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Neue Grafikkarte: GeForce oder Radeon?

Quelle: www.nvidia.de

Wenn es auf tropischen Inselparadiesen zu detailreichen Feuergefechten oder in japanischen Großstädten zu actiongeladenen Verfolgungsjagden kommt, zwingt das viele ältere Grafikkarten in die Knie. Wenn es dann so richtig rund gehen soll, ist es Zeit für eine neue Karte. Moderne Grafikkarten verschiedener Hersteller basieren zu einem Großteil auf den Grafikprozessoren von Nvidia (GeForce) und ATI (Radeon). Jahrelanger Konkurrenzkampf hat die Leistung der Grafikkarten in die Höhe getrieben und diverse Typenbezeichnungen hervorgebracht, welche Käufer verwirren. Welchen Chip sollte man bevorzugen: GeForce oder Radeon?

Wofür brauche ich Grafikleistung?
Für eine superschnelle High-End Grafikkarte kann man schnell so viel Geld auf den Tisch legen, wie für einen gesamten Computer. Wer die brachiale Grafikleistung gar nicht benötigt, weil nur Office-Anwendungen genutzt oder gelegentliche Spiele gespielt werden, kann enorm viel Geld sparen.

Für den preisbewussten Gamer brechen rosige Zeiten an. In der Mittelklasse gibt es mittlerweile viel Leistung für angemessenes Geld. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Richtige Spielefreaks müssen allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen, sind dann aber auch optimal ausgerüstet.

Wissenswertes
Die Bezeichnungen der Grafikkarten unterscheiden sich auf den ersten Blick so wenig, dass man häufig selbst auf den zweiten Blick nicht gleich erkennt, welche Kartengeneration man gerade vor sich hat. Und selbst die Karten einer Generation unterscheiden sich oft nur durch eine Ziffer oder einen Namenszusatz.

eVendi Tipp
Neue leistungsstarke Grafikkarten benötigen deutlich mehr Energie als ihre Vorgänger. Achten Sie also darauf, dass Ihr Rechner mindestens über ein 500 Watt, optimal ein 700 Watt Netzteil verfügt.

Der veraltete Grafikkarten-Schnittstellenstandard „AGP“, wurde durch den aktuellen „PCIe“ (PCI Express) abgelöst. Daher ist bei der Anschaffung einer neuen Grafikkarte ist nicht selten auch ein neues Mainboard von Nöten. Sind die Voraussetzungen gegeben, steht einer Erweiterung durch eine Top-Grafikkarte nichts mehr im Weg.

Nvidia GeForce
Bei Nvidia bilden die Grafikkarten das Einsteigersegment, deren Kennung mit 84 oder 85 beginnen. Beispiel : GeForce 8500. Karten mit der Kennung 86 sind eine Stufe schneller. Die 88er-Serie wurde durch die neuen GTX 260 und GTX 280 vom Thron der schnellsten GeForce-Karten verdrängt und sind daher deutlich im Preis gefallen. Zusätzliche Buchstabenkürzel hinter der Typenbezeichnung geben der Reihenfolge nach GS, GT, GTS, GTX und Ultra weitere Leistungsabstufungen an.

Einstiegsklasse (ca. 30 - 100 Euro) GeForce 8400 / GeForce 8500 / GeForce 8600
Top Gaming Power (ca. 80 - 200 Euro) GeForce 8800 / GeForce 9600 / GeForce 9800
High-End Gaming Power (ca. 220 – 630 Euro) GeForce GTX 260 / GeForce GTX 280

eVendi Preisleistungs-Tipp: Sparkle GeForce 8800GT 512MB (ab. 96,80 Euro)

ATI Radeon
Aktuelle Karten von ATI beginnen mit dem Kürzel HD, gefolgt von der Modellnummer. Den Grundstock legt hier die HD 3er-Baureihe. Karten mit der Kennung HD 34 sind die Sparmodelle, HD 36er gehen eine Stufe weiter und Karten, die mit HD 38 beginnen, sind leistungsstarke Kraftpakete. Beispiel: Radeon HD 3850. Noch einen Schritt weiter geht die neueste Generation HD-4, wie zum Beispiel die absolute Oberklasse Grafikkarte von ATI, Radeon HD 4870.

