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Digitale Spiegelreflexkameras und ihr Zubehör - Professionelle Aufnahmen in jeder Situation

Quelle: © Stefan Redel - Fotolia.com

Digitale Spiegelreflexkameras ermöglichen professionelle Aufnahmen wie vom Fotografen und kosten heute kein Vermögen mehr. Umfangreiches Zubehör soll dabei den Spaß am Fotografieren erhöhen und für beste Bilder bei jeder Gegebenheit garantieren. Welches Zubehör es für welchen Einsatz gibt, was es kostet und welches Ihre Fotoausrüstung wirklich bereichert, verrät eVendi.de.

Kamerazubehör –  Was das Herz begehrt
Gutes kann immer noch verbessert werden. So liefert eine standardmäßig ausgestattete digitale Spiegelreflexkamera zwar schon sehr gute Aufnahmen, doch gelingen mit dem passenden Zubehör noch schönere Bilder. Verschiedene, zu jedem Motiv individuell gewählte Objektive, Blitzgeräte oder Stative verbessern die fotografischen Ergebnisse beispielsweise erheblich. Aber auch Schutz- und Pflegezubehör ist notwendig, um die empfindliche Kamera vor Umwelteinflüssen zu bewahren und eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten. Hier erhalten Sie einen Überblick über sinnvolles Zubehör für Ihre digitale Spiegelreflexkamera.

Objektive

Wenn Sie über den Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera nachdenken, prüfen Sie zuerst, mit welchem Zubehör das auserkorene Modell zu bekommen ist. Schauen Sie nach Kamera-Objektiv-Paketen, sogenannten Kits, die aus Kameragehäuse und einem speziell hierauf abgestimmten Objektiv bestehen. Preislich liegt zwischen dem Kauf einfacher Kameragehäuse und den Kits kaum ein Unterschied – die Entscheidung für ein Paketen lohnt also in jedem Fall und spart den Kauf eines Objektivs für den Alltagsgebrauch. Hier finden sie eine Auswahl an Kits.

Grundsätzlich sind Objektive für jede nur erdenkliche Situation und Anwendung zu erhalten. Der Griff zu hochwertigen Objektiven von Markenherstellern ist immer ratsam, denn die Qualität des Objektivs ist ausschlaggebend für die Fotos. Neben Tele-Objektiven arbeiten Profis vor allem mit Weitwinkel-Objektiven. Ersteres eignet sich besonders gut, um weit entfernte Objekte heranzuzoomen. Die Verwendung eines Weitwinkel-Objektivs ist vor allem bei der Fotografie von Landschaften eine Überlegung wert. Für Einsteiger und Hobby-Fotografen, die sich noch nicht mit den unterschiedlichen Brennweiten auseinandergesetzt haben, sind Standard-Objektive mit Weiten von etwa 20 bis 70 Millimetern in der Regel ausreichend.

Speicherkarten

Neben einem guten Objektiv ist vor allem eine große Speicherkapazität wichtig für den Fotospaß. Digitale Spiegelreflexkameras verwenden überwiegend Speicherkarten vom Typ „Compact Flash“, die bis zu 16 GB Speicher besitzen. Das ist nicht unbedingt nötig, aber eine Speicherkapazität von 2 GB sollte die Karte mindestens besitzen (ab 11 Euro). Zur ungefähren Einordnung: Mit einer 10 Megapixel-Kamera bieten 2 GB Speicherkarten Platz für rund 220 Bilder im unkomprimierten RAW-Format. Als besonders empfehlenswert stufen Profifotografen die Speicherkarten von SanDisk Extreme III ein. Diese Karten liefern zudem schöne Extras, denn sie werden mit einer Recovery-Software und einem kleinen Travelbag geliefert. Die SanDisk Compact Flash Extreme III mit 2 GB Speicher (zum Beispiel für die Canon EOS 400D und die EOS 40D) sind perfekt für Einsteiger. Sie sind preiswert und bieten mit 20 MB pro Sekunde eine gute Geschwindigkeit in Sachen Datenverarbeitung.

