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In Zeiten der Finanzkrise: Welche Geldanlagen sinnvoll sind

Quelle: © Dan Race - Fotolia.com

Infolge der Finanzkrise ist das Vertrauen der Anleger in den Kapitalmarkt fast vollständig verloren gegangen. Die Zinsen sind auf einem historischen Tiefststand. Mit sicheren Geldanlagen kann die Inflation kaum noch ausgeglichen werden. Hinzu kommt, dass selbst Staatsanleihen von einigen EU-Ländern mittlerweile Hochrisikopapieren gleichen. Fast jeder kennt mittlerweile in seinem näheren Umkreis zumindest ein Opfer der Finanzkrise, also jemanden, der mit einer angeblich sicheren Anlage herbe Verluste einstecken musste. Während anfänglich nur die vermeintlich sicheren Investmentfonds betroffen waren und dauerhaft ins Minus rutschten, ging es dann auch mit den von Bankern empfohlenen Zertifikaten bergab.

Mittlerweile ist selbst die staatlich geförderte Riester-Altersversorge ein Wackelkandidat. Kritiker sehen in ihr einzig ein Zuschussgeschäft. Die Anleger sind dementsprechend verunsichert und ratlos. Welche Geldanlage ist in heutiger Zeit noch sicher, ohne dauerhaft an Wert zu verlieren?

Sicherheit vor Rendite: Sparbuch oder Tagesgeldkonto

Die Verunsicherung der Anleger äußert sich vor allem in einer Flucht ins Sparbuch. Sie halten an dem Klassiker der Geldanlage fest, obwohl bei den meisten Sparbüchern nur Minizinsen geboten werden. Der Preis dieser Treue ist dementsprechend hoch: Wie ein Zehn-Jahres-Vergleich zeigt, sind Sparbuchbesitzern zwischen 2002 und 2011 über zehn Milliarden Euro an Zinsen durch die Lappen gegangen, weil sie ihr Geld nicht auf einem höher verzinsten Tagesgeldkonto angelegt haben. Zwar sind heutzutage auch die Tagesgeld-Zinsen deutlich niedriger als noch vor einigen Jahren, die Sparbuchzinsen übersteigen sie jedoch allemal. Mit Zinsen von durchschnittlich 1,5 Prozent kann allerdings auch mit dem Tagesgeld die Inflation von rund 2,7 Prozent in der Euro-Zone nicht ausgeglichen werden. Ein schleichender Vermögensverlust ist vorprogrammiert.

Gold und Silber: Traditionelle Geldanlage neu entdeckt

Eine Alternative ist die traditionelle Anlage in Gold. Im Hinblick auf Bonität und Liquidität ist Gold unabhängig von den Krisen einzelner Euro-Staaten. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass für den Erwerb von Goldbarren und -münzen Gebühren anfallen, die schnell zehn oder 15 Prozent ausmachen können. Diese Gebühren sehen Anleger nie wieder, denn beim Verkauf erhalten sie lediglich den Materialwert. Wer sich bei der Geldanlage für den Kauf von Silber entscheidet, muss zudem noch Mehrwertsteuer zahlen. Für Anlagemünzen werden sieben Prozent, für Barren 19 Prozent fällig. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, in fremde Währungen wie beispielsweise in Schweizer Franken zu investieren. Ob Gold, Festgeld oder Staatsanleihen – wer sich für eine Geldanlage entscheidet, sollte zuvor gut informiert sein. Antworten auf etwaige Finanzfragen findet man zum Beispiel auf www.finanzfrage.net.

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eVendi.de Team | 07.11.2013 14:54
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