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Pimp my Car-Audio: Soundsysteme fürs Auto

Quelle: Alpine

Die amerikanische TV-Show „Pimp my Ride“ lebt es vor. Aus alten Schrotthaufen machen die Mechaniker reinste Luxuskarossen. Außen werden die Autos auf Hochglanz gebracht, innen steckt der Clou meist im Detail. Hochwertige, überdimensionale Soundsysteme sorgen für Leistung und Lautstärke, die man im Auto eigentlich nicht braucht. Im normalen Rahmen sind Car-Audio-Systeme nicht nur erschwinglich, sondern bereiten vor allem im Alltag jede Menge Spaß.
Bevor man mit dem Kauf beginnt, sollte das Budget festgelegt und eine Übersicht über alle notwendigen Teile gemacht werden. Denn oft sind es die kleinen Dinge, die übersehen werden und später den Budget-Rahmen ungewollt ausdehnen.

Komponenten
Der individuellen Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt. Die Produktpalette reicht von CD-Wechslern über Navigationsgeräte bis hin zu Touchscreens im Fond oder im Armaturenbrett und schafft so ein wahres Paradies für Bastelprofis. Beschränkt man sich erstmal auf das Grundgerüst für einen tollen Sound, sind folgende Komponenten zu berücksichtigen:

- Autoradio
- Lautsprecher
- Kabel
- Endstufe
- Subwoofer
 


Autoradio
Standard-Radios ab Werk sind zwar OK, für imposanten Sound und flexiblere Einstellungen jedoch ungeeignet. Die Leistung des Autoradios ist nicht ausschlaggebend dafür, ob der Sound gut ist. Wichtig ist, dass das Radio über zwei Cinchausgänge verfügt, damit man es mit der Endstufe verbinden kann. Grundsätzlich darf am Radio nicht gespart werden. Hier entsteht das Tonsignal. Kommt ein verzerrtes, schlechtes Signal aus dem Radio, lässt es sich im Nachhinein (Endstufe, Lautsprecher) kaum noch aufbessern. An einem hochwertigen Radio hat man in vielerlei Hinsicht länger und mehr Spaß. Gute Marken bieten Radios in unterschiedlichen Preisklassen an.

Empfehlung: Blaupunkt Woodstock DAB 54, Alpine CDA-9853 R, Sony CDX-DAB 6650

Moderne Radios stellen auf der Vorderseite Anschlüsse für USB und Speicherkarten bereit. So können vom MP3-Player oder iPod die Lieblingstitel auch im Auto gehört werden. Das Kenwood KDC-W 9537 U beinhaltet neben diesen Funktionen eine zusätzliche Schnittstelle für eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Einmal angeschlossen, regelt das Radio die Musiklautstärke bei eingehenden Anrufen herunter, anschließend wieder hoch.
Die Sprache des Anrufenden wird über die Lautsprecher wiedergegeben.

Endstufe
Eine Endstufe ist nichts anderes als der Verstärker der heimischen HiFi-Anlage. Er greift die Signale des Autoradios auf und leitet sie verstärkt an die Lautsprecher weiter. Grundsätzlich ist es nicht notwendig, eine Endstufe zu verbauen. Sofern man nur Lautsprechersysteme betreiben möchte, können diese auch direkt ans Radio angeschlossen werden. Für den zusätzlichen Betrieb eines Subwoofer ist eine Endstufe aber unerlässlich. Zudem ist die Leistung entscheidend, mit der die Lautsprecher versorgt werden. Ein Defizit an Leistung kann Schaden an den Boxen verursachen.

Je nachdem, wie viele Lautsprecher man im Auto verbauen möchte, gibt es folgende Möglichkeiten:

Endstufe Anschlussmöglichkeiten
2-Kanal Endstufe
Ein Lautsprechersystem oder ein Subwoofer
4-Kanal Endstufe
Ein Lautsprechersystem und ein Subwoofer
Zwei Lautsprechersysteme (Front und Rear) ohne Subwoofer
 5-Kanal Endstufe Zwei Lautsprechersysteme (Front und Rear) und ein Subwoofer


Was bedeutet „2-Kanal Endstufe“?
Ein Kanal der Endstufe setzt sich immer einmal aus „+“ und einmal aus „-“ zusammen. Ebenso besitzt ein Lautsprecher beide Pole und wird entsprechend damit verbunden.

