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Motorroller: Praktisches Transportmittel für Großstädter und Touring-Fans

Quelle: © axeldrosta - Fotolia.com

Der Motorroller feiert sein Comeback. Ob aus Kostengründen, aufgrund praktischer Mobilitätsüberlegungen oder einfach aus reiner Fahrfreude – immer mehr Menschen sitzen wieder auf den motorisierten Zweirädern oder denken über die Anschaffung eines Motorrollers nach. Insbesondere dann, wenn die abendliche Parkplatzssuche mal wieder ausgeartet ist. Worauf sollte bei der Auswahl des Motorrollers geachtet werden und welches Zubehör ist sinnvoll? eVendi.de hat die nötigen Tipps für Motorroller-Einsteiger.

Kurz- oder Langstrecke
Stellen Sie sich vor, es ist Stau und Sie huschen mittendurch. Die Wendigkeit ist ein Vorzug des Motorrollers, den viele Besitzer zu schätzen wissen. Einen Motorroller schaffen sich gerne Großstädter an, die kurze Entfernungen zurücklegen müssen und sich flexibel fortbewegen möchten – ohne Parkplatznot und Stop-and-Go-Stress. Neben diesem eher sachlichen Kaufreiz lockt so manche Zweiradfans aber auch das pure und ausgedehnte Fahrgefühl. Für jeden Ansatz gibt es natürlich den richtigen Motorroller-Typ: Stadtflitzer auf der einen Seite und Touringroller auf der anderen.

Stadtverkehr leicht gemacht
Wer in der Stadt schnell von A nach B möchte und dabei wenig zu transportieren hat, legt Wert auf leichtes Handling, geringes Gewicht und die daraus resultierende Wendigkeit. Eine eher geringere Rolle spielt bei einer städtischen Nutzung des Motorrollers die Motorleistung und damit verbundene Endgeschwindigkeit. Nutzertypen, die sich in dieser Beschreibung wiederfinden, werden zum Beispiel mit dem Motorroller Piacenza glücklich. Dieses Modell ist in drei Ausführungen erhältlich, die je nach PS-Zahl 25 km/h, 45 km/h beziehungsweise 82 km/h Spitzengeschwindigkeit erreichen. Mit der 25 km/h-Variante macht der Roller-Fan jedoch sich selbst und seinen Straßenverkehrs-Kollegen eher wenig Freude. 45 km/h sollte der Stadt-Motorroller mindestens erreichen. In dieser Ausführung verfügt der Piacenza über einen luftgekühlten 1-Zylinder-4-Takt-Motor mit Katalysator, 50 cm³ Hubraum und übersichtliche 3 PS. Je nach Motivation kann der Fahrer wählen zwischen Kick- oder Elektrostart. Leicht zu handhaben ist auch das stufenlose Automatikgetriebe mit Fliehkraftkupplung. Der Benzintank verlangt bleifreien Kraftstoff und fasst 4,5 Liter. Am Vorderrad stoppt den Roller eine hydraulische Scheibenbremse, hinten eine Trommelbremse. Neben den technischen Details reizt der Motorroller Piacenza auch mit seiner Retro-Optik. Der City-Flitzer ist ein echter Hingucker und das Dolce-Vita-Gefühl der 50er Jahre fährt mit.
Ein wenig mehr Spritzigkeit erkauft sich der Zweiradfahrer mit der sportlicheren Ausführung. Bei dieser Variante sorgt der Motor mit 125 cm³ und 6,7 PS für eine Maximalgeschwindigkeit von 82 km/h. Zu dieser Piacenza-Version greifen also Rollerfahrer, die im Stadtgebiet größere Höhenunterschiede zu bewältigen haben. Die höhere Motorleistung geht auf Kosten des Gewichts. Die 45 km/h-Ausführung wiegt 113 Kilogramm, 20 Kilogramm schwerer hingegen ist der sportlichere Motorroller mit 82 hm/h Spitze. Nützlich: Alle Ausführungen haben ein abschließbares Staufach unter dem Doppelsitz.

eVendi Tipp
Kurzstrecke und Stadtverkehr sind zwar in der Regel Faktoren, die für eine kleinere Maschine sprechen. Bewohner eines hügeligen Stadtgebietes sollten sich allerdings besser für eine stärker motorisierte Maschine entscheiden. Ansonsten werden Motorroller bei Anstiegen zum Verkehrshindernis.


Motorroller auf Tour
Der Motorroller als Nutzfahrzeug – das ist die eine Sichtweise. Die Gründung vieler Roller Klubs, die Treffen, Ausfahrten und Rennen organisieren, deutet auf die Existenz einer weiteren Ansicht hin. Hier ist es nicht übertrieben, wenn von einer echten Motorroller-Kultur gesprochen wird. Für die sogenannten Scooteristen oder Scooter Boys (Roller heißt im Englischen „scooter“) ist Motorrollerfahren ein echtes Lebensgefühl. Logisch, dass diese Nutzertypen andere Anforderungen an einen Motorroller stellen als pragmatische Stadtmenschen. Aufgrund der regelmäßigen und langen Ausfahrten spielt die Touringtauglichkeit der Fahrzeuge eine große Rolle. Will der Städter eher schnell von Wohnung zum Arbeitsplatz und zurück, legt der Scooterist sein Augenmerk auf ausgedehntes und komfortables Fahrgefühl. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch das Thema Gepäck, denn wer am Wochenende mit seinem Roller auf Tour fährt, nimmt Proviant, Picknickdecke und gegebenenfalls auch Übernachtungsutensilien mit auf Reisen.

