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Heuschnupfen, jeden Frühling wieder - was hilft?

Quelle: salzgitter-aktuell.de

Für viele Menschen bedeutet der Frühling alles andere als Vergnügen. Sobald man aus der Tür geht, beginnt die Plage: Ständiges Niesen, die Augen jucken, die Nase läuft. Wenn man nicht weiß, was genau dahinter steckt, lohnt ein Blick in den Pollenkalender.

Im April beispielsweise ist Hochkonjunktur bei folgenden Gewächsen: Ulme, Weide, Pappel, Birke oder auch die Esche. Heuschnupfen ist mittlerweile Volkskrankheit. Um mit Sicherheit zu erfahren, auf was die allergische Reaktion zurückzuführen ist, sollte ein Arzt konsultiert werden. Schließlich will man nicht irgendetwas einnehmen, das einem nicht hilft.

Das passende Medikament
Gegen die unterschiedlichen Beschwerden gibt es jeweils passende Medikamente. Ist die Nase zu? Jucken die Augen? Oder kommt der Schmerz aus den Bronchien? Wirkstoffe können sowohl lokal (z.B. Nasenspray oder Augentropfen) als auch im gesamten Körper wirken (Tabletten und andere Medikamente).

Abwehr der Abwehrfunktion
In lokalen Medikamenten kommen Mastzellstabilisatoren zum Einsatz. Vorteil: Sie halten die übermäßige Abwehrfunktion (allergische Reaktion) des Körpers in den Zellen zurück. So werden Hormone wie Histamin in Zaum gehalten und können nicht erst in die Blutbahn gelangen.

Nachteil: Da Mastzellstabilisatoren erst nach zirka zwei Wochen ihre Wirkung entfalten, ist es ratsam, mit der Behandlung dann schon zu beginnen, wenn der Frühling im Anmarsch ist und der erste Pollenflug kurz bevorsteht.

Das schnelle Mittel
Wenn man die schnelle Hilfe sucht, bieten sich abschwellende Mittel an. Vorteil: Ständig geschwollene Nasen werden in kurzer Zeit befreit.

Nachteil: Solche Nasensprays verbessern so lediglich kurzzeitig die Symptome der Allergie, nicht aber die allergische Reaktion selbst. Nach kurzer Zeit schon muss das Mittel erneut genommen werden, um die Wirkung aufrecht zu erhalten. Das kann zu „medikamentösem Schnupfen“ führen.

Hormonblocker
Das Gewebshormon Histamin kann auch durch Antihistaminika abgeschwächt werden. Vorteil: Bestimmte Bindestellen für Histamin werden blockiert, so wird die allergische Reaktion erfolgreich gehemmt. Dieser Wirkstoff sollte möglichst bereits vor Allergenkontakt genommen werden.

Nachteil: Die nach zirka 30 Minuten wirkenden Antihistaminika können müde machen! Also die Einnahme auf den Abend verlegen und Vorsicht beim Autofahren!

Wenn nichts mehr hilft
Eine vierte Möglichkeit liegt im Einsatz kortisonhaltiger Mittel. Sie sollten jedoch nur zum Einsatz kommen, wenn erstere keine Wirkung zeigen. Entgegen der Annahme, Kortison wäre nur für schwere Erkrankung und dann auch nur mit Tabletten und Spritzen zu verabreichen, ist bei der Nutzung kortisonhaltiger Tropfen mit keinerlei Nebenwirkungen zu rechnen.

Die Entzündung der Nasenschleimhaut wird durch das Spray schon innerhalb von zwei Stunden merklich gehemmt. Die optimale Wirkung ist nach zirka vier Tagen erreicht.

eVendi-Tipp
Beim Kauf von lokalen Medikamenten ist zu beachten, dass sie keine Konservierungsstoffe enthalten. Diese könnten Schleimhäute zusätzlich schädigen.


Auf lange Zeit gesehen
Wenn man im nächsten Jahr nicht wieder an den Auswirkungen des Heuschnupfens leiden will, empfiehlt sich eine längerfristige Behandlung. Die Hyposensibilisierung (auch Desensibilisierung genannt) macht den Körper unempfindlich gegenüber dem Allergen. Bei der, meist drei Jahre dauernden Behandlung, wird das Allergen in immer höheren Dosen unter die Haut gebracht. Das geschieht in den meisten Fällen mithilfe von Spritzen.

Warum überhaupt Medikamente nehmen?
Heuschnupfen sollte man in jedem Fall behandeln lassen, da durchaus die Möglichkeit besteht, dass sich ein harmloser Heuschnupfen zu einer ernst zu nehmenden Asthmaerkrankung entwickelt. Vor einer unüberlegten Selbstmedikation ist außerdem zuerst der Gang zu einem Arzt zu empfehlen.


Nützliche Links
Pollenflugkalender
Pollenflug-Vorhersage


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Sven Kloevekorn | 21.04.2008 12:34
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