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Dual-SIM-Smartphones aus Asien importieren? Was man wissen muss!

Quelle: Fotolia © PociKe

Dual-SIM-Smartphones bieten durch den Einsatz von zwei unabhängigen SIM-Karten einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Mobiltelefonen. So kann etwa die bequeme Trennung von Privat- und Dienstgesprächen erfolgen. Auch bei längeren Aufenthalten im Ausland ist ein Dual-SIM-Handy von Vorteil - neben der eigenen Netzkarte ist die zusätzliche Nutzung einer ausländischen SIM-Karte möglich, was durch den Wegfall von Roaming-Gebühren Kosten spart.

Auf dem deutschen Markt sind jedoch kaum Top-Smartphones mit Dual-SIM-Technologie erhältlich. Anders in Fernost und den USA: Vor allem in Asien werden etliche Marken-Smartphones mit Dual-SIM-Technik angeboten. Dabei handelt es sich oft um Modelle, die nicht für den europäischen Markt vorgesehen sind. Was liegt also näher, als ein entsprechendes Gerät selbst zu importieren? Das ist zwar prinzipiell möglich, es gibt aber einige Punkte zu beachten. Im folgenden Ratgeber zeigen wir dir die Möglichkeiten des Einzelimports und deren Gefahren.

Bezug über deutsche Online-Shops

Grundsätzlich stehen zwei Varianten zur Verfügung, um in den Genuss eines exklusiven Dual-SIM-Smartphones zu kommen. So gibt es durchaus deutsche Shops, die ausgewählte Modelle selbst importieren und zum Verkauf anbieten. Als Beispiele seien hier notebooksbilliger.de, aber auch Anbieter auf den Marktplätzen Amazon und Ebay genannt. Beliebte Smartphone-Modelle sind derzeit das aus den USA importierte Samsung Galaxy S4 Mini Duos sowie das Samsung Galaxy S5 Duos. Du solltest dich dabei aber über eventuell anfallende Zusatzkosten informieren und auch ein Blick in die Kundenbewertungen kann nicht schaden.

Direkter Import aus dem Ausland

Naturgemäß ist der direkte Einzelimport durch Privatpersonen nicht leicht zu bewältigen. Hier offenbaren sich die Risiken eines Direktimports: Neben Sprachproblemen bei der Bestellung müssen zusätzliche Transport- und Zollgebühren eingeplant sowie die geltenden Zollbestimmungen beachtet werden. Speziell bei der Bestellung in ausländischen Shops lauern einige Gefahren. So sollte der Kunde über die genauen Liefer- und Zahlungsbedingungen Bescheid wissen, um sich böse Überraschungen zu ersparen. Bezugsquellen für Fernost-Elektronik sind unter anderem die in China ansässigen Online-Shops cect-shop.com sowie efox-shop.com. Geduld ist in jedem Fall gefragt, denn die Lieferzeiten können bis zu mehreren Wochen betragen.

Eine gute Möglichkeit besteht dagegen im Kauf vor Ort, etwa im Zuge einer Urlaubsreise. In diesem Fall darf man nicht vergessen, das Smartphone bei der Wiedereinreise zu deklarieren.

Vorsicht, Stolpersteine!

Neben Markengeräten von namhaften Herstellern wie Samsung , Sony und HTC, sind auch No-Name-Produkte erhältlich. Allerdings ist hier besondere Vorsicht geboten - zu leicht kann es passieren, dass der Betrieb aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen in Deutschland nicht möglich ist.

Vor allem muss vor einem Bezug von Smartphones aus dem Ausland abgeklärt werden, ob sich das gewählte Modell für deutsche Mobilfunknetze eignet. Besondere Bedeutung kommt auch dem Ladegerät zu: Auf die korrekte Netzspannung von 230 Volt ist unbedingt zu achten. Ein CE-Prüfzeichen ist - im Gegensatz zu in Deutschland gekauften Geräten - meist nicht vorhanden. Passt der Netzstecker nicht, sollte vorab geklärt werden, ob ein entsprechender Adapter erhältlich ist.

Probleme können auch bei eventuellen Gerätedefekten entstehen: Häufig lehnen selbst Markenhersteller eine Reparatur oder Garantieleistung ab, wenn das Smartphone in Europa nicht vertrieben wurde. Zudem sind Abstriche beim Konsumentenschutz zu machen, denn ein Widerrufsrecht sucht man oft vergebens. Eventuell ist auch keine deutsche Bedienungsanleitung oder Benutzeroberfläche verfügbar, außerdem kann es bei der Migration von Daten und Apps aufgrund fehlender Kompatibilität zu Problemen kommen.

Fazit

Die sicherste Variante ist der Bezug in einem deutschen Online-Shop, obwohl hier nur wenige Modelle angeboten werden. Wer die Mühen und Risiken des Selbstimports nicht scheut, kann sich über den Besitz eines in Deutschland einzigartigen Dual-SIM-Smartphones freuen.


Hier nochmals die wichtigsten Punkte im Überblick:



Technik:

• Funktechnik für das deutsche Mobilfunknetz geeignet?

• Deutsche Menüsprache?

• Ladegerät für das deutsche Stromnetz geeignet?

• CE-Prüfzeichen vorhanden?


Bestellung:

• Lieferzeit und Lieferkosten?

• Zollbestimmungen und Gebühren?

• Gewährleistung und Garantie?

• Widerrufsrecht vorhanden?

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Katja Nachtigall | 20.02.2015
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