Beispiel: Sofern es über die Endstufe betrieben werden soll, benötigt ein aus zwei Lautsprechern bestehendes Frontsystem zwei Kanäle. Einen für rechts und einen für links. Ein Subwoofer wird „gebrückt“ angeschlossen. Das heißt, er wird mit „+“ vom rechten Kanal und mit „-“ vom linken Kanal verbunden.

Um die passende Endstufe zu kaufen, sollte man sich also schon vorher sicher sein, wie viele Komponenten das Soundsystem im Auto umfassen soll.

Lautsprecher

Frequenzweiche, Mittel- und Hochtöner des
Sony X-Plöd HT 170-Systems

Ebenso wie beim Autoradio sind die Standardlautsprecher vom Werk nicht für druckvolle Musikwiedergabe geeignet. Sind im Auto Vorrichtungen für Hoch- und Mitteltieftöner vorhanden, reicht es, diese gegen anständige Lautsprecher auszutauschen. Bei einigen älteren Fahrzeug-Modellen sind diese Vorrichtungen nicht gegeben, so dass man für eine qualitative Lösung sogenannte Doorboards, also Boxeneinbaurahmen in die Tür einsetzt. Weitere Informationen rund um das Thema Doorboards gibt es hier.

Front-Speaker: 2-Wege Komponentensystem
Für ein vollwertiges System verbaut man im vorderen Bereich des Autos ein 2-Wege-Komponentensystem. Dies besteht aus je zwei kleinen Hoch- (ca. 5cm Durchmesser) und zwei Mitteltieftönern (ca. 13-16cm Durchmesser). Durch eine Frequenzweiche werden die basslastigen, tiefen Frequenzen nur an die Mitteltieftöner und die hohen Frequenzen nur an die Hochtöner durchgelassen. Durch die unterschiedliche Positionierung, seitlich in der Tür und auf dem Armaturenbrett, lässt sich so ein eindrucksvoller 3D-Raumklang erzeugen.

Empfehlungen: Helix E 136 Esprit, Blaupunkt Vc 172, Sony XS-HT 170 SN

Position und Verkabelung der Frontlautsprecher

Rear-Speaker: Koaxial-System
Die Lautsprecher im hinteren Bereich, die sogenannten Rear-Speaker, sind in der Regel Koaxial-Systeme. Diese setzen sich auch aus Hoch- und Tiefton-Lautsprechern zusammen, sind aber in einem Lautsprecher vereint. Vorzugsweise verbaut man sie in der Hutablage oder seitlich in der Tür. Da der Ton sprichwörtlich vom Frontsystem angegeben wird, wird das Rearsystem hauptsächlich benutzt, um mehr Fülle und Atmosphäre in den Klang zu bringen. Sie werden im Vergleich zum Frontsystem „leiser“ eingestellt und spielen unterstützend mit.

Empfehlung: Kenwood KFC-PS 6900, Pioneer TS-E 6996, Hifonics Triax Titan TX-830

Subwoofer:

Hifonics Zeus ZL 12 Dual
Gehäusesubwoofer

Der Basslautsprecher ist enorm groß und sorgt für eindrucksvollen, tiefen Raumklang. Bei Techno-Jüngern beliebt, ist er aber auch für andere Ansprüche durchaus von Vorteil. Damit der Bass des Subwoofers zur Entfaltung kommt, braucht der Lautsprecher einen seiner Größe angemessenen Resonanzkörper – also einen Hohlraum. Bastelprofis bauen sich diese Gehäuse gern selbst, um Größe, Klang und Volumen bestimmen zu können. Es gibt jedoch auch fertige Gehäuse, inklusive Lautsprecher. Diese klingen super, sehen meistens sehr stylisch aus, haben nur den Nachteil, dass sie recht sperrig sind und nicht in jeden Kofferraum gleich gut hineinpassen. Wo man den Subwoofer letzten Endes einbaut, ist egal. Der Kofferraum bietet sich wegen der enormen Größe der Bassbox an und auch von dort verteilt sich der Bass einwandfrei im ganzen Auto.

