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DVB-S - Das „Überall-Fernsehen“

Quelle: wikipedia.de

DVB steht keinesfalls für einen neuen Fußballverein, doch Fußballfans können sich trotzdem freuen. Hinter diesem Kürzel versteckt sich "Digital Video Broadcast", also Fernsehrundfunk, Mehrkanalton, Teletext usw. Und das alles digital. DVB kann auf dreierlei Weisen empfangen werden: Per Kabel (DVB-C), Antenne (DVB-T) oder Satellit (DVB-S). Letztere wird am häufigsten verwendet, denn hier sind eine große Bandbreite an Fernseh- und Rundfunkprogrammen, sowie Zusatzleistungen gegeben. Außerdem lassen sich unterschiedliche Satelliten ansteuern, etwa Astra oder Eutelsat. Das vereinfacht den Empfang von ausländischen Sendern ungemein. DVB-S gewährleistet außerdem eine optimierte Übertragung der Daten. Fehlende Reflexionen und Rauschen gehören der Vergangenheit an: Purer Fußballgenuss.

Das brauchen Sie
Eine Anlage zum Beziehen von DVB-S setzt sich aus einer Parabolantenne, einem Satellitenreceiver und einem Fernsehgerät zusammen. Die Parabolantenne wird an der südlichen Fassade des Hauses montiert, der Satellitenreceiver dann mit ihr verbunden und in der Nähe des Fernsehers platziert. Neuere Fernsehgeräte haben sogar eingebaute Empfangstechnik für DVB-S, beispielsweise der Marken Artec, Loewe, Panasonic oder Thomson. Achten Sie beim Kauf darauf!

Die Vorteile auf einen Blick

DVB-S wird (im Gegensatz zu DVB-C) ohne laufende Kosten angeboten, da die Sendeanstalten den Satellitenbetrieb finanzieren. Nur über die Astra-Satelliten werden weit mehr als 1500 Radio- und Fernsehprogramme übertragen und das flächendeckend. Durch extreme Komprimierung von Daten (MPEG-2, für HDTV meist H.264) können mehr Programme pro Frequenz übertragen werden.

Die digitale Bild- und Tonqualität ist nicht zu verachten und weitere Zusatzdienste, wie der Electronic Program Guide gibt es en mass. Jedoch ist ein Digitalreceiver (Decoder) notwendig. Durch mögliche Nachführung der Antenne wird kontinuierlicher Empfang auch während einer Reise unproblematisch. Kurz gesagt: DVB-S ist „Überall-Fernsehen“ in HDTV-Qualität.

Es geht noch besser
Das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen ratifizierte 2005 das DVB-S2 als Weiterentwicklung des DVB-S-Standards. Die Netto-Datenrate liegt hier um etwa 30 Prozent höher und die Codierung ist verbessert worden. Mehrere Transponder senden bereits auf Astra oder Hotbird in diesem Modus. Der Verbraucher kann das Programm sowohl in HDTV- als auch in normaler Auflösung beziehen. Kritiker befürchten jedoch nachträglich kostenpflichtige Angebote.

Die Nachteile

Die Qualität ist anpassbar, denn je intensiver die Komprimierung vonstatten geht, desto mehr Programme sind übertragbar. Je mehr Programme übertragen werden, desto größer der Rechenaufwand. Soll wiederum dieser Rechenaufwand eingespart werden, so sinkt die Qualität.

Im Vergleich zu herkömmlicher, analoger Abstrahlung erreicht das DVB-Signal die Fernsehgeräte mit Zeitverzögerung. Während der Weltmeisterschaft 2006 konnten daher analog versorgte Haushalte eher über Tore jubeln. Einige Sekunden später erst stimmten DVB-Nutzer ein.

Fazit

Bis auf Premiere und die öffentlich-rechtlichen Sender ist das Kabelfernsehen in Deutschland nicht sehr ausgebaut. Während bekannte Privatsender fehlen, hat man sehr spezielle Sender, wie Bibel TV oder Wein TV. Über Satellit lässt sich dahingegen selbst in abgelegenen Gebieten Internet beziehen. Wegen der sehr hohen Kosten, die durch DVB-C entstehen, stellt es keinen echten Konkurrenten zu DVB-S dar. Das Digitalfernsehen über Satellit bietet die meisten Programme und ist unterm Strich wesentlich preiswerter.

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eVendi.de Team | 07.04.2008 15:04
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