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Neuer Computer: Fertig-PC oder Eigenbau?

Quelle: www.elv.de

 

Die Computerbranche ist so schnelllebig wie keine andere. Binnen kürzester Zeit gehören ehemals brandaktuelle PC’s zum „alten Eisen“. Mit der Einführung der Doppelkernprozessoren hat die Technik einen gewaltigen Sprung gemacht. Computer mit so viel Rechenleistung avancieren im Haushalt zu wahren Alleskönnern. Ob als Multimedia-Center im Wohnzimmer, als Office und Bildbearbeitungs-PC oder als High-End-Gamingrechner. Noch nie bot der PC dem Nutzer so viele Möglichkeiten. Wer ein Optimum an Preis-Leistung herausholen möchte, tut Gutes daran, seinen PC individuell zu gestalten. Aber nicht jeder Nutzer ist ein Bastelprofi.

Steht nun die Anschaffung eines neuen Geräts bevor, gibt es drei Möglichkeiten seinen individuellen Rechner preiswert, aber vor allem nach seinen Wünschen zu bekommen. Internetversandhäuser wie Dell bieten die Möglichkeit einen Computer mit unterschiedlichen Zusatzkomponenten auszustatten. Sogenannte Barebone-Systeme bilden das Grundgerüst, das beliebig erweitert werden kann. Profi-Bastler können sich dank preiswerter Online-Shops auch ihr ganz eigenes System frei zusammenstellen und es beliebig gestalten (Case-Modding).

Fertig PC: Der Computer von der Stange
Internet-Versandhäuser wie Dell bieten Standard-PC’s, die mit verschiedenen Upgrades erweiterbar sind. In verschiedene Produktfamilien eingeteilt, kann so auch der Laie mehr Individualität in seinen Rechner bringen.

Acer Aspire

Vorteil: Neben der individuellen Montage bietet Dell einen sogenannten ein Jahr Collect & Return Service. Bei möglichen Schäden holt Dell den gekauften PC von zu Hause ab und bringt ihn repariert zurück.

Weniger individuell, dafür umso preiswerter sind Fertig-PC’s. Diese sind vom Hersteller direkt zusammengebaut und inhaltlich aufeinander abgestimmt. Die meisten Fertig-PC’s lassen zudem noch Freiraum für mögliche Zusatzkomponenten. Diese dürfen vom Nutzer jedoch erst nach Ablauf der Garantie selbstständig eingebaut werden, da diese sonst vorzeitig verfällt.

Vorteil: Fertig-PCs sind meistens gleich einsetzbar. Sie beinhalten zusätzlich Software-Pakete, die vorinstalliert einen sofortigen Start ermöglichen.


Barebone-System: Das Grundgerüst

Eine preiswerte Alternative zu einem Fertig-PC bieten die sogenannten Barebone-Systeme. Wie der Name sagt, bildet ein Barebone-System lediglich das Grundgerüst eines PC’s. So ein System besteht aus einem Gehäuse, der Hauptplatine (Mainboard) und einem Netzteil. Das ist dann durch den Käufer individuell erweiterbar. Prozessor, Speicher, Grafikkarte, Festplatte und optische Laufwerke sind Bausteine, die frei wählbar hinzugefügt werden können.

Wo es für den Laien anfängt kompliziert zu werden, wird es für den ambitionierten PC-Nutzer erst richtig interessant. Das eigenständige Upgraden des Barebone-Systems bietet zwar viele Möglichkeiten, den Rechner nach eigenen Wünschen zu gestalten, es birgt aber ebenso viele Gefahren, falsche Komponenten zu kaufen. Manche Barebones werden auch direkt mit Prozessor angeboten.

Tipp: Bei jeglicher Arbeit an den Komponenten des PC’s sollte man sich vorher elektrostatisch entladen. Dazu fasst man einfach kurz an einen Heizkörper oder trägt idealer Weise ein Erdungsarmband.

Barebone-System: Gehäuse
mit Netzteil und Mainboard.
Vergrößern?

Prozessor: Zuerst sollte man sich entscheiden, welchen Prozessor man haben möchte. Die Prozessoren von Intel und AMD benötigen jeweils ein unterschiedliche Mainboards. Der Core 2 Duo von Intel benötigt beispielsweise ein Mainboard mit dem Sockel 775. AMD’s aktueller Athlon einen Sockel 939.
Hat man die Entscheidung getroffen, kann man sich anschließend ein Barebone-System, mit dem entsprechenden Mainboard auswählen.