Empfehlung Gehäusesubwoofer: Hifonics Zeus ZL 12 Dual, Magnat XTC 130 Neo, Blaupunkt Vb 250

Empfehlungen Subwoofer: Kenwood KFC-WPS 1300 D, Helix Competition SPXL 12, Blaupunkt Vw 380

Kabel / Zubehör:
Besonders im Auto ist eine ordentliche Verkabelung enorm wichtig, um Störgeräusche zu vermeiden. Zu beachten sind drei Kriterien: Länge, Durchmesser und welche diversen Kabel benötigt werden.

Lautsprecherkabel: Ausschlaggebend ist der Standort der Endstufe. Dort gehen die Cinchkabel ein und die Lautsprecherkabel raus. Ist die Endstufe beim Subwoofer im Kofferraum verbaut, benötigt man für ein Frontsystem und Subwoofer je nach Kabelverlegung ca. 10m. Wer noch ein Rearsystem verbauen möchte und etwas Verschnitt berechnet, der ist mit 20m Kabel auf der sicheren Seite. Der Durchmesser für adäquate Kabel liegt bei 4-8mm.

eVendi Tipp
Lüsterklemmen haben im Auto nichts zu suchen. Um die Kabel anständig miteinander, mit den Lautsprechern und mit der Endstufe zu verbinden, verwendet man Kabelschuhe.


Cinchkabel: Sie sind die Verbindung zwischen Autoradio und Endstufe. Auch hier ist der Standort der Endstufe ausschlaggebend. Im Kofferraum verbaut, benötigt man ca.4-5m Cinchkabel. Ein Cinchkabel besteht aus je 2 Strängen, in deren Mitte ein kleines Zusatzkabel verläuft, das man als „Remote-Kabel“ verwenden kann. Sobald das Autoradio eingeschaltet wird, überträgt das Remote-Kabel ein Signal an die Endstufe, damit sich diese ebenfalls einschaltet. Insgesamt benötigt man zwei Cinchkabel.

Stromkabel: Wie auf der Skizze zu sehen, wird das „+“-Kabel direkt am „+“-Pol der Batterie angeschlossen. Nach maximal 30cm muss eine Sicherung eingebaut werden, die den meisten Kabelsets beiliegt. Ähnlich wie im Haushalt dient sie zum Schutz vor Spannungsüberschüssen und Kurzschlüssen, die der Soundtechnik schaden könnten. Das Stromkabel (rot) wird isoliert am Rand des Fußraumes bis zur Endstufe verlegt. Achten Sie darauf, dass es kein anderes Kabel kreuzt, berührt, oder dicht daneben liegt, denn dies kann die Signalqualität beeinflussen!

Hier ist eine Länge von bis zu 6m sinnvoll. Das „-“-Kabel (blau) wird von der Endstufe mit einem geerdeten Teil des Autos verbunden. Vorzugsweise mit einem Karosseriepunkt. Da nicht jeder ein Gerät besitzt, mit dem man den idealen Anschlusspunkt elektrisch ausmessen kann, hilft in der Situation nur Ausprobieren. Spannungsfelder, wie Rücklichter, können Störgeräusche verursachen. Das Massekabel sollte eher kurz gehalten werden, da es sonst Qualitätseinbußen geben kann. Länge ca. 1,5m.

eVendi Tipp
Das sogenannte Lima-Pfeifen, das parallel zur Drehzahl höher und lauter wird, entsteht dadurch, dass Lautsprecher- oder Cinchkabel zu dicht am Stromkabel liegen. Schon ein Kreuzen der Kabel reicht aus, um ein nervendes Pfeifen der Ausgabe der Lautsprecher zu erzeugen.

Zubehör: Dem weiteren Zubehör sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Wie auf der Skizze zu erkennen, wurde zusätzlich ein Kondensator verbaut. Dieser speichert einen kleinen Teil an Strom und gleicht so Spannungsschwankungen aus. Er ist bei normalen Soundsystemen nicht zwingend erforderlich. Ein nicht ganz unwichtiges Zubehör sind Dämmmaterialien. Sie verhindern Klirren und Klappern der Karosserieteile und verbessern den Klang der Lautsprecher.

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Sven Kloevekorn | 07.03.2008 14:57
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