Kennen Sie Rabattwelt?
Deals & Gutscheine
shopwelt.de Newsletter?
Weitere Vergleiche

› KFZ-Versicherungen...
› Strom-Tarife...
› Gas-Tarife...
› DSL-Tarife...
› Mobilfunk-Tarife...

Kinect Bewegungssteuerung für die Xbox 360 - sportlicher Spielspaß mit der Konsole

Die lang erwartete Kinect Bewegungssteuerung für die Xbox 360 ist jetzt bei vielen Händlern verfügbar. Microsofts innovatives Konzept der Spielesteuerung hat im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt. Durch Abtastung des ganzen Körpers eines Spielers mit den drei Kameras der Kinect wird ein neuartiges und besonders sportliches Spielvergnügen ohne Gamecontroller ermöglicht.

Der Lieferumfang beinhaltet neben der Kinect die Spielesammlung  „Kinect Adventures“, eine USB-Verlängerung sowie ein Anschlusskabel für ältere Xbox-Modelle.

Richtig auf- und einstellen

Die Kinect erfordert einen ausreichend großen Raum, damit die Spieler den Mindestabstand von zwei Metern zum Gerät einhalten können und auch für ausladende Bewegungen und Sprünge genug Spielraum besteht. Das Gerät kann unter oder auf dem Fernseher platziert werden, wobei das „Sichtfeld“ des Gerätes auf den Boden möglichst frei bleiben sollte. Möchte man vor einem Beamer spielen, sollte der Beamer möglichst an der Decke angebracht und die Kinect unter der Leinwand aufgestellt werden, damit der Beamer die Kameras nicht blendet. Für einen Spieler sollte mindestens eine freie Fläche von vier Quadratmetern zur Verfügung stehen, bei zwei Spielern ist der doppelte Platz erforderlich.

Nachdem man die Kinect mit der Xbox verbunden hat, ist erst einmal ein kurzes Betriebssystem-Update übers Internet oder mit einer auf der mitgelieferten Kinect Adventures-DVD enthaltenen Datei erforderlich. Danach geht es ans Kalibrieren, das man im Sinne maximalen Spielspaßes möglichst gründlich durchführen sollte.  

Der Sensor

Während bisherige Bewegungssteuerungen nur dann zuverlässig funktionieren, wenn der Raum hell erleuchtet und ein hoher Kontrast zwischen Spieler und Hintergrund gewährleistet ist, begnügt sich die Kinect schon mit gedämpftem Licht. Ist ein Spieler erst erkannt, ist es völlig gleichgültig, was sich hinter ihm abspielt: Selbst Bewegungen weiterer Personen bringen die Kinect nicht ins Schleudern.   

Bedienung und Gameplay

Schade ist, dass die Bewegungssteuerung über die Kinect bisher nicht richtig in das Xbox-Dashboard eingebunden wurde. Die Steuerung mit lässigen Wischbewegungen funktioniert bisher nur in speziellen Menüs namens Kinect Guide bzw. Kinect Hub, die mit einer spezifischen Geste auch aus dem Spiel heraus aufgerufen werden können, aber leider von Spiel zu Spiel anders aussehen.

Gerade bei Bewegungssteuerungen ist es wichtig, dass Bewegungen der Spieler verzögerungsfrei auf dem Bildschirm umgesetzt werden. Im Gegensatz zur Playstation Move (siehe auch hier) muss man hier wohl kleinere Abstriche machen, wobei es sehr vom jeweiligen Spiel abhängen soll, ob und wie stark Hänger den Spielfluss stören. Die Spracherkennung funktioniert bisher nur in englischsprachigen Ländern, soll aber per Patch im Frühjahr 2011 für Deutsch nachgeliefert werden.

eVendi Tipp
Nichts steht dem Spielspaß mehr im Wege als Verzögerungen bei der Eingabe durch Gesten und Körperbewegungen. Da es hier von Spiel zu Spiel Unterschiede gibt, sollte man vor dem Kauf eines der noch nicht sehr zahlreichen neuen Games im Laden Probe spielen oder sich durch Testberichte schlaumachen, wie gut die Kinect in das Wunschspiel integriert wurde. Patches werden hier aber auch nachträglich Besserung bringen. Auch eine schlechte Platzierung des Sensors kann zu Verzögerungen führen und den Spielspaß so einschränken.


Fazit: Die noch mangelhafte Einbindung ins Dashboard und die eingeschränkte Auswahl an Spielen stehen einer Anschaffung der Kinect nicht im Wege, denn diese Einschränkungen sind reine Softwareprobleme und dürften sich schon mit den nächsten Updates erledigt haben. Bereits jetzt handelt es sich bei der Kinect um ein ausgereiftes und beeindruckendes Stück Technik, das zusammen mit den neuen Spielen für viel Spaß und nebenbei sogar noch für jede Menge gesunde Bewegung sorgt.

UPDATE 16.12.2010: Wie man u.a. auf golem.de nachlesen kann, wurden inzwischen vom Microsoft-Partner Prime Sense offizielle Kinect-Treiber für Windows und Linux veröffentlicht. Mit den Treibern erhält der Nutzer vollen Zugriff aus alle Funktionen der Kinect. Umfangreiche Dokumentationen des Treibers findet man ebenfalls auf der eigens eingerichteten Seite.

Interessante Kategorien:
Fehler melden!
Artikel mit Freunden teilen
Sven Kloevekorn | 10.11.2010 14:37
Weitere Produkte
Weitere interessante Artikel
Newsletter:
* Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben! Alle Preise inkl. MwSt.
© 2016 Copyright by eVendi GmbH & Co. KG