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Energiesparlampen - Stromsparen leicht gemacht

Quelle: www.vis.bayern.de

Laut dem Beschluss der EU-Kommission werden ab dem 1. September 2009 die energieintensiven Glühlampen schrittweise vom europäischen Markt verschwinden und durch energiesparende Lampen ersetzt. Ab diesem Zeitpunkt dürfen keine mattierten Glühbirnen sowie die glasklaren Glühbirnen ab 100 Watt mehr verkauft werden. Zwar kosten die Energiesparlampen in der Anschaffung um einiges mehr als herkömmliche Glühbirnen, doch gibt diese Umstellung dem Verbraucher die Möglichkeit, nicht nur etwas für die Umwelt zu tun, sondern auch seine Energiekosten zu senken. Dies hängt damit zusammen, dass Energiesparlampen weniger Strom verbrauchen, um in etwa die gleiche Helligkeit wie eine Glühbirne zu erzeugen, und eine wesentlich längere Lebensdauer haben.

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Glühbirne, wo man beim Kauf nur auf die Wattzahl und die Art des Schraubsockels achten sollte, spielen bei der Auswahl einer Energiesparlampe mehrere Eigenschaften eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel die Farbtönung des Lichts, Schaltfestigkeit, Lebensdauer und Form. Der Käufer muss sich vor allem im Klaren darüber sein, für welchen Raum und für welche Leuchte die Lampe gedacht ist.

Lebensdauer und Effizienz
Die durchschnittliche Lebensdauer von herkömmlichen Glühbirnen beträgt ca. 1.000 Brennstunden, bei Energiesparlampen reicht diese von 6.000 bis sogar 15.000 Stunden. Diese Betriebsdauerangaben werden vom Hersteller auf die Verpackung aufgedruckt. Dabei verbrauchen die meisten Energiesparlampen nur ca. 20 Prozent des Stroms, den eine herkömmliche Glühbirne derselben Helligkeit benötigt. Dadurch amortisieren sich die etwas höheren Kosten für die Anschaffung einer Energiesparlampe bereits nach etwa einem Jahr. Mit einer guten Energiesparlampe kann man nach 10.000 Betriebsstunden zwischen 49 und 177 Euro Stromkosten sparen, wobei sich die Investition in teurere Markenprodukte rentiert, so die Stiftung Warentest.

eVendi Tipp
Wer eine 100 Watt-Glühlampe gegen die Philips G120 Soft White mit 20 Watt austauscht, spart stolze 177 Euro, gerechnet auf 10.000 Brenn­stunden.


Die Sieger bei der Dauerprüfung (15.500 Brennstunden) von Stiftung Warentest gibt es in allen Größen: Megamann Compact Globe (11 W), Osram Dulux Superstar Globe (21 W), Philips G120 Soft white (20 W). Folgende Modelle sind auch dimmbar: Osram Dulux El Dimmable (20 W), Megamann DorS Dimming (20 W).

Auf die Wattzahl achten
Die meisten Energiesparlampen gibt es mit dem großen E27-Sockel (10 bis 12 Watt und 20 bis 21 Watt) und mit dem kleinen E14-Sockel (7 und 8 Watt). Es sei auch nicht zu vergessen, dass eine Energiesparlampe wesentlich weniger Watt verbraucht, um dieselbe Leuchtkraft wie eine herkömmliche Glühbirne zu erreichen. Dabei kann man sich an der folgenden Übereinstimmungstabelle orientieren (Öko-Test):

Wattzahl Glühbirne Wattzahl Energiesparlampe
25 Watt
5-6 Watt
40 Watt
7-9 Watt
60 Watt
10-14 Watt
75 Watt
15-18 Watt
100 Watt
20-22 Watt

Lichtfarbe und Farbwiedergabe
Im Gegensatz zu einer Glühbirne, die immer das gelbe, leicht rötliche Licht abgibt, verfügen Energiesparlampen über mehrere Farbstimmungen. Teilweise wird die Lichtfarbe auf der Verpackung als Anzahl der Kelvin (K) aufgedruckt. Je höher diese Zahl ist, desto weniger Rot- und umso mehr Blauanteil enthält das Licht.
Die Lichtfarbe von Energiesparlampen, die am meisten der Lichtfarbe einer Glühbirne ähnelt, wird ls „warmweiß“ bezeichnet.

Die Entsprechung der Farbtemperatur mit der Lichtfarbe sieht folgendermaßen aus:
unter 3.300 K = warmweiß
3.300 bis 5.000 K = neutralweiß
über 5.000 K = kaltweiß/tageslicht

Dabei muss man beachten, dass die Energiesparlampen mit kaltweißem Tageslicht die Farben natürlicher wiedergeben. Eine weitere Eigenschaft, die man kennen sollte: Das kaltweiße Tageslicht macht wach und hebt die Stimmung.
Manchmal ist die Lichtfarbe an den Nummern auf der Verpackung zu erkennen. 827 und 927 stehen für weißwarmes, 860, 865, 960 und 965 für kaltweißes Licht. Je höher die erste Zahl ist, desto besser ist die Farbwiedergabe (Lampen mit einer 9 geben die Farben besser als die mit einer 8 wieder). Die letzten Zahlen 27, 60 und 65 stehen für die Farbtemperatur von 2.700, 6.000 und 6.500 Kelvin.