Ein solcher Touringroller ist der Motorroller Cruiser, erhältlich in zwei Ausführungen. Mehr Stauraum, mehr Sitzkomfort, mehr Fahrkomfort – das sind die Hauptkennzeichen eines Touringrollers. Für mehr Stauraum sorgt das zusätzliche Topcase hinter dem bequemen Doppelsitz. Auch die bei diesem Modell vorhandene Frontscheibe macht den langen Ausritt entspannter und hält Fahrtwind ab. Und Fahrtwind entsteht bei der Maximalgeschwindigkeit von 82 km/h bestimmt, die die Cruiser-Ausführung Nummer eins erreicht. Möglich macht dies der 1-Zylinder-4-Takt-Motor (125 cm³ Hubraum mit 6,7 PS), der ebenso wie der Motor des Piacenza luftgekühlt ist. Schnelle Fahrzeuge sollen auch zügig gestoppt werden können. Dafür sorgt eine hydraulische Scheibenbremse an Vorder- und Hinterrad des Cruisers. Damit die Ausfahrt nicht ständig durch Treibstoffnachfüllungen unterbrochen werden muss, hat der Tank ein Fassungsvermögen von elf Litern. Erstaunlich: Der gestiegene Fahrkomfort sowie der zusätzliche Stauraum wirken sich nicht auf das Gewicht aus. Der Cruiser, der nicht nur vom Erscheinungsbild deutlich robuster daher kommt als der Piacenza, wiegt mit 127 Kilogramm sogar etwas weniger als die Sportversion des Stadtflitzers. Wer seine Tour gerne noch flotter absolvieren möchte, greift zur größeren Cruiser-Ausführung. Der stärkere Motor (250 cm³ Hubraum und 16,9 PS) treibt den Roller zu einem Maximalspeed von 110 km/h.

eVendi Tipp
Wer einen Motorroller als zu normal empfindet, schnappt sich einfach ein besonderes Gefährt wie einen Trike-Motorroller. Ein Hinterrad mehr sorgt sicher auch für zusätzliches Aufsehen. In Sachen Endgeschwindigkeit muss der Fahrer allerdings Abstriche machen.

Bei Wind und Wetter zielsicher ankommen
Stichwort Schönwetter-Faktor: Das intensivste Motorroller-Erlebnis stellt sich bei Sonnenschein, blauem Himmel und angenehmen Temperaturen ein. So praktisch ein Motorroller auch ist, bei Dauerregen wünscht sich auch der glühendste Rollerfan ein Auto. Mit dem richtigen Motorroller-Zubehör werden allerdings auch schlechte Witterungsbedingungen erträglich. Beispielsweise sorgt ein Regenoverall für zumindest halbwegs trockenes Eintreffen am Zielort. Apropos Ziel: Bei der Entdeckung neuer Landstriche helfen natürlich Navigationsgeräte. Damit diese sicher an der Lenkstange befestigt werden können, lohnt sich die Investition in eine Universalhalterung für Navigationsgeräte, kompatibel für Geräte diverser Hersteller wie Navigon oder Garmin. Eigentlich selbstverständlich, aber – im wahrsten Sinne des Wortes – sicherheitshalber trotzdem erwähnt: Zur Basisausstattung gehört natürlich ein Helm, der abhängig von Rollertyp und Fahrgeschwindigkeit sorgsam ausgewählt werden sollte.

Fazit
Je nachdem, welchen Zweck ein Motorroller erfüllen soll, empfehlen sich verschiedene Modelle. Dient der Roller als zweckmäßiges Transportmittel im Stadtverkehr, soll wenig transportiert werden und ist die Entfernung zwischen Abfahrtsort und Ziel eher gering, sind kleine, wendige Motorroller die richtige Wahl. Die Motorleistung kann in diesem Fall bei der Kaufentscheidung eine untergeordnete Rolle spielen, es sei denn, der Roller wird in hügeligen Gegenden eingesetzt. Geht es mit dem Motorroller auf Reisen, schlägt der Faktor Motorisierung stärker zu Buche. Mehr PS sorgen hier nicht nur für ein angenehmeres Reisegefühl, sondern erlauben es dem Fahrer auch, sich dem Verkehrsfluss auf Land- und Bundesstraßen anzupassen. Des Weiteren ist der Stauraum ein relevantes Thema für Freunde langer Ausfahrten. Mit dem richtigen Modell und dem notwenigen Zubehör wie Regenschutz oder Navigationsgerät bereitet der Motorroller in jedem Einsatzbereich reichlich Freude.

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eVendi.de Team | 01.03.2010 12:50
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