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Facebook-Account wurde gehackt - was nun?

Quelle: Fotolia © goku4501

Ein Albtraum für alle Facebook-User: Plötzlich erscheinen Postings mit fragwürdigen Inhalten oder Werbung unter dem eigenen Account, die nicht vom Nutzer selbst verfasst wurden. Oder, noch ärgerlicher: Vom eigenen Facebook-Account werden massenhaft Nachrichten und Spam an fremde Gruppen versandt. Hier liegt die Vermutung nahe, dass das Facebook-Profil gehackt wurde. Das ist natürlich mehr als unangenehm und kommt zum Glück nicht allzu oft vor. Doch was ist zu tun, wenn es tatsächlich passiert ist? Der folgende Ratgeber soll die verschiedenen Möglichkeiten zur Rettung des Accounts aufzeigen.

Die möglichen Ursachen

Manchmal liegt die Ursache für den Angriff an einem allzu einfach gewählten Passwort. Kann man dies leicht erraten, wird dem Missbrauch etwa durch unliebsame Personen aus dem Bekanntenkreis Tür und Tor geöffnet. Eine weitere Möglichkeit besteht in einem Virus oder Trojaner auf dem eigenen PC, auch kompromittierte Apps oder Spiele auf Facebook selbst könnten für das Missgeschick verantwortlich sein.

Zugriff auf das Facebook-Konto noch möglich?

Kann sich der Nutzer problemlos in den Account einloggen, sind die Probleme noch recht einfach zu beheben. Zu Beginn sollte jedenfalls das Passwort geändert werden, um weitere Log-Ins von fremder Seite zu unterbinden. Danach kann sofort die Überprüfung des Kontos sowie die Beseitigung eventueller Komplikationen erfolgen.

Das Konto aufräumen

Besteht Zugriff auf den Account und wurde das Passwort geändert, geht es an die Begrenzung des Schadens: In den "Allgemeinen Kontoeinstellungen" lassen sich alle registrierten Telefonnummern und E-Mail-Adressen überprüfen und eventuell hinzugefügte Einträge löschen. In den Sicherheitseinstellungen sollten die Anwendungswarnungen aktiviert werden, somit wird der rechtmäßige Nutzer über unautorisierte Log-In-Versuche informiert und kann gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.

Abschließend sollte das gesamte Profil auf eventuelle Änderungen geprüft werden, hier sind etwa alle Beiträge, Gefällt-Mir-Angaben, erstellte Gruppen etc. zu nennen. Auch ein Blick in die Privatsphäreeinstellungen schadet nicht - Manipulationen in diesem Bereich können sich besonders negativ auswirken.

Wenn gar nichts mehr geht

Beim "Worst-Case-Szenario" ist kein Zugriff mehr auf den eigenen Facebook-Account möglich. In diesem Fall sollte als Erstes versucht werden, das Passwort mithilfe der Facebook-eigenen Passwort-Vergessen-Funktion zurückzusetzen. Alternativ dazu empfiehlt sich ein Blick in den E-Mail-Account: Sollte in letzter Zeit eine Benachrichtigung von Facebook über eine Passwortänderung eingegangen sein, kann diese über den entsprechenden Link rückgängig gemacht werden.

Diese beiden Methoden funktionieren natürlich nur, wenn das E-Mail-Konto nicht ebenfalls gehackt wurde. Hier besteht die Möglichkeit, das neue Passwort an eine alternative E-Mail-Adresse senden zu lassen. Dazu ist neben dem eigenen Account-Namen die Angabe eines Freundes nötig, die Freigabe des Accounts erfolgt gewöhnlich innerhalb von 24 Stunden.

Bringt dies ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg, nur keine Panik: Facebook stellt mit der Funktion "Kompromittiertes Konto melden" ein Verfahren zur Rettung von gehackten Accounts zur Verfügung. Dazu einfach die Seite facebook.com/hacked aufrufen und den Anweisungen folgen. Im Zuge des Wiederherstellungsprozesses kann auch das alte Passwort verwendet werden.


Nach der erfolgreichen Wiederherstellung und eventuellen Säuberung des Kontos ist noch ein Virenscan des eigenen Rechners angeraten.

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Katja Nachtigall | 23.12.2014
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