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Mobil mit dem Notebook oder Netbook - Netbooks für Mobile-User (Teil 2)

Quelle: © aldorado - Fotolia.com

 

Klein, leicht und viel Ausdauer – das sind die Eigenschaften, die der Mobile-User von seinem Netbook erwartet. Die praktischen Begleiter, die meist als Zweit-PC angeschafft werden, will eVendi.de im zweiten Teil der Artikelserie näher beleuchten. Wie angkündigt wird es auch konkrete Kaufempfehlungen geben. Es sollen heute folgende Netbooks als typische Vertreter Ihrer Klasse vorgestellt werden:

 

 

Drei Netbooks aus dem eVendi Preisvergleich

Lenovo IdeaPad S10-2
Samsung N220-Marvel
HP 5102 Mini

 

Das Netbook im Trend

Das Netbook kann man als einen der wichtigsten Hardwaretrends der letzten 3 Jahre bezeichnen. Aber was macht Netbooks so beliebt und warum sind sie ideal für den Mobile-User?

Als wichtigste Gründe für den ungebrochenen Trend sind der niedrige Preis und die gute Mobilität durch die langen Akkulaufzeiten zu nennen. Vollwertige Netbooks mit 10.1-Zoll-Display und der üblichen Hardwareaustattung (siehe Tabelle 1) bekommt man heute schon ab ca. 220 €. Die günstigsten Notebooks sind noch deutlich teurer und kommen nicht an die Akkulaufzeiten von Netbooks heran. Da die Akkulaufzeit für den Mobile-User aber ein entscheidendes Kriterium ist, stellen günstige Notebooks für diese Nutzergruppe zurzeit noch keine Alternative dar.

Die weltweiten Verkaufszahlen der kleinen Begleiter sprechen für sich: Nach einer Erhebung der Marktbeobachter von DisplaySearch wurden 2009 mehr als doppelt so viele Netbooks verkauft wie noch 2008. Auch für 2010 wird ein noch ein kräftiges Wachstum erwartet. Ab 2011 könnte mit den für die Hersteller traumhaften Zuwachraten aber Schluss sein: Es wird erwartet, dass dann normale, leistungsfähigere Notebooks derartig günstig werden und auch in Sachen Mobilität so gut mit den Netbooks mithalten können, dass diese als eigene Geräteklasse langsam an Nachfrage verlieren. DisplaySearch erwartet ab 2011 eine Verlagerung der Nachfrage auf Ultra Thin Notebooks mit CULV-CPUs und 11,6- oder 12-Zoll-Displays.

Tabelle 1: Anzahl verkaufter Netbooks und Prognose, Veränderung gegenüber den Vorjahren

Zeitraum / verkaufte Einheiten200820092010 PrognoseZuwachs 2009 gegenüber 2008Zuwachs 2010 gegenüber 2009 Prognose
Netbooks16,4 Mio.33,3 Mio.39,7 Mio.103 %19 %
Notebooks (zum Vergleich)129,6 Mio.136,3 Mio.158,1 Mio.5 %16 %

Quelle: DisplaySearch.com


Die Hardware

Die typischen und mit Abstand am stärksten nachgefragten Netbooks verfügen über eine sehr ähnliche Hardwareausstattung, die eVendi.de in der folgenden Tabelle 2 zusammengefasst hat:

Tabelle 2: Typische Hardware Netbooks

Display-Größe10.1 oder 10.2 Zoll
Auflösung / Grafikstandard1024 x 600 (WSVGA)
ProzessorIntel Atom N270, N280, N450 oder N470, sehr geringe Geschwindigkeitsunterschiede, Unterschiede im Stromverbrauch, siehe auch hier.
Taktfrequenz1.6 GHz (N270), 1.666 GHz (N280, N450), 1.833 MHz (N470), alle Single-Core mit Hypertthreading
BetriebssystemWindows 7 Starter, Windows XP Home inzwischen seltener
RAM meistens 1 GB, seltener 2 GB
Festplattengröße160 GB, seltener 250 GB
LaufwerkEs gibt (noch) kein Netbook mit optischem Laufwerk
GrafikIntel Onboard-Grafik mit Shared Memory
Kommunikationmeistens Fast Ethernet und WLAN g, seltener Gigabit-LAN und WLAN n
Besonderheitenoft Webcam und integrierter Kartenleser
USB-Anschlüsse meistens 3 x USB 2.0, selten 2 x USB 2.0 und 4x USB 2.0
Multimedia-Anschlüssemeistens nur VGA sowie Kopfhörer- und Mikrofonanschluss
Gewichtmeistens um die 1,1 - 1,3 Kilo
Akkulaufzeit8 Stunden +/- 2 Stunden


Wie man sehen kann, gibt es sicher ein Merkmal, das nicht als Entscheidungskriterium für die Auswahl des richtigen Netbooks geeignet ist: Die Leistungsfähigkeit der Hardware und damit die Geschwindigkeit eines Netbooks. Hier gibt es in der Tat nur minimale Unterschiede, die in der Praxis kaum spürbar sind. Die Performance fast aller Netbooks ist – dem Anwendungszweck entsprechend – als ausreichend zu bezeichnen. Der langsame Prozessor und die sonstige Hardwareaustattung lässt gerade noch die ruckelfreie Wiedergabe von DVDs und AVIs in PAL-Auflösung zu, ist aber mit der Wiedergabe von HD-Videos bereits überfordert. Will man mit dem Netbook spielen, muss man tief in Mottenkiste greifen. Denn 5-7 Jahre sollte etwa ein 3D-Spiel schon auf dem Buckel haben, damit den kleinen Mobilrechnern nicht die Puste ausgeht.

Fragen auf dem Weg zum passenden Netbook

Bei der Suche noch dem richtigen Netbook sollten andere Fragen im Vordergrund stehen, denn in den folgenden Punkten unterscheiden sich die Geräte – neben rein äußerlichen Aspekten – durchaus:

Bildschirm: Handelt es sich um ein glänzendes oder mattes Display? Glänzende oder auch Glare-Displays stellen Farben strahlender und brillanter dar, spiegeln aber stark und schränken die Nutzung im Freien oder beim Arbeiten mit einer Lichtquelle im Hintergrund ein. Zu empfehlen ist übrigens stets ein stromsparendes LED-Display, wobei bei aktuellen Geräten auch kaum noch eine andere Technik anzutreffen ist.

Tastatur: Wie nahe kommt die Netbook-Tastatur der gewohnten Volltastatur eines Desktop-PC? Wie groß sind die Tasten, passt die Anordnung, kommt man mit dem Tastenhub und dem Druckpunkt klar?

Anschlüsse: Benötigt man neben den stets vorhandenen Anschlüssen wie VGA, USB 2.0, Mikro + Kopfhörer noch weitere Abschlüsse wie HDMI?

Kommunikation: Genügen Fast Ethernet und WLAN oder sollen auch Bluethooth und/oder UMTS mit an Bord sein? Mit UMTS hat man dann die völlige Freiheit beim Surfen über die Mobilfunknetze und ist nicht mehr auf einen WLAN-Hotspot angewiesen.

Touchpad: Wie groß ist das Touchpad? Benötigt man Multitouch oder nimmt man ohnehin meistens eine separate Maus mit?

Akkulaufzeit: Kommt es hier wirklich auf Betriebszeiten von 10 Stunden oder mehr ohne Aufladen an? Dann sollte auf jeden Fall ein Netbook mit dem neuen Intel Atom N450 gewählt werden. Genügen hingegen schon 6 Stunden ohne Aufladen, kann man getrost zu einem älteren und damit oft auch günstigeren Modell mit Intel Atom N270 greifen. Denn schneller als der Atom N270 ist der N450 nicht. Er verbraucht lediglich noch etwas weniger Strom

Ergonomie: Lässt sich das Gerät einfach öffnen oder stört ein fummeliger Verschlussmechanismus? Wie weit kann man das Netbook aufklappen? Muss man den Akku herausnehmen, um an den Slot für die SIM-Karte (bei UMTS) heranzukommen?