Einstiegsklasse (ca. 30 - 75 Euro) Radeon HD 3400 / Radeon HD 3600 und HD 3650
Top Gaming Power (ca. 50 - 200 Euro) Radeon HD 3850 / Radeon HD 3870
High-End Gaming Power (ca. 120 – 490 Euro) Radeon HD 4850 / Radeon HD 4870

Radeon oder GeForce: welche ist die beste Grafikkarte?
Im absoluten High-End Bereich ist Nvidia mit der GeForce GTX 280 einen kleinen Schritt voraus. Während der Vorsprung unter Windows Vista noch erdenklich klein ist, nimmt er unter Windows XP schon spürbare Größen an. Nicht ganz unerheblich ist auch der Rest des Systems. Bei einem langsamen Prozessor kann eine schnelle Grafikkarte ihre Leistung nicht voll entfalten. Im Test der Zeitschrift "Computerbild" haben sich sogar deutliche Unterschiede zwischen Intel und AMD Prozessoren ergeben.

Stehen Sie vor der Entscheidung ebenfalls einen neuen Prozessor zu kaufen, empfehlen wir Ihnen die Kaufberatung über Prozessoren hier bei eVendi.de.

Vergleicht man zwei ungefähr leistungsgleiche Karten beider Hersteller, wie zum Beispiel die GeForce GTX 260 und die Radeon HD 4870, dann ist die Radeon etwas preiswerter. Die GeForce bringt unter XP jedoch mehr Leistung.

Computerbild hat diverse Grafikprozessoren der beiden Hersteller mal genauer unter die Lupe genommen und jeweils unter Vista und XP getestet. Die Ergebnisse können Sie sich hier ansehen:

Test unter Windows Vista

Test unter Windows XP

Zum Vergößern der Testergebnisse bitte auf die Bilder klicken.

Grafikpower im Doppelpack
Wem selbst die Leistung absoluter Top-Grafikkarten nicht reicht, der kann auch mehrere Karten kombinieren. Diese teilen sich dann den Job und sind deutlich schneller als Einzelkarten. Doch eines gleich vorweg: Zwei Grafikkarten sind nicht automatisch doppelt so schnell wie eine, da die Zusammenarbeit auch koordiniert werden muss, was Rechenzeit kostet. In der Regel kann man mit 50 bis 70 Prozent Geschwindigkeitsschub rechnen.

Die beiden Marktführer Nvidia und ATI haben jeweils entsprechende Lösungen im Programm:

Nvidia SLI
Nvidias Technik hört auf das Kürzel SLI (Scalable Link Interface). Sie gestattet das Zusammenschalten von zwei oder mehr Grafikprozessoren und die gleichzeitige Nutzung von bis zu vier Monitoren. Meist setzt man zwei Grafikkarten als Doppelpack ein, die intern mit einer Hardwarebrücke verbunden sind. Diese müssen absolut identisch sein, andernfalls funktioniert das Zusammenspiel nicht. Zudem muss das Mainboard die Technik unterstützen und zwei freie, nebeneinander liegende PCIe-Steckplätze bieten.

Noch weiter beschleunigen lässt sich die Technik, wenn man Grafikkarten verwendet, auf denen jeweils zwei Prozessoren rechnen. Dadurch bekommt man ein so genanntes Quad-SLI. Hierfür ist ebenfalls eine kompatible Hauptplatine nötig.

ATI Crossfire
Die ATI Lösung trägt den Namen Crossfire. Hier stecken ebenfalls zwei Grafikkarten in benachbarten PCI-Express-Steckplätzen. Man muss allerdings drei verschiedene Versionen von Crossfire unterscheiden. Bei der ältesten Version arbeiten zwei Karten im Master/Slave-Modus zusammen und werden außerhalb des PC mit einer Kabelbrücke verbunden. Eine Masterkarte steuert dabei eine zweite Grafikkarte. Die Masterkarte muss ausdrücklich die Crossfire-Technik unterstützen, die zweite Karte kann eine normale Version sein. Unterschied zu Nvidia: Beide Grafikkarten brauchen nicht identisch zu sein, müssen aber mit dem gleichen Prozessor arbeiten. Weiteres zum Crossfire-Modus lesen Sie hier.

eVendi Tipp
Achten Sie darauf, dass bei SLI oder Crossfire zwei der ohnehin stromfressenden Grafikkarten verbaut werden. Bei einem solchen Verbund ist ein 700 Watt Netzteil Pflicht.

Fazit
Ob GeForce oder Radeon, beide Hersteller sind auf dem neuesten Stand der Technik. Grob lässt sich sagen, dass GeForce Karten etwas teurer sind, dafür aber auch mehr Leistung bringen. Absoluter Top-Knaller ist die Sparkle GeForce 8800GT mit 512MB zu einem unschlagbaren Preis (ab 96,80 Euro). Zurzeit sind die Preise für Grafikkarten sehr niedrig. Wer überlegt, sollte jetzt zu schlagen. Denn noch nie gab es so viel Leistung für unter 100 Euro.

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eVendi.de Team | 15.10.2008 15:21
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