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Mac OS X 10.6 Snow Leopard - Schnee von heute

Quelle: © Vasily Smirnov - Fotolia.com

Was haben die Betriebssysteme von Apple mit den Fahrzeugen der Bundeswehr gemeinsam? Richtig, sie werden nach Raubtieren benannt. Und was ist der Unterschied? Auf den Bundeswehr-Leopard folgt der Leopard 2, während Apples Leopard vom Snow Leopard abgelöst wird. Am 28. August hat Apple diese jüngste Raubkatze ausgewildert – Zeit also, sich die Weiterentwicklungen etwas genauer anzusehen, die das neue Betriebssystem mit sich bringt. Welche Neuerungen Apple im Schnee vergraben hat und ob sich das Upgrade auf Snow Leopard wirklich lohnt, lesen Sie hier bei eVendi.de.

Bei eVendi natürlich das erste Thema: die Preise
Wenn auf Ihrem Mac bereits der Leopard läuft, also die Version 10.5 des Mac OS X, dann können Sie das Upgrade auf Snow Leopard, also die Version 10.6, hier im Preisvergleich schon für knapp 25 Euro bekommen. Interessant für Familien, Wohngemeinschaften und kleine Unternehmen ist das Family Pack Upgrade auf Snow Leopard: Damit dürfen Sie den Vorgänger Leopard auf gleich fünf Rechnern in Rente schicken und müssen hier im Preisvergleich nicht mehr als etwa 40 Euro bezahlen. Etwas anders sieht es aus, wenn auf Ihrem Mac noch eine ältere Apple-Raubkatze zu Hause ist, etwa der Tiger, Panther, Jaguar oder Puma. In diesem Fall müssen Sie ein Mac OS X Box Set 10.6 erwerben, das hier im Preisvergleich ab knapp 140 Euro zu finden ist. Natürlich gibt es auch das Mac OS X Box Set 10.6 als Family Pack – und zwar hier im Preisvergleich schon für knapp 190 Euro. Außerdem ist eine Server-Version von Snow Leopard erhältlich, die inklusive einer Lizenz für eine unbegrenzte Anzahl an Clients hier im Preisvergleich ab etwa 410 Euro zu finden ist.

Geschwindigkeit ist Trumpf
Im Gegensatz zum Leoparden verspeist der Schneeleopard seine Beute im Sitzen statt im Liegen. Auf diese Weise kommt er schneller wieder auf die Beine, wenn es plötzlich etwas anderes zu tun gibt. Bloß ein Zufall? Apple jedenfalls verspricht für seinen Snow Leopard vor allem höhere Geschwindigkeiten als der "alte" Leopard zu bieten hat. Und tatsächlich hat sich in diesem Punkt einiges getan: Zum einen hat Apple die Unterstützung für 64-Bit- und Mehrkernprozessoren verbessert. Damit kann der Arbeitsspeicher des Rechners erheblich besser ausgenutzt werden, was der Gesamtleistung sehr zugute kommt. Außerdem kommt der Snow Leopard so auch mit mehr als vier Gigabyte RAM zurecht – bislang die äußerste Grenze für 32-Bit-Systeme. Flinker als der Leopard ist er zum anderen durch die Optimierung sowohl hauseigener als auch systemnaher Programme, die nun ebenfalls in 64-Bit-Code geschrieben sind: zum Beispiel Finder, Mail, Safari, iCal und iChat.

Einen weiteren Geschwindigkeits-Bonus bringt die Möglichkeit für GPU-Computing: Der Grafikprozessor des Mac kann zusätzlich auch Aufgaben übernehmen, die nichts mit Grafikberechnungen zu tun haben und so den Hauptprozessor des Systems entlasten. Doch Achtung: Dies funktioniert nur mit neueren Grafikkarten. Sehr erfreulich für Sie als Anwender ist zudem, dass Prozesse wie Booten, Ausschalten, Aufwachen oder die Verbindung mit Netzwerken weniger Zeit in Anspruch nehmen. Darüber hinaus soll "Time Machine", das Backup-Tool von Mac OS X, für eine Datensicherung rund 80 Prozent weniger Zeit benötigen. Erstaunlich ist, dass es Apple bei all diesen Verbesserungen auch noch gelungen ist, das Betriebssystem schlanker als seinen Vorgänger zu machen: Es nimmt rund acht Gigabyte weniger Platz auf der Festplatte in Anspruch.

eVendi Tipp
Um auf Snow Leopard umsteigen zu können, muss Ihr Mac bereits mit einem Intel-Prozessor ausgestattet sein! Außerdem sollten Sie vor dem Upgrade unbedingt einen Blick auf diese Seite werfen. Dort finden Sie Links zu Listen von Programmen, die nicht mit Snow Leopard kompatibel sind. Überzeugen Sie sich sicherheitshalber, dass keine Ihrer vertrauten und liebgewonnenen Anwendungen darunter sind!


