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DVB-T - das digitale Antennenfernsehen

Quelle: DVB-T

Die Zeiten von Kabeln, die wirr durch die ganze Wohnung verlaufen, sind vorbei. Auch die hässlichen Satellitenschüsseln, die an den Häuserwänden prangen, gehören der Vergangenheit an. Die neue Art des Fernsehempfangs lautet DVB-T (Abkürzung für den englischen Begriff „Digital Video Broadcasting Terrestrial“). Es bezeichnet die terrestische (erdgebundene) Verbreitung digitaler Fernsehsignale. Ein Digitalreceiver und eine herkömmliche Zimmerantenne reichen aus, um die Bewegtbilder nach Hause, an den PC oder in den Wohnwagen zu holen. Allerdings hat der DVB-T-Empfang Vorteile und Nachteile. Welche das sind, lesen Sie hier.

Vorteile DVB-T

Der größte Vorteil ist im Bereich der portablen Fernsehgeräte zu finden. Unabhängig von Kabel oder Satellitenschüssel kann bei entsprechender Senderabdeckung und Signalstärke TV geschaut werden. Praktisch ist Fernsehen nun überall und jederzeit mobil möglich. In den Ballungszentren gibt es eine fast 100 prozentige Netz-Abdeckung. Insgesamt soll bis Ende 2008 eine deutschlandweite Abdeckung von etwa 85-90 Prozent erreicht sein.

Hier gibt's einen Überblick über die Netzabdeckung in Deutschland.


Mit der PCMCIA-Karte TV@Nywhere
von MSI nahezu
überall mobil fernsehen

Zudem ist der Empfang auf jedem PC und Laptop möglich. Dazu ist nur eine DVB-T-PCI-Karte, ein externes - meist über USB angeschlossenes - Empfangsgerät oder eine PCMCIA-Karte nötig. Durch die Übertragung der digitalen Signale ist insbesondere die Video-Aufzeichnung sehr praktisch geworden. Das digitale Format ermöglicht eine fast verlustfreie Aufzeichnung und Vervielfältigung auf eine im Receiver eingebaute Festplatte, beziehungsweise auf einen externen Multimedia-Player oder DVD-Rekorder. Verwendet man zum Empfang einen Computer mit dem Betriebssystem Vista, ist die Software für den TV-Empfang und für die Aufzeichnung praktischerweise im Mediacenter integriert.

Ein weiterer Vorteil ist die Kosteneffizienz des DVB-T-Systems. Nach der einmaligen Investition in Digitalreceiver und Zimmerantenne treten keine weiteren laufenden Kosten auf, wie es beim Kabelfernsehen der Fall ist. Aber nicht vergessen: Die GEZ-Gebühren müssen Sie immer noch bezahlen.

eVendi-Tipp
Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen neuen LCD- oder Plasma-TV zu kaufen, achten Sie darauf, ein Gerät zu nehmen, welches den DVB-T-Receiver schon integriert hat. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.
Weitere Infos zu LCD- und Plasma-TV gibt es hier.

Nachteile
Natürlich hat der DVB-T Empfang nicht nur Vorteile. Die Störanfälligkeit des Signals ist relativ groß. Bei Unwettern zum Beispiel kann es auf Grund der kabellosen Übertragung zu Problemen kommen. Ton und Bild können verschwinden, das Bild „friert ein" oder Bildartefakte („Klötzchenbildung“) entstehen. Die bei DVB-T Receivern enthaltene Antenne eignet sich grundsätzlich für den Normalgebrauch und bietet ausreichende Empfangsqualität. Für eine höhere Empfangsleistung und somit ein störungsfreieres Bild bieten sich Zusatzantennen an.

Die Bildqualität bei Kabel und Satellit ist prinzipbedingt stabiler. Und auch die Sendervielfalt ist beim Empfang über Satellit deutlich höher. Sind bei DVB-T etwa 30 Programme empfangbar, sind es bei Satellit mehrere Hundert. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn man auch ausländische Programme empfangen möchte. Allerdings schalten immer mehr Sender ihre Programme für DVB-T frei. Ohne Zusatzgeräte und entsprechende Prorgammabonnements ist die Programmvielfalt bei Kabel und DVB-T nahezu identisch. DVB-T-Nutzer müssen jedoch bislang auf den Empfang einiger Musiksender verzichten.

Zudem herrscht die Befürchtung bei vielen Nutzern, dass der Kostenvorteil bald vorbei sein könnte. Denn durch die digitale Übertragungsart ist es möglich, ähnlich wie bei Premiere, die Signale zu verschlüsseln und den Empfang dadurch kostenpflichtig zu machen.

DVB-T Receiver
Homecast T 3102

Fazit
Grundsätzlich ist es schwer zu sagen, was besser ist: DVB-T, Kabel oder Satellit. Die fortschreitende Netzabdeckung und Netzerweiterung zeigen jedoch, dass die Zukunft im DVB-T-Empfang liegt. Durch die digitale Übertragung wird nicht nur das Kabelgewirr in der Wohnung verringert, zudem ist auch die Video-Aufzeichnung ohne Qualitätsverluste möglich. Für den mobilen Empfang am PC oder im Wohnmobil gibt es bisher keine echte Alternative zu DVB-T.

Bei gutem DVB-T Empfang ist das Bild hervorragend scharf. Bei schlechtem Empfang ist der Aufstellort der Antenne zu überprüfen und gegebenenfalls eine Aussen- oder DVB-T-Dachantenne hilfreich.

Ausblick:
Das Thema "Digitales Fernsehen" ist sehr umfangreich. In den kommenden Ausgaben wird eVendi.de Sie nach und nach mit den wichtigsten Fakten zu DVB-S (Satellit), DVB-C & Co. informieren. Selbstverständlich gehören auch das digitale Fernsehen über Internet und übers Handy zu den kommenden Themen.

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Sven Kloevekorn | 14.03.2008 10:57
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