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Kaufberatung: Tintenstrahl- oder Laserdrucker

Quelle: Computerbild.de

Lange Zeit dominierten die Tintenstrahldrucker das Bild in heimischen Arbeitszimmern. Doch die immer niedrigeren Preise der Farblaserdrucker und die sinkenden Folgekosten sind Grund genug, bei einem Neukauf beide Varianten abzuwägen. Nicht beide Drucker sind in allen Bereichen gleich gut. Auch untereinander tun sich deutliche Qualitätsunterschiede auf. Welcher Drucker ist der Richtige und mit welchem druckt man besonders sparsam? Laser- oder Tintenstrahldrucker?

 

Bei einem Neukauf stehen Ihnen generell vier unterschiedliche Drucker-Typen zur Auswahl:

  • Tintenstrahldrucker
  • S/W-Laserdrucker
  • Farblaserdrucker
  • Fotodrucker

Die einzelnen Drucker-Typen haben jedoch ihre Stärken und Schwächen und sind dementsprechend für unterschiedliche Zwecke geeignet. Eine sorgfältige Auswahl ist daher umso wichtiger.

Druckkosten
Besonders bei den Druckkosten kann die Verärgerung über ein vermeintliches Schnäppchen enorm groß sein. So können die Preise originaler Ersatzpatronen in schwarz und in Farbe schnell den Neupreis des gesamten Druckers überschreiten. Laserdrucker sind dagegen relativ teuer in der Anschaffung, rentieren sich jedoch bei hohem Druckvolumen.

Die Druckkosten einer herkömmlichen DIN-A4 Seite (nur Text) belaufen sich bei Tintenstrahldruckern auf 2,2 Cent bis 14 Cent. Die gleiche Seite auf einem Laserdrucker kostet zwischen 1,3 Cent und 4 Cent.

Druckqualität
Während Laserdrucker besonders bei Text- und Grafikdrucken hohe Qualität in kurzer Zeit ermöglichen, muss man bei ihnen im Bild- und Fotodruck deutliche Einbußen hinnehmen. Positiv ist jedoch die hohe Haltbarkeit der gedruckten Dokumente. Licht und Nässe können fast keinen Schaden anrichten.

Tintenstrahldrucker bieten ebenfalls ein sehr gutes Druckbild im Text- und Grafikbereich, haben aber eine wesentlich längere Druckzeit. Die Stärken von Tintenstrahlern liegen jedoch in der Vielseitigkeit und vor allem im Fotodruck. Hochwertige Fotodrucker können sogar schon mit entwickelten Bildern aus dem Fotolabor mithalten. Ein gedrucktes Foto (max. 13-18 cm) kostet zwischen 19 und 40 Cent.

Welcher Druck-Typ sind Sie?
Drucker haben ihre Stärken und Schwächen. Daraus ergeben sich auch ihre Einsatzgebiete. Grob kann man drei Typen unterscheiden.

Typ 1: Bild- und Fotodrucker
Sie wollen...

  • Fotos in bester Qualität drucken
  • direkt von der Digitalkamera oder dem Speicherstick drucken
  • keine Texte oder Grafiken drucken

Wer nicht lange auf die Abzüge der Urlaubfotos warten und diese sofort in den Händen halten möchte, kommt mit einem kompakten Fotodrucker schnell zu einem guten Ergebnis. Zusätzlich lassen sich diese Geräte auch ohne Anschluss an den PC nutzen. So können Fotos direkt von der Speicherkarte auf einem kleinen integrierten Bildschirm angeschaut und umgehend randlos gedruckt werden.

Beste Fotodrucker bei eVendi.de
1. Canon Selphy CP-740 (ab 56,- Euro)
2. Epson Stylus Photo R2880 (665,- Euro)
3. Canon Pixma IP90v (ab 209,99)

Typ 2: der flexible Allesdrucker
Sie wollen...

  • Fotos, Grafiken und Texte drucken
  • einen preiswerten Drucker kaufen
  • einen flexibel einsetzbaren Drucker haben

Tintenstrahldrucker sind wahre Allround-Talente, die in vielen Bereichen gute Ergebnisse erzielen. Mit speziellen Adaptern lassen sich sogar CDs und DVDs bedrucken. Niedrige Anschaffungskosten machen sie besonders für Gelegenheitsdrucker interessant.

eVendi Tipp:
Achten Sie darauf, in regelmäßigen Abständen, circa alle zwei Wochen, einen Testdruck zu machen. Druckt man längere Zeit nicht, können die Druckköpfe eintrocknen. Eine Reinigung ist sehr tinten- oder gar kostenintensiv.

