türen durch zusätzliche Schlösser und/oder Ketten
Für die Haustür gilt ähnliches wie für Fenster: Ganz normale Türen lassen sich von Einbrechern schnell und einfach öffnen. Hier lohnt sich der Einbau eines Sicherheitsschlosses, um es den Einbrechern zumindest schwerer zu machen, denn wie bereits erwähnt, ist es das Ziel eines Einbrechers, möglichst schnell in ein Gebäude hinein zu kommen. Muss er sich zu lange mit dem Türschloss aufhalten, bringt er sein Vorhaben eventuell ab.

Anwesenheit simulieren
Viele Einbrecher kommen in der Urlaubszeit. Manch einer sagt sogar, dass ein Einbruch vorprogrammiert ist, wenn der Bewohner sich zwei oder mehr Wochen im Urlaub befindet. Es reicht aber auch schon, regelmäßig tagsüber nicht zu Hause zu sein, denn viele Einbrecher kundschaften ihr Objekt der Begierde im Vorfeld aus. Im Falle eines Urlaubs sollte daran gedacht werden, die Zeitung abzubestellen und die Post einlagern zu lassen – denn ein überfüllter Briefkasten ist sehr verräterisch.
Wenn die Wohnung abends immer dunkel ist, können sich Einbrecher ebenfalls ihren Teil denken. Eine Lampenfassung mit Zufallsschalter kann hier hilfreich sein, dann kann nämlich keine Gewohnheit festgestellt werden und niemand merkt, dass tatsächlich keiner zu Hause ist.

Sicherheitssysteme vom Profi


Vollwertige Sicherheitssysteme kommen heutzutage immer häufiger auch bei Privatleuten zum Einsatz.

Trotz der oben genannten Sicherheitsvorkehrungen kann es dennoch immer wieder vorkommen, dass sich Einbrecher den Weg ins Haus oder in die Wohnung bahnen. Eine Garantie, dass kein unerwünschter Fremder ins Haus kommen kann, gibt es also leider nicht. Mit modernen Systemen vom Sicherheits-Experten ist die Wahrscheinlichkeit aber deutlich höher, dass Einbrecher einen Bogen um das ausgerüstete Objekt machen.

Alarmanlage
Es gibt kaum etwas, das einen Einbrecher mehr abschreckt: Lärm. Vergreift er sich an einem Haus, das mit einem lauten Alarm gesichert ist, wird er wahrscheinlich schnell Reißaus nehmen. Moderne Systeme funktionieren mittlerweile ohne Kabel, sie sind batteriebetrieben und per Funksystem mit der Sicherheitsfirma verbunden. Mithilfe von modernen Kommunikationsmitteln können auf die Daten zudem von überall aus zugegriffen werden. Dadurch kann die Polizei im besten Fall rechtzeitig informiert werden, um den Täter eventuell auf frischer Tat zu schnappen.

Videoüberwachung
Eine Videoüberwachung allein ist für den Einbrecher nur abschreckend, wenn er entdeckt, dass sie da ist – aus Angst, später erkannt zu werden. In Verbindung mit einer Alarmanlage aber ist sie durchaus eine sehr sinnvolle Anschaffung. Kann es doch so tatsächlich sein, dass eine Fahndung später von Erfolg gekrönt ist.

Bildquellen:
Bild 1: pixabay.com ©coombesy (CC0 1.0)
Bild 2: pixabay.com ©coombesy (CC0 1.0)
Bild 3: pixabay.com ©Antranias (CC0 1.0)

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Katja Nachtigall | 15.09.2014
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