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Herd und Backofen - Gas oder Elektro?

Quelle: www.energiewelten.de

So manch ein Herd in einer Küche hat bereits ein ganzes Jahrzehnt auf dem Buckel. Alte Geräte erfüllen zwar ihren Dienst, haben jedoch einen enorm hohen Energieverbrauch und benötigen ewig, bis sich Speisen in Topf oder Pfanne erhitzen. Moderne Herde und Backöfen sind nicht nur wesentlich sparsamer, sondern schonen neben dem Geldbeutel auch die Nerven. Nützliche Funktionen erleichtern die Säuberung und erhöhen die Sicherheit. Das ist besonders wichtig, wenn Kleinkinder im Haushalt wohnen. Was moderne Herde alles können und worauf man beim Neukauf achten sollte, erfahren Sie hier.

Die Unterschiede auf einen Blick
Bei einer Neuanschaffung für moderne Küchen kommen im Grunde nur drei verschiedene Herd-Typen in Frage. Veraltete Kochplatten sind sowohl aus praktischer als auch aus energieeffizienter Sicht nicht zu empfehlen. Ebenso können moderne Herde mit einem höheren Maß an Sicherheit überzeugen. Die drei zu unterscheidenden Herd-Typen (Kochfelder) sind:

 

Cerankochfeld
Die ebene Fläche verhindert, dass Töpfe kippen. Verschie- dene Zonen lassen sich den Größen der Töpfe und Pfannen anpassen. Vorsicht, wenn es überkocht (kann einbrennen).
Gaskochfeld
Sind sofort heiß, wenn die Brenner gezündet werden. Heizen dafür auch nicht nach, wenn man sie abstellt. Großer Wärmeverlust durch die offene Flamme, aber geringe Energiekosten.
Cerankochfeld mit Induktion
Beste Energieausnutzung. Wärme entsteht nur im Topfboden durch magnetische Wechselfelder. Die Herdplatte selbst bleibt relativ kalt, es kann nichts einbrennen („kaltes Kochen“).

Cerankochfelder
Ceran- oder auch Glaskeramikkochfelder bieten zum fairen Preis viele Vorteile. Durch ihre durchgehend ebene Oberfläche sind sie besonders leicht zu reinigen und verhindern, dass Töpfe seitlich ab- und umkippen. Um die Wärmezufuhr kurzzeitig zu verringern oder ganz zu stoppen, können Töpfe bequem neben das Kochfeld geschoben werden.

Bei hochwertigen Herden sind die Kochfelder in unterschiedliche Zonen einstellbar. So kann man Kochutensilien mit unterschiedlichem Durchmesser auf einem Feld nutzen, ohne etwa bei kleinen Pfannen Energie zu verschwenden. Daneben gibt es Kochfelder, die man zu einer ovalen oder rechteckigen Zone umformen kann.

Cerankochfelder können zudem besonders in puncto Sicherheit überzeugen. Hat man aus Versehen das falsche Kochfeld eingeschaltet, wird der Fehler durch die rot-leuchtende Färbung sofort sichtbar. Ein kleines Signallämpchen zeigt zudem an, ob auf dem Kochfeld Restwärme vorhanden ist.

Hier gibt es passende Töpfe und Pfannen

Ceran- oder Glaskeramikkochfelder
Zeitbedarf: * * *
Energiekosten: * * *
Reinigungsaufwand: * * * * *
Anschaffungspreis: * * *

Gaskochfelder
Gasherde bieten zwei markante Vorteile: Innerhalb von Sekunden ist die volle Hitze der Gasflamme zu nutzen und zu regulieren. Speisen lassen sich so wesentlich schneller erwärmen. Ein weiterer Vorteil ist die Kostenersparnis: Neben der preiswerten Anschaffung machen sich vor allem die niedrigen Energiekosten bemerkbar. Achten Sie beim Kauf eines Gasherdes unbedingt auf eine thermoelektrische Zündsicherung, die verhindert, dass ohne Flamme kein Gas austreten kann.
Allerdings werden bei Gasherden auch geeignete Pfannen, Töpfe und ein vorhandener Gasanschluss benötigt. Während verbeulte ältere Töpfe kein Problem darstellen, sollten die Griffe des Kochgeschirrs nicht aus Kunststoff bestehen.

ACHTUNG: Seien Sie sich jeder Zeit bewusst, dass eine offene Flamme in der Küche zusätzliche Gefahren birgt. Überlaufendes, kochendes Fett kann entzündet werden und so eine große Stichflamme erzeugen.

Gaskochfelder
Zeitbedarf: * * * * *
Energiekosten: * * * * *
Reinigungsaufwand: *
Anschaffungspreis: * * * *

Induktionskochfelder
Induktionskochfelder sind die modernste Variante elektrischer Kochfelder. Dabei wird die Wärme direkt im Topf- oder Pfannenboden erzeugt, das Kochfeld selbst bleibt fast kalt. Das ist zum Einen gut für die Reinigung, da überlaufende Soßen nicht anbrennen. Zum Anderen ergibt sich daraus besonders für Kinder eine erhöhte Sicherheit, da die Kochfelder unmittelbar nach dem Kochen nur minimal erwärmt sind. So können schwere Verbrennungen durch neugieriges Anfassen verhindert werden.