Nachfüllpatronen der Originalhersteller kosten viel Geld. Kompatible Patronen anderer Hersteller sind daher eine gute Alternative, um Geld zu sparen. Ein Qualitätsverlust ist dabei jedoch nicht auszuschließen.

Beste Tintenstrahldrucker im Test bei CHIP.de
1. Canon Pixma ip3500 (ab 62,95 Euro)
2. HP DeskJet 6940 (ab 81,50 Euro)
3. Lexmark Z1320 (ab 33,90 Euro)

Typ 3: Der Vieldrucker
Sie wollen...

  • sehr viele Seiten drucken
  • niedrige Druckkosten
  • nur Text und Grafiken drucken

Ob im Büro oder zu Hause - sollen viele Seiten pro Tag gedruckt werden, ist ein Laserdrucker die richtige Wahl. Der hohe Anschaffungspreis zahlt sich dann auf lange Sicht in den Folgekosten aus. Ersatztoner (die „Nachfüllpatronen" der Laserdrucker) kosten zwar eine Menge Geld, drucken dafür aber bis zu 7.000 Seiten.

eVendi Tipp:
Als Faustregel gilt: Bei einem Druckvolumen von weniger als 100 Seiten pro Woche ist ein Tintenstrahldrucker die richtige Wahl. Bei wöchentlich mehr als 100 Seiten wird ein Laserdrucker tendenziell preiswerter.

Zudem sollte man bedenken, dass Laserdrucker relativ laut im Druckvorgang sind und der Staub aus den Tonerpatronen die Raumluft verschlechtern kann. Daher steht ein Laserdrucker bestenfalls in einem separaten Raum. Bürospezialist: Laserdrucker arbeiten schnell und günstig.

Bei der Druckqualität gibt es leider Nachholbedarf: Während Texte und Grafiken noch recht ordentlich gedruckt werden, zeigen Laserdrucker besonders im Foto-Bereich deutliche Schwächen.

 

Beste S/W-Laserdrucker im Test bei CHIP.de
1. HP Laserjet P 2014 (ab 164,95 Euro)
2. Samsung ML-2510 (ab 73,90 Euro)
3. Samsung ML-2010R (ab 49,- Euro)
Beste Farblaserdrucker im Test bei CHIP.de
1. Dell 3110cn (ab 439,- Euro)
2. Xerox Phaser 6125 (ab 155,66 Euro)
3. Oki C5850n (ab 437,- Euro)



Wahre Sparwunder
Multifunktionsgeräte, wie der Kodak EasyShare 5300 sind Drucker, Scanner, Kopierer und auch Fax-Gerät in einem. Der Kodak EasyShare hat ein 3-Zoll-Display, Speicherkartenslots und ein zusätzliches Papierfach für 10 x 15 cm Fotopapier. Entscheidend ist jedoch: im Bereich der Druckkosten ist er als Multifunktionsdrucker ganz weit vorn. 2,3 Cent pro Text-Seite sind ein Top-Wert und machen so manchem Laserdrucker Konkurrenz.


Kodak EasyShare 5300

Als Farblaserdrucker erreicht der Dell 3110cn Bestwerte bei den Druckkosten. Mit 1,4 Cent für eine Textseite und 8,6 Cent pro Farbseite ist er einer der preiswertesten überhaupt. Seine Schnelligkeit und seine 128MB Speicher überzeugen auch bei großem Druckvolumen. Der Stand-By-Verbrauch liegt bei niedrigen 17,5 Watt.

Noch preiswerter druckt nur noch ein S/W-Laserdrucker wie der HP LaserJet P3005. Zwar muss man auf farbige Grafiken verzichten, die Druckkosten von 1,24 Cent pro Seite sind jedoch absolute Spitze. Eine Tonerkatusche reicht sogar bis zu 7000 Seiten. Der HP LaserJet P3005 ist recht teuer, dafür bekommt man sehr gute Qualität und lange Haltbarkeit.

Fazit
Ausschlaggebend ist das Druckvolumen. Denn Laserdrucker haben einen deutlich höheren Anschaffungspreis und rentieren sich erst bei Vieldruckern. Farblaserdrucker sind immer preiswerter und besonders für Büroarbeiten interessant. Wer gelegentlich zu Hause ein paar Seiten oder mal ein Foto druckt, ist mit einem Tintenstrahldrucker am besten beraten. Seine Flexibilität im Zusammenhang mit einem niedrigen Anschaffungspreis sind für den Allrounddrucker unschlagbar. Wer nur gelegentlich Texte, dafür umso öfter Fotos druckt, sollte sich überlegen, neben einem Tintenstrahldrucker einen extra Fotodrucker zu kaufen. Diese erzielen hohe Qualität im Fotodruck, sind aber für Text- und Grafikdruck unbrauchbar.

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Sven Kloevekorn | 06.10.2008 07:32
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