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Mikrowelle oder Dampfgarer - Was ist besser?

Quelle: soundgarden.ch

Die Mikrowelle ist aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Die kompakten Multitalente können Speisen nicht nur auftauen oder erwärmen, sondern in der Regel auch kochen, backen und grillen. Doch nun sieht sich die Mikrowelle ernst zu nehmender Konkurrenz ausgesetzt: Dem Dampfgarer. Bislang nur Profiköchen in großen Hotels vorbehalten, bieten Hersteller neuerdings auch kleinere Modelle für den Hausgebrauch an. Was geht schneller? Wo schmeckt’s besser? – Mikrowelle oder Dampfgarer?


Die Systeme: So funktionieren sie
Dampfgarer - Garen im Dampf gilt weltweit als die gesündeste Garmethode. Das Prinzip ist ganz einfach. Die Lebensmittel liegen nicht im Wasser, sondern werden vom Wasserdampf gleichmäßig umschlossen. So bleiben wertvolle Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Dämpfen eignet sich für alles, was nicht scharf angebraten oder knusprig werden muss. Gemüse bleibt zart und bissfest, Geflügel saftig, Fisch zerfällt nicht. Im Dampf trocknet nichts aus und brennt nichts an. Die Speisen behalten ihren intensiven Eigengeschmack. Durch die hervorragende Wärmeübertragung des Dampfes werden Lebensmittel auch im Inneren gleichmäßig gar.

Mikrowelle - Mit Hilfe eines Magnetrons wird elektrischer Strom in elektromagnetische Wellen – Mikrowellen – umgewandelt. Diese versetzen die Wassermoleküle der Speisen in schnelle Bewegung. Durch die entstehende Reibung der Moleküle entsteht Hitze. Ein gläserner Drehteller gewährleistet eine gleichmäßige Erwärmung auch von unten. Niedrige Stufen (90-180 Watt) eignen sich zum Auftauen, mittlere Stufen (300-400 Watt) sind ideal zum Fortkochen oder Erwärmen von Tellergerichten. Die höheren Leistungen (500-700 Watt) eignen sich zum Garen sowie zum schnelleren Erwärmen von Flüssigkeiten. Manche Geräte eignen sich dank eingebautem Grill auch zum Aufbacken von Brötchen oder Pizza.


Alltagstauglichkeit und Bedienung
Bei der Mikrowelle läuft der Aufbau und der Betrieb reibungslos von der Hand. Stecker in die Steckdose, Essen rein, Zeit einstellen – fertig. Hat man die Speise mit einem Deckel abgedeckt bleibt die Mikrowelle komplett sauber. Lediglich der Deckel muss abgewaschen werden.

Beim Dampfgarer sieht es da ein wenig anders aus. Zuerst muss Wasser in den Behälter gefüllt und das Gerät wieder zusammengesteckt werden. Nachdem man den Dampfgarer angeschaltet hat, dauert es ein paar Minuten, bis er auf Betriebstemperatur ist. Dann geht es los: Essen auf die Halteschalen, Gerät schließen – dämpfen. Die reine Zubereitungszeit ist nur unwesentlich länger als in der Mikrowelle. Nach dem Dämpfen müssen jedoch viele Teile abgewaschen werden. Leider sind nicht alle Teile spülmaschinenfest.


Umwelt und Gesundheit
Dämpfen ist seit jeher der gesündeste Weg, Lebensmittel zu erwärmen. Besonders wasserlösliche Vitamine werden nicht so stark ausgeschwemmt wie beim herkömmlichen Kochen. Der Eigengeschmack der Speisen wird verstärkt, Fett und Salz können daher bei gedämpften Gerichten sehr sparsam verwendet werden. Der Energieverbrauch liegt leicht über dem der Mikrowelle.

Entgegen vielen Vermutungen ist das Zubereiten in der Mikrowelle völlig harmlos. Mikrowellen können aufgrund ihrer geringen Energie keine direkten zellverändernden Wirkungen hervorrufen. Allerdings zerstört das Erhitzen in der Mikrowelle, wie auch beim Kochen auf dem Herd, einige Inhaltsstoffe (z.B. hitzeempfindliche Vitamine). Durch die kurze Zubereitungszeit fallen die Verluste jedoch deutlich geringer aus. Die befürchtete austretende elektromagnetische Strahlung ist kaum messbar. Die Mikrowelle besitzt also keine schädigenden Eigenschaften. Zum Erwärmen von Tellergerichten ist sie zudem die energiesparendste Methode.


eVendi-Tipp
Muttermilch sollte nicht in der Mikrowelle aufgewärmt werden, da dadurch Abwehrstoffe und bakterizide Inhaltsstoffe zerstört werden.