Bei einem Induktionsherd wird nur die Pfanne erhitzt,
wie dieser Versuch mit einem Spiegelei zeigt.

Weitere Vorteile sind die kurze Vorwärmzeit und die schnelle Reaktion auf Änderungen der eingestellten Temperatur. So kann exakt dosiert gekocht werden. Allerdings benötigt man spezielle Töpfe und Pfannen mit leitendem, magnetischem Boden. Aluminium, Keramik und viele Edelstähle eignen sich nicht.

eVendi Tipp
Testen Sie mit einem Magneten, ob dieser am Boden der Töpfe oder Pfannen hängen bleibt. Ist das der Fall, eignet sich das Kochgeschirr auch für Induktionsherde. Andernfalls benötigen Sie neues Kochgeschirr.

Einziger Nachteil eines Induktionsherdes ist der hohe Anschaffungspreis. Durch die Energieeffizienz rentiert sich ein solcher Herd zwar erst nach mehreren Jahren, wer das nötige Kleingeld jedoch übrig hat, möchte einen Induktionsherd nach dem ersten Schmaus nicht mehr missen.

Hier gibt es: Kochgeschirr für Induktionsherde

Induktionskochfelder
Zeitbedarf: * * * * *
Energiekosten: * * * *
Reinigungsaufwand: * * * * *
Anschaffungspreis: *

Backofen und Kombinationen
Wer in der Planung seiner Küche noch freie Hand hat, sollte in Erwägung ziehen, den Backofen nicht direkt unter dem Herd, sondern bequem auf Hüfthöhe zu platzieren. So wird der kurze Blick auf die Speisen erleichtert. Anschließend können auch schwere Braten problemlos aus dem Ofen gehoben werden.

Weiterer Vorteil sind die Freiheiten in der Kombination. So kann ein Gaskochfeld neben einem Elektrobackofen betrieben werden, sofern eine entsprechende Gasleitung zur Verfügung steht. Etwas Geld lässt sich hingegen sparen, wenn man Herd und Backofen in einem Kombigerät bezieht. Dann sind auch beide Bedienelemente in einer Leiste zusammen integriert.

Darauf gilt es beim Kauf eines Backofens zu achten:

  • Funktionen wie Ober-/Unterhitze, Heißluft, Grill, Umluft
  • Selbstreinigung (Pyrolyse)
  • Energieeffizienzklasse (ideal „A“)
  • Volumen des Backofens

Neben dem Volumen des Backofens in Litern bestimmen die weiteren Funktionen über den Kauf. Je nach Vorlieben sollten folgende Funktionen nicht fehlen: Ober-/Unterhitze sorgt für knusprige Krusten des Bratens, ein Umluftgebläse verteilt die Wärme gleichmäßig. So können Speisen auf mehreren Blechen gleichzeitig gegart werden. Heißluftöfen besitzen wie bei Umluft einen Ventilator, der dank einer Heizwendel direkt nach dem Einschalten heiße Luft ins Innere des Ofens bläst. So entfällt das Vorheizen des Backofens.

Wer nach mehrfachem Gebrauch des Ofens keine Lust auf die aufwändige Säuberung hat, kann durch die Pyrolyse-Funktion viel Zeit und Nerven sparen. Bei der Pyrolyse wird der Ofen auf ca. 500°C erhitzt. Alle Speisereste verbrennen so zu Asche und können im Anschluss schnell weggewischt werden. Die Öfen sind zudem so gedämmt, dass sich die äußere Scheibe kaum erhitzt.
Zu Zeiten hoher Energiekosten ist es wichtig, auf lange Sicht zu planen. Geräte, die mit der Energieeffizienzklasse „A“ gekennzeichnet sind, haben den geringsten Verbrauch der jeweiligen Klasse. So rentiert sich ein etwas höherer Anschaffungspreis bei regelmäßiger Nutzung schon nach ein bis zwei Jahren.

Fazit
Für Singlehaushalte und Haushalte, in denen nur gelegentlich gekocht wird, stellen Gasherde eine gelungene Alternative dar. Sie sind preiswert in der Anschaffung und haben einen niedrigen Energieverbrauch, zudem sind sie schnell in der Zubereitung der Speisen. Leichter in der Pflege und sicherlich ungefährlicher sind Ceranherde. Sie sind besonders bequem zu säubern und funktionieren mit fast jedem Kochgeschirr. Etwas exklusiver sind Induktionsherde. In ihrer Funktion bringen sie viele Vorteile mit sich. Denen gegenüber stehen der hohe Anschaffungspreis sowie die Notwendigkeit eines geeigneten Kochgeschirrs. Wer die Möglichkeit hat, sollte Kochfeld und Backofen getrennt voneinander positionieren. Die Vorteile in der Handhabung bringen zudem Vorteile der Kombination verschiedener Einzelbausteine mit sich. So können Kochfeld und Ofen auch von unterschiedlichen Marken verbaut werden.

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Sven Kloevekorn | 08.12.2008 10:17
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