Formen

Glühbirnenformen

Auch bei der Form von Energiesparlampen gibt es mehrere Variationen. Die am meisten verbreiteten sind die Lampen in der klassischen Birnen- und Kugelform und in Kerzenform. Für Deckenleuchten eignen sich Birnen- und Kugelformlampen besser, für offene Leuchten mit E14-Schraubgewinde passen am besten Sparlampen in Kerzenform. Für geschlossene Wand- und Deckenleuchten bieten sich die Sparlampen in Stabform sehr gut an.

 

Einsatzorte

Wohn- und Schlafräume:
Für Wohn- und Schlafräume eignen sich Lampen mit warmweißer Lichtfarbe. Sie geben das gelbe, leicht rötliche Licht ab und sorgen für Gemütlichkeit. Auf der Verpackung deuten die Angaben warm white und ww auf warmweißes Licht oder auch die Nummern 827 und 927. Es werden auch dimmbare Energiesparlampen angeboten, wie zum Beispiel die Osram Dulux EL Dimmable 20 W und die Megaman DorS Dimming 20 W. Ein weiterer Vorteil: Beim Einsetzen einer Energiesparlampe muss nicht mehr auf die Wattzahlbegrenzung auf dem Lampenschirm geachtet werden, weil sie wesentlich weniger Wärme als eine Glühbirne abgibt.

Toilette, Bad und Treppenhaus:
Für diese Räume eignen sich am besten die Lampen, die kurze Startzeit haben, schnell ihre maximale Helligkeit erreichten und über eine hohe Schaltfestigkeit verfügen. Empfehlung der Stiftung Warentest sind dabei: Osram Dulux Superstar Globe 21 Watt, Philips Genie ww 8 Watt.

Außenbereich (zum Beispiel Hausnummer, Gehweg und Gartenbeleuchtung):
Bei Minusgraden lässt bei manchen Lampen die Helligkeit nach. Bei niedrigen Temperaturen haben bei Stiftung Warentest die Philips G120 Soft white 20 W und die Megaman Compact Globe 11 W am besten abgeschnitten. Die beiden haben wenig an ihrer Helligkeit verloren und brannten jeweils über 15.000 und 13.000 Stunden.

Arbeitsbereicht:
Da die Lampen mit warmweißem Licht Rottöne etwas verfälschen, sollte man für den Arbeitsbereich, wo die Farbwiedergabe eine wichtige Rolle spielt, eine Lampe mit tageslichtweißem Licht wählen. Solche Lampen sind auch eine gute Wahl, wenn der Arbeitstisch weit vom Fenster steht oder oft bei künstlichem Licht an ihm gearbeitet wird. Die Farbtemperatur dieser Lampen liegt bei über 5.000 K und ist oft auf der Verpackung an den Nummern 860, 865, 960 und 965 zu erkennen. Außerdem bremst kaltweißes Licht die Schläfrigkeit und macht munter.

Vorsicht Quecksilber!
Achten Sie darauf, dass Energiesparlampen wegen des enthaltenen Quecksilbers in den Sondermüll gehören. Beim Zerbrechen einer Energiesparlampe darf man auf keinen Fall den Staubsauger benutzen! Vorsichtig aufkehren, dabei Handschuhe tragen, die Teile in einer Tüte verschließen und als Sondermüll entsorgen.
Es gibt aber auch Modelle aus Kunststoff oder mit Silikonhülle, die beim Bruch nicht zerfallen und kein Quecksilber freisetzen. Zudem beinhaltet die letzte Lampengeneration des Herstellers Megaman den Stoff Amalgam, was dazu beiträgt, dass das Quecksilber sogar beim Bruch nicht in der Luft verdunstet.

Fazit
Bei der Stiftung Warentest haben solche Marken wie Osram, Philips und Megaman am besten abgeschnitten. Sie schafften sogar bis zu 15.000 Brennstunden und haben dabei wenig an ihrer Leuchtkraft verloren. Es kann sich daher wirklich lohnen, ein teureres Model zu kaufen. Trotzdem ist es nicht überflüssig, nach dem Kauf den Kassenzettel aufzubewahren, damit man beim unerwarteten Ausfall die Lampe umtauschen könnte. Schon beim Kauf kann man die Startdauer und die Anfangshelligkeit überprüfen.
Um eine richtige Kaufentscheidung treffen zu können, sollte man bei der Auswahl wissen, für welchen Raum und eventuell für welche Leuchte die Lampe bestimmt ist. Meistens sind alle benötigten Herstellerinformationen auf der Verpackung zu finden.

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Sven Kloevekorn | 27.01.2009 11:25
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