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MP3-Player-Lautsprecher - Konkurrenz für die Stereoanlage

Quelle: ©Vadim Andrushchenko Fotolia.com

Jeder kennt sie und fast jeder hat sie: MP3-Player oder iPods. Klein, leicht und kompakt passen sie in jede Hand- und Hosentasche und versüßen dem Besitzer mittels Kopfhörern den Tag mit Musik. Doch was, wenn MP3-Player auch zu Hause, im Hotelzimmer oder im Freibad zum Einsatz kommen und mehrere Personen Musik hören sollen? Klarer Fall: Es müssen Boxen her. Welche Lautsprecher mit guter Klangqualität es heute für MP3-Player zu kaufen gibt und was Sie bei der Anschaffung beachten sollten, lesen Sie hier.


MP3-Player + Lautsprecher = Stereoanlage

Mit dem Kauf von Lautsprechern kann der mobile MP3-Player schnell und einfach zur Stereoanlage umfunktioniert werden. Mittels Kabel werden Player und Lautsprecher verbunden, so dass – abhängig von der Qualität der Boxen – ein ganzes Zimmer beschallt werden kann. Interessenten von Lautsprechern für MP3-Player haben dabei die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Systemen:

  • Dockingstationen, zum Teil mit tragbaren Boxen erhältlich
  • 2.1 Systeme, zu denen zwei Lautsprecher, eine Bassbox und ein eingebauter Verstärker zählen

Dockingstationen
In erster Linie für den iPod entwickelt, ist bei diesen Lautsprechersystemen auch der Anschluss von „gewöhnlichen“ MP3-Playern und sogar Laptops und PCs möglich. Benötigt wird hierzu ein Anschlusskabel mit Klinkenstecker (3,5 Millimeter), das bei den meisten Dockingstationen mitgeliefert wird. Mit diesem Kabel wird der Kopfhörerausgang des Players mit dem Toneingang (Line-In, Aux-In) der Station verbunden. Sollte das Kabel nicht im Lieferumfang integriert sein, kann es problemlos nachgekauft werden. Preise und Händler für Klinkenstecker finden Sie hier.
iPods dagegen werden ganz einfach in die dafür vorgesehene Halterung gesteckt und können so direkt an der Station oder mittels Fernbedienung wie eine Stereoanlage gesteuert werden. Steckt der iPod in der Dockingstation, ist die Lautstärke nur über die Station zu regeln. Die Lautstärke von MP3-Playern hingegen lässt sich sowohl am Player als auch an der Station ändern.

eVendi Tipp
Unverzerrten, klaren Klang erzielen Sie, wenn die Lautstärke des MP3-Players zu 75 Prozent aufgedreht wird. Die gewünschte Lautstärke stellen Sie dann direkt an der Station ein.

Ein wahres Schnäppchen unter den Dockingstationen für MP3-Player ist beispielsweise die Altec Lansing inMotion iM4 für rund 50 Euro. Bei kleinem Geld erzielt das Soundsystem für MP3-Player mit MaxxBass-Subwoofer klanglich passable Ergebnisse. Dank gummierter Oberfläche ist die Station unempfindlich. Zudem hat sie einen geringen Stromverbrauch. Auch batteriebetrieben erreicht sie Spielzeiten von bis zu 18 Stunden. Eine weitere Auswahl an Dockingstationen finden Sie hier.

Gute Ergebnisse erzielt auch die Bose SoundDock Dockingstation speziell für iPods. Das schwarz-glänzende Gerät besitzt ein kompaktes Gehäuse und sorgt dank seiner Active Electronic Equalization für raumfüllenden, gleichmäßigen Klang. Das Schöne: Der iPod lädt automatisch, sobald er an die Station angeschlossen wird – also auch während des Musikhörens. Dies ist nicht bei jeder Station der Fall. Für rund 170 Euro ist die SoundDock von Bose hier erhältlich.


