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nVidia GeForce GTX 460 - was taugt die jüngste Grafikkarte der Fermi-Familie

Quelle: www.gainward.de

Die Tests vieler Fachzeitschriften zeigten, dass nVidia mit der Grafikkarte GeForce GTX 465 auf Basis des GF100 Grafikchips kein großer Wurf gelungen war. Ihre relativ niedrige Leistung, sehr hohe Wärmeentwicklung sowie ein hoher Preis haben viele potenzielle Käufer abgeschreckt. Obwohl die GeForce GTX 465 in den Tessellation-Tests gute Ergebnisse erzielte, konnte sie in den meisten Spielen der vergleichbar teureren ATi Radeon HD 5850 nichts entgegensetzen. nVidia brauchte dringend eine preiswerte Grafiklösung mit DirectX 11-Unterstützung, um mit der Konkurrenz weiterhin mithalten zu können. 

Beim Projektieren von der GF104 wurden alle Mängel von der GF100 berücksichtigt und die GeForce GTX 460 Grafikkarten auf Basis des neuen Grafikchips mit ihrem geringeren Stromverbrauch, einer geringeren Wärmeentwicklung sowie hohem Übertaktungspotenzial konnten bereits viele PC-Freunde überzeugen. Doch wie schlägt sich die neue nVidia-Grafikkarte gegen die etablierte Lösung von ATi? Der folgende Test bei eVendi.de verrät Ihnen die Einzelheiten.

Für den Test wurde die Referenz-Grafikkarte von ATi Radeon HD 5850 mit 1GB ausgewählt. Ihre Gegnerin wird eine übertaktete Version von Gainward GeForce GTX 460 GS-GLH sein. Gegenüber der Referenz wurden die Speicher- und GPU-Frequenzen dieser Grafikkarte von 900 (3600) auf 1000 (4000) MHz bzw. von 675 auf 800 MHz erhöht, was die Grafiklösung von Gainward noch interessanter für den folgenden Test macht. Außerdem wird im Produkt von Gainward eine alternative Kühlung mit zwei Heatpipes verwendet.

Gainward GeForce GTX 460 GS-GLH 1GB

Technische Daten

In der folgenden Tabelle wurden die wichtigsten technischen Daten der Referenzlösungen von nVidia und ATi zusammengefasst:

 nVidia GeForce GTX 460 1GBATi Radeon HD 5850 1GB
GPU Codename GF104
 RV870 Cypress
Technology TSMC 40nm
 TSMC 40nm
Die size 320 mm² 334 mm²
Transistor count 1.95 mlrd
 2.15 mlrd
Core frequency 675 MHz
 725 MHz
Shader frequency 1350 MHz
 725 MHz
Memory subsystem 256 bit GDDR5
 256 bit GDDR5
Memory frequency 3600 MHz
 4000 MHz
Memory bandwidth 115.2 GB/s
 128 GB/s
Memory installed 1024 MB
 1024 MB
Interface PCI Express 2.1
  PCI Express 2.1
Shader Processor Capabilities 
DirectX caps
 DX11 DX11
Shader model
 5.0 5.0
Shader processor design
 Scalar Superscalar
Shader processor count
 336 288
Total ALU count
 336 (384)
 1440 (1600)
Geometry shaders support
 yes yes
DirectCompute support
 11 11
OpenCL support
 yes yes
CUDA support 
 yes no
PhysX acceleration support
 yes no
Texture Processors/Render Back-Ends Capabilities
Texture processor count
 56 72
Render back-ends count
 32 32
Texture fillrate
 37.8 GT/s
 52.2 GT/s
Pixel fillrate
 21.6 GP/s
 23.2 GP/s
Multi-GPU Capabilities
Technology
 SLI CrossFireX
Implementation
 1xMIO interface
 2xCF interface
max. multi-GPU config
 2-card/2-GPU 4-card/4-GPU
Multimedia Capabilities 
Video engine
 PureVideo HD VP4
 UVD 2.2
Decoding capabilities
 MPEG2, MPEG4, H.264, WMV, HD WMV, VC-1
 MPEG2, MPEG4, H.264, WMV, HD WMV, VC-1
HDMI audio support
 external PCI-E
 native 7.1 w/HD
max. monitor support
 2 3
Price at launch
 $229 $299

 

Testergebnisse

Die Tests wurden auf folgenden Konfigurationen durchgeführt:

Prozessor: Intel Core i7 975 Extreme Edition
CPU-Kühler: Scythe Katana 3 (SCKTN-3000)
Mainboard: Gigabyte GA-EX58 Extreme
Arbeitsspeicher: Corsair XMS3-12800C9
Festplatte: Samsung Spinpoint F1 1TB
Netzteil: Enermax Revolution 85+ 850Watt
Monitor: Dell 3007WFP-HC
Betriebssystem: Windows 7 Ultimate 64bit
Treiber: ATi Catalyst 10.6 bzw. nVidia GeForce 258.96

Für die Auswertung der Testdaten wurde die Benchmark-Software von Futuremark 3DMark Vantage benutzt, sowie folgende Spiele: Battlefield: Bad Company 2, Call of Duty: Modern Warfare 2, Crysis Warhead, Far Cry 2, Metro 2033, S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat und World in Conflict: Soviet Assault.

