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Freisprecheinrichtungen - So ist Telefonieren auch am Steuer erlaubt

Quelle: © Alexander Kuzovlev - Fotolia.com

Ohne Freisprecheinrichtung sind Gespräche am Steuer seit 2001 nicht mehr erlaubt. 
Wer heute dennoch während der Fahrt mit einem Handy am Ohr erwischt wird, muss kräftig zahlen und erhält sogar einen Punkt in Flensburg. Das muss nicht sein, denn selbst für kleines Geld sind heute zahlreiche Freisprecheinrichtungen für das Telefonieren im Auto erhältlich. Über die unterschiedlichen Varianten des Freisprechens, die besten Geräte und preiswerte Angebote klärt Sie eVendi.de auf.

Qual der Wahl: Headsets, Plug-ins, integrierte Modelle
Telefonische Erreichbarkeit immer und überall ist heute für Viele unerlässlich. Somit ist auch die Benutzung des Handys während der Fahrt bei Einigen zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch egal, ob Sie beruflich auf das Telefonieren im Auto angewiesen sind oder die Fahrtzeit einfach für einen Plausch mit Freunden und Familie nutzen wollen: Sie brauchen eine Freisprechanlage. Rechtlich gibt es keine Vorschriften, was die technische Umsetzung des Freisprechens angeht. Grundsätzlich gibt es die einfache und sehr preiswerte Möglichkeit des Headsets. Die professionellere, qualitativ hochwertigere Variante ist die Verwendung speziell für das Auto entwickelter Einrichtungen. Diese sind entweder als flexible Plug-in Geräte oder fest installiertes System denkbar.

Headsets

Große Flexibilität für das Telefonieren im Auto bieten Headsets und Plug-ins. Kabelgebundene Headsets liefern die meisten Handyhersteller gleich mit. Da die Abstände von Mund und Mikrofon sowie Ohr und Kopfhörer gering sind, ist die Sprachqualität abhängig von Mikrofon und Ohrstecker in der Regel gut. Erhältlich sind Headsets auch mit Bluetooth-Technik. Kabelgebundene Headsets haben den Nachteil, dass sie oft nicht lang genug sind, um das Handy in einer Halterung unterzubringen. Dadurch rutscht es durch das Auto und ist schwer zu bedienen. Aus Gründen der Flexibilität geht der Trend heute eindeutig in Richtung Bluetooth-Technik, auch wenn hier zum Teil noch leichte Abstriche bei der Tonqualität gemacht werden müssen. Zudem besitzen diese Headsets einen integrierten Akku. Ist dieser leer, sind allerdings auch keine Gespräche mehr möglich. Bluetooth-Headsets werden direkt mittels Halterung oder Ohrstöpsel an oder in das Ohr gesteckt. Dank Multifunktionstaste und Lautstärkeregler können Anrufe direkt über das Headset gesteuert werden.

Headsets sind die preiswerteste Alternative des Freisprechens. Kabelgebundene Versionen sind bereits ab rund fünf Euro hier erhältlich. Auch gut: Headsets können natürlich nicht nur im Auto eingesetzt werden. Überall unterwegs erlauben sie das Telefonieren mit freien Händen.

Ein beliebtes und in unabhängigen Tests für gut befundenes Bluetooth-Headset ist beispielsweise das Plantronics Voyager 520. Das Gerät mit schicker LED-Statusanzeige und Bluetooth-Version 2.0, reicht zehn Meter weit und garantiert eine Sprechzeit von acht Stunden. Anwender bestätigen dem 16 Gramm leichten Headset einen besonders hohen Tragekomfort durch weiches, elastisches Gummi. Ab rund 37 Euro ist das Headset hier erhältlich.



Plug-in Geräte
Fast alle Handy-Hersteller bieten heute Freisprechgeräte an, die für die spezielle Nutzung in Fahrzeugen konzipiert sind. Der Knopf im Ohr wird überflüssig, da direkt über das Gerät gesprochen wird. Diese Plug-ins werden über den Zigarettenanzünder oder per Akku betrieben. Kabelgebunden oder mit Bluetooth-Technologie: Beide Varianten sind erhältlich. Bei der Platzierung der Geräte sind die Hersteller mittlerweile sehr erfinderisch und vor allem praktisch orientiert. Schnell und einfach sollen die Freisprecheinrichtungen zu bedienen sein und den Fahrer nicht bei der Steuerung seines Wagens behindern. So sind beispielsweise Geräte zur Befestigung am Amaturenbrett, an der Kopfstütze oder am Lenkrad erhältlich.  