Geschmack und Qualität
Bei Fertiggerichten stehen sich beide Geräte in nichts nach. Die Mikrowelle ist zwar etwas schneller, heiß werden die Gerichte aber auch im Dampfgarer. Hier spiegelt sich die Qualität des Fertiggerichts im Endergebnis wieder. Minderwertiges Fleisch wird auch im Dampfgarer nicht saftig und zart. Einzig das Gemüse wird durch den Dampf belebt und schmeckt dann in der Regel besser.

Bei wiedererwärmten Speisen liegt der Dampfgarer geschmacklich etwas im Vorteil und ist auch daher in modernen Küchen immer mehr im Kommen. Wenn auch beide Geräte leckere Ergebnisse zaubern, sind wiedererwärmte Speisen aus dem Dampfgarer in vielen Bereichen schmackhafter. Fleisch bleibt zwar in beiden zart und rosa, jedoch nur im Dampfgarer wirklich saftig. Gleiches gilt für Kartoffeln. In der Mikrowelle werden sie leicht mehlig. Gemüse und Reis gelingen in beiden Geräten ähnlich gut.

Fest integriert in die Küchenzeile, oder lieber doch ein kleiner Dampfgarer auf dem Tisch?
Es gibt sie in beiden Variationen.



Ein klares Plus erringt der Dampfgarer bei frisch zubereiteten Fisch- und Fleischgerichten. Mit bis zu drei Ebenen können in elektronischen Dampfgarern verschiedene Zutaten zeitgleich zubereitet werden. Je nach Dauer werden die Speisen nacheinander in die Schalen gelegt und gegart.

Ein Beispiel: Zubereitet wird ein Gericht bestehend aus Fisch, Kartoffeln und Gemüse. Zuerst kommen Kartoffeln in den Dampf, nach ein paar Minuten wird Fisch in eine weitere Schale dazugegeben. Als letztes das Gemüse in die oberste Schale.
Ergebnis: Der Fisch behält seinen natürlichen Geschmack, ohne sich mit dem des knackig gebliebenen Gemüses zu vermischen.

Gerade in diesem Punkt kann die Mikrowelle nicht mithalten. In ihren Garraum passt immer nur ein Teller. Trennkochen ist angesagt. Die Zubereitung des kompletten Menüs dauert ca. 10 Minuten länger. Kartoffeln werden, wie im Dampfgarer, auch bissfest aber fad. Fisch und Gemüse gelingen auch, sind aber ein wenig trockener als im Dampfgarer – schmecken tut es trotzdem gut.

Backen und Grillen
Das kann nur die Mikrowelle und genau hier machen sich die teilweise enormen Preisunterschiede bei Mikrowellen bemerkbar. Denn nur mit einer Doppelgrillausstattung werden Pizza und Brötchen auch wirklich kross. Weniger teure Mikrowellen eignen sich ebenfalls zum Auftauen, Garen und Erwärmen, liefern in der Grillstufe aber höchstens eine leichte Bräunung ab. Eher bleiben Pizza und Brötchen labberig und wenig schmackhaft.

Mikrowellen mit Doppelgrillausstattung gibt es hier.


Preis
Preislich liegen sowohl Dampfgarer als auch Mikrowellen zwischen 40 und 120 Euro. Hochwertige Mikrowellen mit Doppelgrillfunktion kosten einiges mehr – bis 250 Euro. Eine Mikrowelle sollte 600 bis 800 Watt an Leistung und ein Fassungsvermögen zwischen 15 und 30 Litern bieten. Geräte mit weniger Leistung sind günstiger, bereiten die Speisen aber nicht schonend zu.


Fazit
Wer sich für eine Mikrowelle entscheidet, dem geht es vor allem darum, das Essen schnell zubereiten zu können. Wer sie nutzt, um hauptsächlich Speisen zu erwärmen, ist auch mit einem preiswerten Gerät bestens beraten. Die Zubereitung mit einer Mikrowelle ist schonend und das Essen schmeckt gut. Im Anschluss steckt man den Schutzdeckel in die Spülmaschine und wischt die Mikrowelle, falls notwendig, mit einem feuchten Lappen aus.

Dampfgarer eignen sich bestens für ambitionierte Hobbyköche. Man sollte sich sicher sein, ob man das Gerät auch tatsächlich oft benutzt, denn die Vorbereitungszeit von knapp 5 Minuten wird im hektischen Alltag oft als lästig empfunden. Danach können Qualität und Geschmack der zubereiteten Speisen überzeugen. Neben dem zeitlich höheren Aufwand ist der Aufwand für die Säuberung des Dampfgarers ebenfalls größer. Anders als bei der Mikrowelle, müssen alle Teile nach dem Gebrauch abgewaschen werden.

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eVendi.de Team | 14.07.2008 17:32
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