Da die Verwendung solcher leistungsstarken Grafiklösungen nur für relativ hohe Auflösungen sinnvoll ist, wurden die Tests bei den derzeit unter PC-Gamern wohl populärsten Auflösungen von 1920x1080 (Spiele) bzw. 1920x1200 Pixeln (3DMark) durchgeführt, mit Angaben zu der minimalen sowie der maximalen Bildwiederholungsfrequenz in den Spielen.

eVendi Tipp
Entscheidet man sich für den Kauf einer GeForce GTX 460, sollte man am besten gleich die 1GB-Version in Betracht ziehen. Bei einem Preisunterschied von ca. 10% werden sich 256bit-Speicherbus (im Gegensatz zu 192bit bei der 768MB-Version) sowie zusätzliche 256MB Speicher in vielen modernen Spielen sicherlich als nützlich erweisen. Außerdem gibt es von einigen Herstellern die bereits ab Werk übertakteten Grafikkarten, die noch mehr Grafikleistung als die Referenzversion bringen.

Im synthetischen Benchmark-Test von 3DMark zeigt die GeForce GTX 460 von Gainward leicht bessere Ergebnisse als ihre Konkurrentin aus dem ATi-Lager, was offenbar auf die erhöhten GPU- sowie Speicherfrequenzen zurückzuführen ist. Es ist aber immer am interessanten, die Leistung der beiden Testkandidaten in echten Spielen zu testen.

Im Spiel Battlefield: Bad Company 2 zeigen die beiden Grafikkarten die gleiche minimale Bildwiederholungsfrequenz, allerdings die maximale Bildrate ist bei dem Produkt von nVidia geringfügig höher.

Im preisgekrönten Ego-Shooter von Activision Call of Duty: Modern Warfare 2 sieht man ein ähnliches Bild: bei einer unbedeutend höheren minimalen Bildwiederholungsrate liegt die maximale Bildfrequenz der GTX 460 etwas höher.

In Crysis Warhead stoßen die beiden Grafikkarten auf ihre Grenzen, denn dieser Ego-Shooter bleibt nach wie vor eine schwer zu bewältigende Aufgabe sogar für die besten Grafiklösungen. Trotz eines leichten Vorteiles für nVidia liegt die Leistung der beiden Konkurrenten sehr nah an der Grenze der guten Spielbarkeit.

In diesem Spiel liegt die übertaktete Gainward GeForce GTX 460 GS-GLH deutlich vor der Radeon HD 5850. Spätestens bei diesem Test dürfte wohl kaum jemand daran zweifeln, dass die GeForce GTX 460 ein großes Potenzial hat.

In Metro 2033 haben die beiden getesteten Grafikkarten identische Ergebnisse.

Genauso wie Crysis stellt der ukrainische Ego-Shooter eine schwere Aufgabe für die beiden Grafikkarten dar, aber auch hier liegt nVidia GTX 460 leicht vorne.

Auch in diesem Spiel zeigt die übertaktete Gainward GeForce GTX 460 GS-GLH bessere Ergebnisse als die Radeon HD 5850.

Fazit

Dank der ab Werk übertakteten GPU und dem Speicher zeigt die Gainward GeForce GTX 460 GS-GLH in den meisten Tests vergleichbare und oft sogar bessere Resultate als das Referenzprodukt von ATi.  Man sollte aber zurecht bemerken, dass es auch die übertakteten Versionen von ATi Radeon HD 5850 gibt, die beim direkten Vergleich deutlich bessere Ergebnisse als das Referenzprodukt zeigen werden.

Wer eine moderne und gleichzeitig preiswerte Grafiklösung sucht, dem kann man die neue GeForce GTX 460 und speziell die Gainward GeForce GTX 460 GS-GLH nur empfehlen, denn die neue Grafikkarte von nVidia ist kompakt, kühl und bleibt dank des alternativen Kühlungssystems von Gainward angenehm leise.

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eVendi.de Team | 26.08.2010 10:21
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