Nicht nur schneller, auch einfacher
Apple hat schon immer gern für sich in Anspruch genommen, dass Ihre Geräte und Betriebssysteme besonders einfach und intuitiv zu bedienen seien. Auch bei Snow Leopard haben sich die Programmierer im Apple-Hauptquartier in Cupertino bemüht, Details der Bedienung zu verbessern. Zum Beispiel war es früher nötig, einen als Stapel im Dock angelegten Ordner im Finder zu öffnen, weil schlicht zu viele Dokumente darin waren. Jetzt können Sie bequem im Stapel selbst scrollen.

Der Finder, der nun allgemein deutlich schneller reagiert, verfügt bei Snow Leopard über eine verbesserte PDF-Vorschau und ein praktischeres Textauswahl-Verhalten. Wenn Sie oft mit vielen verschiedenen PDFs jonglieren, werden Sie dies sehr bald nicht mehr missen wollen. Auch das Exposé (eine per Tastendruck aktivierbare übersicht aller geöffneten Fenster) ist nun noch übersichtlicher und schicker geworden, da alle Fenster auf geraden Linien angeordnet werden. Zudem lässt sich das Exposé für eine bestimmte Anwendung aufrufen, indem Sie die linke Maustaste auf deren Symbol im Dock gedrückt halten. Eine weitere Vereinfachung zeigt sich, wenn Sie einen Drucker an Ihr System anbinden wollen: Snow Leopard erkennt und installiert praktisch alle Drucker nun vollkommen automatisch.

Weiterentwickelt hat Apple insbesondere auch die Bedienungshilfen für Blinde beziehungsweise stark fehlsichtige User. Diese können sich über eine kräftig verbesserte VoiceOver-Funktion freuen, mit der sie sich nahezu alles vorlesen lassen können, was auf dem Bildschirm zu sehen ist: nicht nur die Texte in Fenstern, Menüs und Dialogfeldern, sondern auch die in Dokumenten und Websites. Außerdem unterstützt Snow Leopard über 40 verschiedene Braille-Geräte, mit deren Hilfe Sehbehinderte die Bildschirminhalte ertasten können.

Was Sie beim Upgrade-Vorgang beachten sollten
Für viele ist es noch immer nicht so selbstverständlich, wie es sein sollte: Vor jeder tief greifenden Änderung am System sollten Sie für den Fall der Fälle unbedingt ein Backup Ihrer Dateien machen! Sichern Sie Ihre Musik, Fotos, Dokumente und Videos, vergessen Sie aber auch Ihre E-Mails, Kontaktdaten und Kalendereinträge nicht. Der Upgrade-Prozess auf Snow Leopard dauert je nach System zwischen 35 und 50 Minuten und geht somit etwas schneller vonstatten als zu Leopard-Zeiten.

Fazit
Mit Snow Leopard ist es Apple gelungen, Mac OS X zukunftssicher weiterzuentwickeln, die Bedienung in einigen Punkten zu verbessern und das Betriebssystem obendrein noch zu entrümpeln. Die eher geringfügigen Neuerungen an der Bedienoberfläche würden den Kauf allein nicht rechtfertigen, doch die technischen Fortschritte unter der Haube sind zweifellos beachtlich. Besonders wenn Sie schon einen der neuen Alu-Macs besitzen, die Apple seit 2008 zusammen mit dem "alten" Leopard ausgeliefert hat, können Sie mit Snow Leopard spürbar mehr Leistung herausholen. Angesichts dessen erscheint der Preis für das Upgrade sehr annehmbar. Ob sich der Umstieg von einer der noch älteren Apple-Raubkatzen auf Snow Leopard lohnt, ist da schon eher fraglich. Zumindest wenn Sie mit der Leistung und Bedienbarkeit Ihres Systems soweit zufrieden sind, können Sie sich die 140 Euro für das Box Set durchaus auch sparen. Glück haben Sie, wenn Sie Tiger-Bändiger sind: Wie wired.com berichtet, ist ein Upgrade auf Snow Leopard anders als angekündigt auch beim Tiger (Version 10.4) möglich – obwohl Apple das sicher nicht mit Begeisterung sieht…

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eVendi.de Team | 13.09.2009 15:38
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