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Mit Pulsmessgeräten gezielt trainieren

Quelle: sigmasport.com

Pulsmessgeräte gehören zur Standardausrüstung eines jeden Ausdauersportlers. Die Mini-EKGs messen die Herzfrequenz und zeigen so den aktuellen Belastungsgrad an. Es gibt eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Pulsmessern mit vielen Zusatzfunktionen und in allen Preisklassen.

In diesem Beitrag werden vier Pulsmessgeräte aus dem eVendi Preisvergleich vorgestellt und die wichtigsten Funktionen erläutert:

- Sanitas SPM 10
- Sigma Sport Sigma PC 3
- Chung-Shi XS Woman
- Polar FT80 inklusive GPS-Sensor G1

Mit Pulsuhr die Belastung im Blick


Pulsmessgeräte bestehen meist aus zwei Teilen: dem Brustgurt und der Uhr. Grundsätzlich sind Messgeräte mit Brustgurt deutlich präziser als Uhren, die den Puls direkt am Handgelenk messen. Damit der Sportler weiß, wie hoch die tatsächliche Anstrengung ist und ob er in dem von ihm geplanten Bereich liegt, muss er jedoch lernen, die Pulszahl richtig einzuschätzen. Jeder Mensch besitzt eine individuelle Pulsfrequenz. Daher ist es schwierig, pauschale Aussagen über den Soll-Puls beim Joggen oder Fahrradfahren zu machen. Um einen möglichst genauen Richtwert zu haben, wird zumeist empfohlen, unterschiedliche Belastungen anhand des Maximalpulses zu errechnen.

Mit Maximalpuls die Trainingsintensität errechnen

Da wir für jede Sportart einen unterschiedlichen Maximalpuls besitzen, muss man genau in der jeweils ausgeübten Sportart an seine Grenzen gehen, um den sportartspezifischen Maximalpuls zu ermitteln. Eine Übertragung des Maximalpulses zwischen verschiedenen Sportarten ist nicht möglich. Am leichtesten ist es wohl, den Puls im Endspurt nach einem Wettkampf zu messen. Im Training wirklich an seine Grenzen zu gehen, ist generell schwieriger. Hat man seinen Maximalpuls mit einem Pulsmessgerät ermittelt, kann man vor jeder Trainingseinheit ausrechnen, in welchem Bereich man für die angestrebte Belastung liegen muss.

Ein regenerativer Dauerlauf liegt beispielsweise bei höchstens 70 Prozent des Maximums, ein ruhiger Lauf bei 70 – 80 Prozent. Tempoläufe sollten bei einem Puls von 80 – 90 Prozent absolviert werden, im Wettkampf werden 90 – 100 Prozent erreicht.

Wer seinen Maximalpuls nicht durch Höchstbelastung herausfinden möchte, braucht etwas länger, um die o.g. Belastungsbereiche zu ermitteln. Hierfür beobachtet man je nach Anstrengung den Puls und bekommt irgendwann ein Gespür dafür, welche Pulsfrequenz zu welchem Trainingsgrad passt. Als relativ ungenaue Faustregel kann man die Formel heranziehen. Eine weitere grobe Richtlinie ist die "Quatsch-Regel": Können sich zwei Läufer noch gut unterhalten, ohne an Seitenstichen oder Luftmangel zu leiden, handelt es sich um einen regenerativen bis ruhigen Dauerlauf.

eVendi Tipp
Feuchten Sie den Brustgurt vor dem Umlegen etwas an, denn so empfängt die Pulsuhr schon vor dem Schwitzen ein deutliches Signal.

Speicherung der Ziel-Pulsfrequenz

Die meisten Pulsmessgeräte bieten die Möglichkeit, einen Pulsbereich einzuprogrammieren. So kann der Sportler sicher sein, dass er in dem von ihm geplanten Anstrengungsbereich trainiert. Schlägt sein Herz zu langsam oder zu schnell, sollte er Tempo zulegen oder rausnehmen. Ein Piepton signalisiert das Verlassen des eingespeicherten Bereichs. Viele moderne Pulsmesser speichern zudem den Trainingsverlauf und ermöglichen so eine anschließende Auswertung der Belastung.

eVendi Tipp
Generell gibt unser Puls Aufschluss über unsere Fitness. Wenn wir beispielsweise die gleiche Strecke mit gleichem Puls, jedoch schneller als beim letzten Mal laufen bzw. fahren, bedeutet dies verallgemeinernd gesagt eine Steigerung unserer Fitness. Doch auch Faktoren wie der aktuelle Gesundheitszustand und Stress können den Puls beeinflussen. Daher reichen nur zwei miteinander verglichene Pulswerte für eine präzise Auswertung des Trainingsstandes nicht aus. Der Puls sollte über mehrere Trainingseinheiten hinweg beobachtet werden.

Sanitas SPM 10 und Sigma Sport Sigma PC 3

Ein Pulmessgerät im unteren Preissegment ist beispielsweise die Sanitas SPM 10. Die Hauptfunktionen des Gerätes sind eine Uhr und ein Pulsmesser.

Die Sigma Sport Sigma PC 3 hingegen liegt ungefähr im gleichen Preissegment und bietet neben den Funktionen der Sanitas zusätzlich eine Stoppuhr und ist wasserdicht.

Chung-Shi XS Woman

Eine Uhr, mit der man den Herzfrequenz-Zielbereich einstellen und speichern kann, ist beispielsweise die Chung-Shi XS Woman. Die Uhr bietet zusätzlich Messung und Anzeige des Kalorienverbrauchs, einen Countdown für Intervalltraining, die Speicherung von Zwischenzeiten und mehr.

Polar FT80 inklusive GPS-Sensor G1

Sehr hochwertige Pulsuhren besitzen ein integriertes GPS-System. Mit den Geräten kann die Strecke genau vermessen und oft sogar gespeichert werden. Die Navigationsuhren sind auch für unbekannte Routen praktisch: Sollte man sich verlaufen oder die Richtung für den Rückweg verloren haben, führt das Gerät zum Ausgangsort zurück.


Ein solches Pulsmessgerät mit vielen zusätzlichen Funktionen ist beispielsweise die Polar FT80 inklusive GPS-Sensor G1. Das Gerät ermöglicht zudem die Speicherung ganzer Trainingspläne und ist so der ideale Begleiter für komplexe Sporteinheiten.

Fazit

Viele unterschiedliche Hersteller bieten eine große Auswahl an Pulsuhren mit mehr oder weniger Funktionen an. Vor dem Kauf sollte man sich daher überlegen, welche Ansprüche die Uhr erfüllen soll. Für Hobbysportler reicht normalerweise eine Pulsuhr mit Stoppfunktion, für Leistungssportler empfiehlt sich ein Messgerät mit mehr Funktionen. Und eine Uhr mit GPS-Funktion ist besonders für Erkundungstouren und Sportler mit Orientierungsschwächen eine praktische Sache.

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Vanessa Schmidt | 22.12.2010 10:29
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