Gehäuse: Schwarze Netbooks mit Klavierlack-Finish sehen zwar gut aus, ziehen aber Fingerabdrücke an und zwingen pingelige Naturen zum häufigen Griff nach dem Mikrofasertuch. Wenn man sich daran stört, empfiehlt sich eher ein Modell in einer hellen Farbe wie etwa Weiß.

Gewicht: Die Unterschiede sind zwar nicht weltbewegend, aber oft machen 200 Gramm mehr oder weniger für den Nutzer den Unterschied zwischen „OK“ und „zu schwer“ aus.

Betriebssystem: Obwohl es auch einige Netbook-Angebote ohne Betriebssystem oder mit einer vorinstallierten Linux-Distribution gibt, werden die weitaus meisten Netbooks mit Windows XP Home oder Windows 7 Starter ausgeliefert. Die Performance der beiden Systeme auf der relativ schwachen Hardware unterscheidet sich kaum. Hier gilt: Obwohl man mit Windows XP nichts verkehrt macht und sein Netbook einwandfrei nutzen kann, ist Windows 7 Starter doch in der Regel der Vorzug zu geben. Obwohl es sich bei Starter um die am meisten beschnittene Windows-7-Version handelt (Einzelheiten siehe hier), handelt es sich doch um das modernere und sicherere System.

Preisentwicklung

Die Preise für Netbooks fallen seit Markteinführung 2008 konstant: Musste man für die ersten 10-Zoll-Modelle mit Intel Atom N270 und 1 GB Speicher noch um die 400 € bezahlen, bekommt man die gleiche Hardware heute schon für weniger als 250 €.

Kaufempfehlungen


Lenovo IdeaPad S10-2

Das erste Produkt, dass eVendi.de heute vorstellen möchte, hat eine Eigenschaft, die für viele Mobile-User im Vordergrund stehen dürfte: Es ist sehr günstig. Gleichwohl handelt es sich im ein vollwertiges Netbook mit vorinstalliertem Windows XP Home, WSVGA-Glare-Display und einer 160 GB-Festplatte. Als Prozessor ist der ältere Intel Atom N270 verbaut, wodurch das Lenovo IdeaPad S10-2 auf eine Akkulaufzeit von ca. 6 Stunden kommt. Weitere Merkmale sind Bluetooth, Fast-Ethernet-LAN und ein 4-in-1-Kartenleser. Auch bei diesem sehr günstigen mobilen Begleiter ist eine Webcam vorhanden. Über WLAN funkt man hier im nicht mehr aktuellen g-Standard, der für das Kopieren großer Dateien wie Filmen im AVI-Container eindeutig zu langsam ist, aber durchaus z.B. das Streamen von MP3s im Drahtlosnetzwerk erlaubt. Die restliche Ausstattung mit einem VGA- sowie jeweils einem Kopfhörer- und Mikrofonausgang entspricht dem Standard. Auf ein UMTS-Modul muss der Käufer bei diesem Gerät verzichten. Das Lenovo IdeaPad S10-2 empfiehlt eVendi.de Kunden, die ein solide ausgestattes Netbook ohne besondere Hardware-Highlights für einen möglichst günstigen Preis erwerben wollen. Ein sehr positiver Testbericht zum IdeaPad S10-2 findet sich hier.