Optisch machen die Stationen zweifellos sehr viel her und verschönern jedes Wohnzimmer. Wer sich für sie entscheidet, muss in Sachen Klang allerdings insgesamt Abstriche machen. Die Boxen liegen bei diesen Geräten in der Regel sehr eng zusammen. Könnten sie wie bei einer Anlage getrennt voneinander stehen, wäre der Raumklang deutlich besser. Es gibt jedoch durchaus Systeme, die an die Tonqualitäten kleiner Stereoanlagen heranreichen. Klangliche Highlights, wie etwa tiefe und druckvolle Bässe, sind von diesen Systemen aber nicht zu erwarten. Zudem reichen sie vielfach kaum über Zimmerlautstärke hinaus, was zumindest die Nachbarn freuen wird. Preislich liegen die Dockingstationen zudem häufig höher als 2.1 Systeme.

Robuste Systeme für überall
Grundsätzlich sind Dockingstationen empfindliche Geräte, die Feuchtigkeit und Spritzwasser schlecht vertragen. Der Einsatz im Badzimmer oder gar im Freibad ist daher für gewöhnliche Anlagen eher riskant. Der Hersteller Hercules hat jedoch mit dem i-XPS 120 Outdoor eine robuste  Lösung in Sachen Lautsprecher speziell für iPods geschaffen. Spritzwasser hält die Station mit Frontkappe und umlaufend gummierten Kanten ebenso gut ab wie Staub – der iPod im Inneren bleibt bestens geschützt. Mit 1,7 Kilogramm ist das kompakte Gerät zudem leicht zu transportieren. Auf den Ghettoblaster kann fortan verzichtet werden, denn das Gerät macht zudem wirklich laute Musik. Für weniger als 60 Euro ist der i-XPS 120 Outdoor hier zu bekommen.

2.1 Systeme
Wer mehr Wert auf guten Klang als auf die Optik der Lautsprecher legt, sollte sich beim Kauf auf 2.1 Anlagen fokussieren. Gute bis sehr gute Bewertungen erzielen hier Geräte der Hersteller Logitech, Harman Kardon und Creative. Ist ein starker Bass gewünscht, kommen vor allem Systeme von Creative in Frage. Alle Sets sind außer an MP3-Player und iPods auch an Laptops und PCs anschließbar.

Sehr gute Ergebnisse erzielen beispielsweise die Lautsprecher I-Trigue 3000i von Creative. Das System besteht aus einem Subwoofer, zwei Satelliten, zusätzlicher Dockingstation und wird mit Fernbedienung geliefert. AUX-Eingang und USB-Port machen den Anschluss externer Geräte wie MP3-Player oder auch PCs möglich. Für weniger als 70 Euro ist die 2.1 Anlage hier erhältlich.

Tipps für den Kauf und richtigen Einsatz:

  • Bewertungen lesen. Das Angebot ist groß, so dass Tests und das Urteil von Käufern einen ersten Überblick schaffen.
  • Preise vergleichen. Oftmals ist das gleiche Angebot bei einem anderen Hersteller sehr viel preiswerter zu erhalten.
  • Satelliten der 2.1 Anlagen auf Höhe der Ohren aufstellen. So ist der Klang ausgewogen und der Schalldruck optimal. Einfach ist die Ausrichtung vor allem bei Lautsprechern mit geneigter Front (zum Beispiel von Logitech und Creative).
  • Bei batteriebetriebenen Systemen auf den Stromverbrauch achten. Auch Akkus sind für viele Geräte erhältlich, benötigen allerdings wieder extra Ladegeräte.
  • Stecker der Lautsprecher-Systeme ziehen oder schaltbare Steckdosenleiste nutzen, wenn keine Musik laufen soll. Auch im Standby Modus verbrauchen die Anlagen einiges an Strom.

Fazit
Wer seinen MP3-Player an Lautsprecher anschließen möchte und dabei Wert auf vernünftigen Sound legt, sollte seine Kaufentscheidung zu Gunsten von 2.1 Anlagen treffen. Sie versprechen klanglich bessere Qualität als Dockingstationen und sind in der Regel preiswerter erhältlich. Zudem sind sie bestens für den Anschluss an Laptops und PCs geeignet. Wer hingegen auf ein modernes, optisches Highlight abzielt und die Mitnahme der Lautsprecher möglichst flexibel und einfach gestalten will, ist mit den kompakten Dockingstationen gut beraten.

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Sven Kloevekorn | 29.05.2009 08:46
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