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Samsung Galaxy Tab 10.1 im Test - das bessere iPad 2? Teil 1: Einleitung und Kritik

Quelle: Samsung

Tablet-PCs wie das iPad 2 mischen den PC- und Notebookmarkt weiter auf. Die Verkaufszahlen steigen, die Preise sinken, und Google hat sein Betriebssystem Android mit der Version 3.0 "Honeycomb" endlich für Tablets angepasst. Die schnell wachsende Zahl von Honeycomb-Tablets auf Basis von Nvidias Tegra-2-Prozessoren zeigt die Bemühungen der Hersteller, Platzhirsch Apple Marktanteile abzujagen. Die parallel sinkenden Verkaufszahlen bei Netbooks weisen dagegen darauf hin, dass deren Ablösung als günstige Zweitcomputer auch für unterwegs durch Tablets mittelfristig bevorsteht.

Diesen Trend möchte eVendi mit einer kleinen Artikelserie aufgreifen. Exemplarisch für die technisch sehr ähnlichen Apple-Konkurrenten mit Nvidias Tegra-2-Chipsatz wollen wir das Samsung Galaxy Tab 10.1 genauer unter die Lupe nehmen und schließlich kurz mit dem iPad 2 vergleichen.

Mit dem heutigen ersten Teil müssen wir uns allerdings erst einmal mit einem Thema befassen, das seit einigen Monaten in der Tablet-Community heiß diskutiert wird: Dem unsäglichen Versagen von Samsung bei der Markteinführung der Galaxy Tabs 10.1 und 8.9.

Der zweite Teil wird sich dann näher mit den technischen Eigenschaften des Galaxy Tab 10.1 befassen und einen ausführlichen Alltagstest beinhalten.

Zu guter letzt befassen wir uns im dritten Teil dann mit der spannenden Frage, ob das Galaxy Tab 10.1 eine ernst zu nehmende Konkurrenz für das iPad 2 darstellt und geben Tipps, für wen welches Gerät das richtige sein könnte.

Die Entstehungsgeschichte der Galaxy Tabs 10.1 und 8.9

Das Galaxy Tab 10.1 ist von Samsung als direkter Konkurrent zu Apples iPad 2 neu konstruiert und auf dem Markt positioniert worden. Die ursprüngliche Planung von Samsung hat Apple mit dem dünnen und leichten iPad 2 nämlich ordentlich durcheinandergebracht. Eigentlich sollten die neuen Galaxy Tabs in einer weniger schlanken und leichten Version auf den Markt gebracht werden. Nachdem Apple dann aber die Spezifikationen des neuen iPad 2 genannt hat, hat Samsung kalte Füße bekommen und eine Überarbeitung der Galaxy Tabs in Angriff genommen, um gerade in Sachen Formfaktor und Gewicht mit dem iPad 2 mithalten zu können. Herausgekommen sind die Galaxy Tabs 10.1 und 8.9. Da das ursprünglich geplante Tab aber bereits in der Produktion war, wurde es in Galaxy Tab 10.1v umbenannt und wird zum Beispiel in Deutschland über Vodaphone vertrieben.

Markteinführung vergeigt, Kunden verärgert

Eine sehr ärgerliche Folge der hastigen Überarbeitung ist der Umstand, dass das ursprünglich schon im Juni in Deutschland erwartete Galaxy Tab 10.1 in der neuen Version immer noch nicht lieferbar ist und Samsung bis heute nicht willens oder in der Lage ist, ein Datum für den Marktstart in Deutschland zu nennen. In den einschlägigen Foren kann man sich ein Bild über die die verständliche Verärgerung der potentiellen Käufer machen. In den USA ist das Tablet nämlich schon seit Anfang Juni zu haben, wenn auch nur in den Varianten ohne UMTS (3G).