Speicher: Auch beim Speicher gibt es Dinge, auf die geachtet werden sollte. Die aktuell verwendeten Speicherbausteine heißen DDR2-RAM. Diese gibt es in verschiedenen Geschwindigkeiten (Taktfrequenzen). Schnelle Speicher sind die DDR2 – PC6400. Je höher die Zahl, desto höher auch die Datenmenge, die verarbeitet werden kann. Egal ob Intel oder AMD, die Speicher passen zu beiden Hauptplatinen. Je nach Nutzen sollte jetzt entschieden werden, wie viel Speicher benötigt wird.

Achtung: Der Speicher ist neben dem Prozessor ein wichtiger Geschwindigkeitsfaktor. Zu wenig Speicher kann den PC ausbremsen. Empfohlen wird mindestens ein 1GB Speicherbaustein (1GB DDR2-PC6400).
Bei Nachrüstbedarf, sollte ein identischer zweiter Baustein gekauft werden. Das sichert die Kompatibilität zwischen den beiden Komponenten.

 

 MSI GeForce 8800 GTX

Grafikkarte: Hier bietet sich die beste Möglichkeit viel Geld auszugeben. Wer hochauflösenden Gaming-Spaß erleben möchte, der sollte zu einer modernen PCI express Grafikkarte mit DirectX10 unterstützung greifen. Diese Karten sind speziell für die hohen Datenmengen aufwändiger 3D-Spiele konzipiert.

Für den normalen Office-Gebrauch ist jedoch eine weniger aktuelle Karte zu empfehlen, es reicht möglicherweise sogar eine Onboard-Grafikkarte.

Festplatte: Festplatten gibt es heutzutage mit enorm großen Speicherkapazitäten. Das Betriebssystem Windows XP benötigt ca. 3-5Gigabyte (GB) Speicher auf der Festplatte. Mit einigen Zusatzprogrammen liegt man bei ca. 20GB. Eine 80GB große Festplatte ist für normale Zwecke vollkommen ausreichend. Wer große Datenmengen speichern möchte, liegt mit einer 200GB Festplatte goldrichtig. Beim Kauf sollte man auf die Bezeichnung S-ATA achten. S-ATA steht für die Art der Verbindung zwischen Mainboard und Festplatte.

 

Tipp: Es gibt auch Mainboards, die mit einer Grafikkarte ausgestattet sind. Diese befindet sich direkt auf der Hauptplatine (Stichwort: Grafik „onboard“). Für aktuelle 3D-Spiele sind solche Karten in der Regel jedoch nicht ausrechend.
Optische Laufwerke: Um Datenträger wie CD’s oder DVD’s lesen zu können, muss der PC über ein solches Laufwerk verfügen. Um DVD’s erstellen zu können, ist ein DVD-Brenner notwendig. Es gibt Laufwerke, die alle Funktionen vereinen: CD/DVD lesen und beschreiben.

Vorteil: Beim Zusammenbau eines Computers kann einiges kaputt gehen. Besonders das Anschrauben des Mainboards und das Aufsetzen des Prozessors, der mit Wärmeleitpaste versehen auf den Sockel gesetzt wird, bereiten öfters Komplikationen. Die Barebone-Systeme überspringen somit den schwierigen Part, so dass der Nutzer lediglich die Steckkarten in die dafür vorgesehenen Slots schieben muss.

Eine Anleitung zum Einbau von Komponenten in Barebone-Systeme gibt's hier.

Do-it yourself: PC Marke – Eigenbau
Das Erstellen des eigenen PC’s ist nur Leuten mit Erfahrung zu empfehlen. Ähnlich wie beim Barebone-System müssen hier Komponenten manuell miteinander verbunden werden. Die gestalterische Freiheit entscheidet, welches Gehäuse gekauft wird und welches Mainboard den Anforderungen am besten entspricht.

Netzteil: Um Spannungsschwankungen zu vermeiden, sollten Netzteile mit höherer Leistung verwendet werden, als tatsächlich benötigt wird. Mit einem 450W Netzteil ist man auch bei „hardware-fressenden“ 3D-Anwendungen auf der sicheren Seite.

Vorteil: Jeder, der weiss, welche Komponenten er haben möchte und wie er diese einbauen kann, sollte seinen PC in Eigenregie erstellen. So kann man seinen Wunsch-Computer erstellen, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen.

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Sven Kloevekorn | 25.01.2008 16:53
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