Samsung N220-Marvel
Das Samsung N220-Marvel ist eines der beliebtesten Netbooks im eVendi-Preisvergleich und soll hier deshalb genauer unter die Lupe genommen werden. Mit Preisen ab 344 € (24.06.2010) im eVendi-Preisvergleich liegt der Mobilcomputer kostenmäßig im Mittelfeld. Vom günstigeren Lenovo IdeaPad S10-2 hebt sich das Samsung durch einige wichtige Details ab: Hier ist bereits Windows 7 Starter installiert, und die Laufzeit beträgt aufgrund des neuen Intel Atom N450 satte 8 Stunden. Zu erwähnen sind auch die mit 250 GB größere Festplatte sowie der schnelle WLAN-Funk nach dem n-Standard. Ein Kartenlesegeät, eine Webcam sowie 4 USB 2.0-Ports statt der üblichen 3 Ports runden die gute Ausstattung des Samsung-Netbooks ab. Der vorhandene VGA-Ausgang sowie die üblichen Audio-Anschlüsse entsprechen dem Standard, so dass auch hier keine Abstriche gemacht werden müssen. Auch wegen der großen Beliebtheit dieses kompakten Begleiters spricht eVendi.de für dieses Netbook eine Kaufempfehlung im mittleren Ausstattungs- und Preisbereich aus.

HP 5102 Mini
Als dritten Kandidaten will eVendi.de noch ein Modell vorstellen, das zwar keine Ausstattungswünsche offen lässt, preislich aber auch deutlich oberhalb des für Netbooks üblichen Bereiches liegt. Ab schlappen 640 € (24.06.2010) bekommt man hier einen mobilen Begleiter, in dem der neue und extrem Strom sparende Intel Atom N450 (10 Stunden Akkulaufzeit) über eine reichhaltige Hardwareausstattung herrscht. Neben einem nicht spiegelnden Display mit WSVGA-Auflösung, einer 250-GB-Festplatte und reichlichen 2 GB RAM sind hier Bluetooth, Gigabit-LAN, ein UMTS-Modul, schnelles WLAN nach dem aktuellen n-Standard, ein Multiformat-Kartenleser sowie eine Webcam an Bord. Bei Netbooks selten anzutreffen sind zwei weitere Features dieses kleinen Austattungs-Riesen: Ein HDMI-Ausgang ermöglicht den Anschluss eines HD-Fernsehers oder Monitors, während der Fingerprint-Reader für die gerade bei einem Mobilrechner so wichtige Sicherheit der eigenen Daten sorgt. Auch die sonstige Ausstattung bietet stets das beste, was heute von einem Netbooks erwartet werden kann. So ist als besonderes Highlight statt Windows 7 Starter das viel weniger beschnittene Windows 7 Home Premium vorinstalliert. In diesem edlen Gerät verbindet sich optimale Mobilität mit einer Hardware, die im Netbook-Bereich als State of the Art bezeichnet werden kann. Wenn man vom Netbook-Konzept überzeugt und bereit ist, für das Beste etwas tiefer in die Tasche zu greifen, kann eVendi.de für das das HP 5102 Mini eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Ausblick

Im nächsten Teil der Artikelserie „Mobil mit dem Notebook oder Netbook - Welches Gerät ist das richtige für welchen Anwender?“ wird eVendi.de sich mit dem der Office-User beschäftigen und versuchen, dieser Nutzergruppe durch weitere Informationen und konkrete Produktvorschläge die Auswahl des passenden Notebooks zu erleichtern.

Lesen sie zum Thema auch die anderen Artikel der eVendi-Artikelserie:

Mobil mit dem Notebook oder Netbook - Welches Gerät ist das richtige für welchen Anwender? (Teil 1)

Mobil mit dem Notebook oder Netbook - Notebooks für Office-User (Teil 3)

Mobil mit dem Notebook oder Netbook - Notebooks für Multimedia-User (Teil 4)

Mobil mit dem Notebook oder Netbook - Notebooks für Gamer (Teil 5)

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Sven Kloevekorn | 01.07.2010 08:36
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