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Sicher ans Ziel - Mobile Navigationsgeräte

Quelle: www.consumerblog.de

Sie sind klein, handlich und überaus praktisch. Was man sonst in dutzenden Stadtplänen mühevoll heraussuchen musste, bekommt man mit modernen Navigationsgeräten per Knopfdruck.
Das Kartenmaterial ist enorm. Nahezu jeder noch so kleine Ort europäischer Nachbarländer lässt sich problemlos erreichen. Preislich liegen die mobilen Wegweiser mehrere hundert Euro auseinander. Wo dabei die Unterschiede liegen, erfahren Sie hier.

Die Möglichkeiten navigierender Geräte sind scheinbar endlos. Ob vom Werk direkt im Auto verbaut, ein mobiles Navigationsgerät, ein PDA oder Handy mit Navigationssoftware oder ein Autoradio mit Navi-Funktion. Im Folgenden betrachten wir ausschließlich mobile Navigationsgeräte wie das TomTom.

Navigation im Handformat

Die meisten Navigationsgeräte sind circa 12 cm breit und ebenso hoch. Auf einer im Lieferumfang enthaltenen Halterung wird das Gerät per Saugnapf von innen an der Windschutzscheibe befestigt. Über ein Kabel zum Zigarettenanzünder wird der Routenplaner mit Strom versorgt. Mit aktuellem Kartenmaterial leitet die Computerstimme den Fahrer durch Kommandos über einen integrierten Lautsprecher zum Ziel. Klein, kompakt und zielsicher.

Vor- und Nachteile mobiler Geräte

Der größte Vorteil solcher Navigationssysteme ist eben ihre Mobilität. So lassen sie sich binnen weniger Sekunden ein- und ausbauen und auch im Zweit- oder Mietwagen im Urlaubsort verwenden. Zudem sind sie preiswerter als andere mobile Navigationslösungen, wie zum Beispiel festintegrierte Multimedia-Geräte.
Ein weiterer Vorteil: Am Ziel angekommen, kann das Navigationsgerät durch den integrierten Akku auch genutzt werden, um zu Fuß oder mit dem Fahrrad weitere Ziele anzusteuern.

Abzüge muss man dabei in der Sicherheit machen: Durch die Befestigung an der Windschutzscheibe können Geräte bei einem Unfall durch den Innenraum fliegen und Verletzungen verursachen. Neben diesem Aspekt kann die Kabelverbindung zum Zigarettenanzünder als störend empfunden werden. Insbesondere hier sind integrierte Systeme klar im Vorteil. Ebenso bei der Sprachwiedergabe: Bei lauter Musik werden Anweisungen mobiler Geräte übertönt. Integrierte Navigationssysteme regeln die Lautstärke automatisch runter und anschließend wieder hoch. So wird keine Anweisung verpasst.

Stromversorgung

Wer sein Navigationsgerät häufig auch außerhalb des Autos verwenden möchte, sollte auf eine hohe Akkulaufzeit und eine kompatible Auflademöglichkeit achten. Einige Geräte können über einen Adapter an der häuslichen Steckdose oder auch über USB am PC geladen werden, andere nur über den Zigarettenanzünder im Auto.

 

eVendi Tipp: TomTom XXL IQ Routes Europe Traffic

 

Kostenpunkt - Das Kartenmaterial

Das Kartenmaterial entscheidet oft über die Qualität und somit auch über den Preis. Daher lässt sich auch gerade hier viel Geld sparen. Wer weiß, dass er das Navigationsgerät ausschließlich in Deutschland verwendet, kann auf das Kartenmaterial der Nachbarländer verzichten. Nachteil hierbei ist, dass bei Urlaubsreisen kein Kartenmaterial fürs Ausland zur Verfügung steht. Bei größeren Herstellern lässt sich das Kartenmaterial jedoch nachträglich erweitern. Aber Achtung: Die nachträgliche Erweiterung ist oft teurer als ein Komplettpaket.

TMC - frühzeitig Stau umfahren

Das Kürzel steht für "Traffic Message Channel", zu deutsch: Verkehrsfunkkanal. Durch eine kleine Antenne, die auf das Armaturenbrett gelegt wird, empfängt das Navi den Verkehrsfunk von UKW-Radiosendern. Ziel dieses Systems ist es, den Fahrer schon vor einem Stau zu warnen und ihm eine Umgehungsroute anzubieten. Nachteil daran ist, dass es eben auch nur den Verkehrsfunk empfängt, den man übers Radio selbst hören kann. Und jeder weiß, wie verlässlich dieser ist. Oft stimmen Meldungen gar nicht. So ist an der angegeben Stelle gar kein Stau mehr und man umfährt diesen "Stau" dann weitläufig, oder aber die Information kommt viel zu spät.

Besser dagegen ist die moderne TMCPro Version. Diese kostenpflichtige Variante bezieht die Informationen von Verkehrssensoren, die an Autobahnbrücken montiert sind. Darüber hinaus erhält das System Daten von knapp 40.000 mobilen Sensoren, die zum Beispiel in Taxen oder LKWs verbaut sind. Diese geben pausenlos Rückmeldung über die aktuelle Verkehrslage. Den Service bezahlt man nicht mit einem Laufzeitvertrag, sondern einmalig beim Kauf, der sich dann mit ca. 50-60 Euro mehr niederschlägt.

Positionsermittlung über GPS

Das "Global Positioning System" (GPS) dürfte mittlerweile Jedem bekannt sein. Über die Verbindung zu mindestens drei Satelliten kann bis auf wenige Meter genau die Position bestimmt werden. Die Empfangsqualität und die benötigte Berechnungszeit hängt dabei davon ab, wie viele Satelliten das Navigationsgerät unterstützt und wie viele es in der jeweiligen Situation zur Berechnung des Standortes heranziehen kann. So kann ein 12-Kanal-Empfänger bis zu zwölf Satellitensignale gleichzeitig auswerten. Mehr Kanäle sind im Übrigen nicht möglich, da sich jeweils zwölf der insgesamt 24 GPS-Satelliten stets auf der anderen Seite der Erdkugel befinden.

eVendi-Tipp
Moderne Geräte sind mit dem GPS-Chip SiRF Star III ausgerüstet. Diese Chips sind sehr empfindlich und empfangen selbst unter schlechten Voraussetzungen noch Satellitensignale. So beugen sie Verbindungsausfällen und Störungen vor und beschleunigen die Routenberechnung.

Vorsicht Langfinger!

Vor einem Diebstahl aus demAuto lässt sich ein Navi selbst am wirkungsvollsten schützen, indem man es beim Verlassen des Wagens mitnimmt. Denn der Kfz-Versicherungsschutz gilt häufig nur für festverbautes Sonderzubehör, nicht aber für abnehmbare Teile. Auch die Halterungen sollten die Fahrer mitnehmen, damit Diebe gar nicht erst in Versuchung geraten. Fest eingebaute Navis sollten über die Kfz-Versicherung mit einer Summe von 5.000 Euro abgesichert sein, anderenfalls kann ein Wechsel der Kfz-Versicherung sinnvoll sein.

Fazit

 Mobile Navigationsgeräte sind schon für wenig Geld erhältlich, doch wer Wert auf umfangreiches Kartenmaterial sowie technische Extras legt, der sollte lieber etwas mehr investieren.

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Vanessa Baaske | 27.06.2008 19:10
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