Viele Käufer haben sich komplett abgewendet und zu einer der verfügbaren Alternativen wie dem Acer Iconia A500/501 oder Motorola Xoom gegriffen, andere haben sich ein Importgerät aus den USA besorgt, was seit ca. 3 Wochen beispielsweise über ebay UK möglich ist, und dabei eventuelle Nachteile im Garantiefall in Kauf genommen.

Verwirrung durch Samsungs miese Informationspolitik

Lange Zeit war es unmöglich in Erfahrung zu bringen, über welche Anschluss- und Erweiterungsmöglichkeiten das Galaxy Tab 10.1 verfügen würde. In dieser Hinsicht hat etwa das Xoom ordentlich vorgelegt: Das Motorola-Tablet verfügt über einen microSD Kartenslot, einen USB-Port sowie einen HDMI-Anschluss für die Verbindung zum heimischen Flachbild-TV. Die potentiellen Samsung-Käufer haben sich natürlich für das Galaxy Tab eine vergleichbare Ausstattung gewünscht. Dieser Wunsch wurde durch zahlreiche Videos von verschiedenen Vorserienmodellen genährt, wo zumindest der microSD Kartenslot zu sehen war. Geliefert hat Samsung letztendlich von alledem nichts. Der Speicher des 10.1 wird also nicht per Speicherkarte erweiterbar sein und USB-Geräte und externe Bildschirme werden sich ausschließlich über separat zu erwerbende Adapter anschließen lassen. Offenbar will neben Apple jetzt auch Samsung seine Kunden dazu erziehen, sich von USB-Sticks und Speicherkarten zu verabschieden und seine Daten stattdessen in Cloud-Dienste wie Google Docs oder Dropbox auszulagern. Wer sich gerade wegen Apples allgegenwärtiger Gängelung seiner Kunden nach einer Alternative zum iPad 2 umgesehen hat, schaut mit dem Galaxy Tab 10.1 in Sachen Anschlussvielfalt in die Röhre.         

Gerüchte über ein dickeres und dunkleres Display, das Samsung aufgrund von Lieferengpässen bei dem ursprünglich vorgesehenen Display bei einem Teil der Geräte verbauen könnte, haben die Verunsicherung weiter geschürt. Auch zu dieser Frage ist von Samsung keine Stellungnahme zu bekommen. Alles in allem eine klägliche Vorstellung, die auch viele langjährige Samsung-Kunden nachhaltig verärgert hat. Der letzte Stand der Dinge ist ein angeblicher Marktstart in Deutschland Anfang/Mitte August. Aber auch dabei handelt es sich wieder nur um Spekulationen, da Samsung einfach keine Stellung nehmen will.

Berichte über Qualitätsmängel bei US-Importen

Damit nicht genug: Wie man in den Foren nachlesen kann, berichten zahlreiche Käufer von US-Importen über ölig wirkende, mäandernde Flecken ("Newton Rings") unter dem Display, die besonders dann auftreten, wenn das Gerät warm ist und/oder Druck auf Vorder- oder Hinterseite ausgeübt wird, wie es zum Beispiel beim Reinigen des Displays erforderlich ist. Als wahrscheinliche Ursache hat sich ein grundsätzlicher Konstruktionsfehler herauskristallisiert: Die Enge im Gerät führt zusammen mit einer nicht optimal stabilen Konstruktion dazu, dass sich zeitweise Schichten im Display berühren, die sich nicht berühren sollten. Teilweise soll dieser Fehler aber nach einigen Tagen des Gebrauchs verschwinden und sich nur noch mit Absicht herbeiführen lassen. So verhält es sich auch bei unserem Testgerät.

Nach Frust kommt Lust - Ausblick

Hält man das Galaxy Tab 10.1 dann allerdings endlich in seinen Händen, verfliegt eventueller Ärger schnell. Denn das dünne, leichte und schicke Tablet weiß durchaus zu begeistern. Dazu in Kürze mehr im zweiten Teil unserer kleinen eVendi-Artikelserie.

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Sven Kloevekorn | 27.07.2011 13:02
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