Für neuere Modell von Canon (zum Beispiel die EOS 450D und die EOS 1000D) werden SD Speicherkarten empfohlen. CompactFlash Karten sind hier durch die kleineren SD-Speicherkarten ersetzt worden. Sehr gut, preislich fair und für Einsteiger und Hobbyfotografen vollkommen ausreichend, ist beispielsweise die SanDisk Extreme III SD mit 2 GB Speicher und einer Datenübertragungsrate von 20 MB pro Sekunde.

Archivgeräte
Ideales Zubehör und Handwerkszeug für Profis sind Archivgeräte. Sie funktionieren wie mobile Festplatten, leeren die Speicherkarten blitzschnell und sorgen für neuen Speicherplatz. Der Epson P-3000 Multimedia Storage beispielsweise verfügt über eine 40 GB Festplatte, auf der bis zu 4.400 Bilder im RAW-Format und mehr als 10.000 Bilder im JPEG-Format gespeichert werden können. Auch die Verwaltung und Überprüfung der Bilder ist mit diesem Archivgerät, das mit einem 16:9 Bildschirm ausgestattet ist, problemlos möglich. Die Übertragung der Fotos kann sowohl durch das Einstecken der Speicherkarte, als auch durch den Anschluss eines USB-Kabels erfolgen. Übrigens: Auch Spielfilme und Musik sind hierauf bestens aufgehoben.

Blitzgeräte
Sinnvoll ist auch die Anschaffung eines zusätzlichen Blitzgerätes, da es weiter reicht, als der teilweise standardmäßig eingebaute Blitz der Kamera. Aufsteckbare Zusatzblitze leuchten Motive besser aus und vermindern störende Schattenwürfe. Preisliche Unterschiede erklären sich vor allem durch die intensivere Beleuchtung sowie die schnellere, erneute Einsatzbereitschaft von teuren Blitzgeräten. Bei eVendi finden Sie die beliebtesten Blitzgeräte inklusive zahlreicher Käufer-Bewertungen.

Taschen und Rucksäcke

Kamerataschen und -rucksäcke sind unverzichtbares Zubehör für den Transport, denn sie schützen die empfindlichen Geräte vor Schmutz und Beschädigungen. Darüber hinaus können in ihren zahlreichen Fächern zusätzliche Akkus, Speicherkarten und Wechselobjektive aufbewahrt werden. Viel Platz und den bequemen Transport auf dem Rücken ermöglicht zum Beispiel der Lowepro Slingshot 100 AW Rucksack. Für weniger als 50 Euro passt hier die Kamera mit aufgesetztem kompakten Zoom-Objektiv hinein. Zudem bietet der Rucksack Stauraum für ein bis zwei zusätzliche Objektive oder ein Blitzgerät sowie Speicherkarten. Der Deckel ist vollständig aufklappbar, der Rucksack insgesamt wasserabweisend und allwetterfähig. Taschen, Objektivbeutel und Co. sind in den unterschiedlichsten Ausführungen, Formen, Materialien und Farben hier zu bekommen.

Schutz- und Pflegezubehör
Neben Taschen und Rucksäcken gibt es Schutzhüllen für digitale Spiegelreflexkameras, die wie ein Überzug funktionieren und das Gehäuse auch während des Fotografierens schützen. So ist die Kamera sicher vor Kratzern, Wasser, Staub und Schmutz. Der Made Armor Kameraschutz für die Nikon D80 beispielsweise ist ein maßgefertigter, schwarzer Gehäuseschutz, der alle Kontrollleuchten und Ports sichtbar und zugänglich lässt. Durch den wasserdichten Kunststoffmantel ist die Kamera rundherum geschützt – ideale Voraussetzungen für ein langes Kameraleben.
Für die staubanfälligen Kameras sind zudem jede Menge Reinigungssets erhältlich. Sogenannte "Speckgrabber" (Kunststoffstifte) machen zum Beispiel die Entfernung einzelner Staubkörner vom Sensor möglich.

eVendi Tipp
Auch wenn Sie die Kamera mit Reinigungssets selbst säubern können: Wenn Sie Einsteiger sind, bringen Sie die Kamera zu Reinigungszwecken besser zum Fachhändler. Der Sensor ist hochempfindlich und kann leicht beschädigt werden.