Ein empfehlenswertes und sehr preiswertes kabelgebundenes Plug-in Gerät ist beispielsweise das HF-3 von Nokia. Diese Freisprecheinrichtung bietet neben integriertem Mikrofon und Lautsprecher auch eine Ladefunktion des Handys. Das Gerät ist leicht zu montieren, da es einfach in die Buchse des Zigarettenanzünders gesteckt wird. Erhältlich ist das HF-3 ab rund 14 Euro hier.

eVendi Tipp
Überprüfen Sie vor dem Kauf die Kompatibilität von Freisprecheinrichtung und Handy, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Wenn beispielsweise Ihr Headset mit Bluetooth angespochen wird, aber Ihr Handy diese Technik nicht unterstützt, könne die beiden Geräte nicht miteinander kommunizieren.

Den neuesten Standard der Bluetooth-Technologie (v2.0 Standard) und mehr Luxus erhalten Sie durch den Kauf des Seecode Wheel. Diese innovative Freisprecheinrichtung ist zur Befestigung am Lenkrad vorgesehen. So gewährleistet sie eine optimale Bedienbarkeit. Das Display befindet sich somit in Blickrichtung des Fahrers. Hinzu kommt die sehr gute Tonqualität des kleinen Systems, das über zwei integrierte Lautsprecher, ein Mikrofon und DSP (Digital Signal Processor) verfügt. 600 Kontakte finden im Telefonbuch Platz. Ab rund 93 Euro ist das Seecode Wheel zu bekommen. Weitere gute Bluetooth-Freisprecheinrichtungen finden Sie hier im Preisvergleich.

Integrierte Kfz-Modelle
Eine dritte Lösung für das Freisprechen im Auto bieten integrierte Freisprecheinrichtungen. Diese verfügen unter anderem über eine externe Antenne, die Empfang und Sprachqualität noch besser machen. Sie sind aber nicht mehr die einzige Variante, um den maximalen Standard des Telefonierens im Auto zu erreichen. Beispiel: Dem Bury CV 9040 als Plug-in Gerät werden ebenso viel Komfort und Ausstattung wie Festeinbauten zugesprochen und das bei rund 125 Euro.

Freisprecheinrichtungen zur festen Montage bieten alle großen Handyhersteller an. Mittlerweile sind auch Universal-Lösungen erhältlich. So muss beim Kauf eines neuen Handys „nur“ die Halterung ausgetauscht werden. Technische Features sind breit gefächert, aber nicht alle Funktionen wirklich sinnvoll. Standard und sehr praktisch dagegen ist beispielsweise die Radio-Stummschaltung. Kommt ein Anruf an, schaltet sich das Radio automatisch leise. Insgesamt sind Freisprechanlagen zum Festeinbau die teuerste und technisch aufwändigste Variante des Telefonierens im Auto. Bei fest installierten Anlagen ist Geduld vonnöten, denn die Einrichtung besteht aus einem ganzen Bausatz. Häufig kommen so noch Kosten für die Montage durch einen Fachmann hinzu.

Eine sehr gute, fest installierte Freisprechanlage ist beispielsweise das Funkwerk Dabendorf Audio com, das die hochentwickelte SIM-Access-Profile-(SAP)-Technologie nutzt. Das Telefonmodul des Fahrzeugs kann so via Bluetooth die SIM-Karten-Daten auslesen und nutzen. Seine Funktionen umfassen unter anderem: Sprachsteuerung und Sprachwahl für Namen und Ziffern, Zugriff auf Telefonbuch und Ruflisten des Handys, Lesen und Beantworten von Kurznachrichten, Musikübertragung mit Audio music. Die Mikrofonempfindlichkeit lässt sich einstellen, so dass die Lautstärke dem Einbauort angepasst werden kann. Für eine fest installierte Anlage ist der Einbau dank der umfassenden Bedienungsanleitung verhältnismäßig unkompliziert. Doch muss hierfür auch tief in die Tasche gegriffen werden. Ab 300 Euro ist das hochwertige System hier erhältlich.

Fazit   
Bei der Wahl der Freisprecheinrichtung sollten Sie zu allererst auf die Qualität und nicht den Preis achten. Denn was nutzt ein Schnäppchen-Modell, wenn Sie weder den Anrufer verstehen, noch er sie. Eine hohe Sprachqualität sollte deshalb beim Kauf einer Freisprechanlage an erster Stelle stehen. Ausschlaggebend ist hier das Mikrofon, das sich möglichst in Nähe des Anrufers befinden sollte. Doch müssen für das hochwertige Telefonieren im Auto keine Unsummen mehr ausgegeben werden. Mit rund 100 Euro für ein Plug-in Gerät auf Bluetooth-Basis sind Sie sehr gut aufgestellt. Ziehen Sie Bewertungen anderer Käufer und Tests zu Rate, um sich die Entscheidung zu vereinfachen.

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Sven Kloevekorn | 31.07.2009 14:47
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