Batteriegriffe
Insbesondere im Profibereich kommen häufig sogenannte Batteriegriffe zum Einsatz, in denen sich – je nach Modell – ein bis zwei weitere Akkus verbergen. So kann die Kamera wesentlich länger betrieben werden und mehr Aufnahmen machen.  Anstelle von Akkus können Batteriegriffe, wie es der Name sagt, auch mit handelsüblichen Batterien betrieben werden.

Stative
Für sicheren Halt während des Fotografierens und Aufnahmen ohne Verwackeln sorgen Stative. Achten Sie beim Kauf auf die praktische Schnappvorrichtung, mit der die Kamera blitzschnell am Stativ befestigt werden kann. Robust sollte es zudem sein und aus unempfindlichem Material bestehen. Carbon ist hier die beste und außerdem leichteste, aber auch teuerste Wahl. Eine preiswerte und gute Alternative sind Stative aus Aluminium. Stative aus Stahl gelten aus Gewichtsgründen heute als überholt. Bei einem Einbeinstativen, wie dem MA 682 B von Manfrotto, sollten Sie darauf achten, dass zusätzliche Standbeine ausgefahren werden können – sonst wird es wackelig. Was die Höhe des Stativs angeht, so sollte eine Auszugshöhe von 1,20 Metern nicht unterschritten werden. Als maximale Auszugshöhe empfehlen sich 1,50 Meter, da der Kopf des Stativs sowie die Kamera noch oben drauf gesetzt werden und die Gesamthöhe sich so erweitert. Hier finden Sie eine Auswahl der führenden Stativhersteller Cullmann und Manfrotto. 

Unterwassergehäuse
Mit Unterwassergehäusen wird das Fotografieren auch in den Tiefen des Meeres möglich – ein Highlight für alle Tauchfreunde unter den Fotografen. Gute Gehäuse bestehen aus Metall (salzwasserbeständige Aluminiumlegierung) oder transparentem, schlagfestem Kunststoff. Neben der Tauchtiefe ist vor allem die Bedienbarkeit ausschlaggebendes Kriterium für den Kauf, denn die Knöpfe der Kamera müssen natürlich noch einfach zu betätigen sein. Passend für die Canon EOS 400D ist beispielsweise das Ikelite Unterwassergehäuse geeignet für Tauchtiefen von bis zu 60 Metern. Die Preise für Unterwassergehäuse für digitale Spiegelreflexkameras sind allerdings horrend (ab 1.000 Euro aufwärts). Gute Gehäuse für Kompaktkameras dagegen sind schon für kleineres Geld zu haben (135 – 180 Euro).

Fazit
Hobby oder Beruf, Einsteiger, Semi- oder Vollprofi: Die Welt der Fotografie hat für jeden Bedarf und fast jeden Geldbeutel passendes Equipment zu bieten. Grundsätzlich ist das Fotografieren jedoch ein teureres Hobby und wer eine gute und umfassende Ausrüstung mit verschiedenen Objektiven, Stativ und Blitzgerät sein Eigen nennen will, ist schnell viele hundert Euro los. Je höher die Ansprüche, desto umfassender kann auch das Zubehör werden. Wer seine Bilder nicht gleich zum Verkauf anbieten oder einen Preis gewinnen will, ist mit Kamera-Objektiv-Paketen der Hersteller Nikon oder Olympus gut beraten. Gute Alltagsaufnahmen sind hiermit zum kleinen Preis möglich.

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Sven Kloevekorn | 10.06.2009 15:36
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