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Der richtige Rasenmäher

Quelle: evendi

Rasen ist in vielen Gärten das grüne Herzstück und fordert eine entsprechend Pflege. Je nach Wetter und Rasensorte will er einmal in der Woche gemäht werden. Rasenmähen gehört damit zu den aufwändigsten Gartenarbeiten. Bei der Entscheidung, welcher Rasenmäher der richtige für Sie ist, hilft unsere Übersicht.Welche Rasenmäher gibt es?

Benzinrasenmäher

Benzinrasenmäher verfügen meist über große Schnittbreiten - d.h., sie mähen einen recht breiten Streifen und eignen sich für große Rasenflächen ab 300 Quadratmetern, da sie weder auf ein Kabel noch auf einen Akku angewiesen sind, sondern einfach unbegrenzt mit Benzin nachgefüllt werden können. Sie werden elektrisch oder mit einer mechanischen Starthilfe gestartet, was manchmal nicht ganz einfach ist. Benzinrasenmäher bieten dafür ordentlich Leistung und nehmen es auch mit hohem Gras und von Unkraut durchwachsenen Flächen auf. Sie sind meistens recht schwer und auf abschüssigen Flächen schwierig zu halten und zu lenken. Ein Benzinrasenmäher muss wie ein Auto mindestens einmal jährlich gewartet werden, wobei ein Ölwechsel fällig wird und die Zündkerzen geprüft werden sollten. Der größte Nachteil von Benzinmähern ist die Lautstärke.

Ein recht günstiger und guter Benzinrasenmäher mit einer 56 cm großen Schnittbreite ist zum Beispiel der Royal RPM 56 S-MS, der von der Heimwerker Praxis eine "sehr gut" erhält.

Beim Einfüllen von Benzin sollte eine geeigneter Einfülltrichter verwendet und besonders beim Ölwechsel darauf geachtet werden, dass nichts in den Boden fließt. Schon ein Tropfen Öl kann einen Kubikmeter Grundwasser verunreinigen.

Elektrorasenmäher

Elektrorasenmäher werden entweder über ein Stromkabel oder Akkus angetrieben. Sie sind meistens kleiner und wendiger und praktisch auf kleineren und verwinkelten Rasenflächen, die um Blumenbeete herumreichen, einsetzbar. Sie nehmen auch weniger Platz in der Garage ein und sind weitgehend wartungsfrei.

Kabelgebundene Rasenmäher haben den Vorteil, dass sie stets einsatzbereit und meistens recht günstig sind. Der Nachteil liegt klar auf der Hand bzw. in Form des Kabels auf dem Rasen. Das Kabel darf natürlich nicht überfahren werden und kann sich leicht verheddern. Eine Übersicht über die Ergebnisse von Heimwerker Praxis gibt es hier. Eine Kabeltrommel sollte je nach Rasengröße und Kabellänge des Mähers am besten gleich mit auf der Einkaufsliste stehen.

Akku-Rasenmäher können ohne Rücksicht auf ein störendes Kabel bewegt werden und sind oft sehr leise. Dafür kann nur solange gemäht werden, wie der Akku mitspielt. Zudem sind sie meistens teuerer. Eine gute Übersicht über Akku-Mäher mit ausführlichen Ergebnissen des Tests der Zeitschrift Selbst ist der Mann finden sich hier. Die getesteten Geräte schaffen mit einer Akkuladung zwischen 170 und 600 Quadratmeter Rasenfläche.

Hybrid-Geräte vereinen Akku- und Kabelbetrieb. Gibt der Akku auf, können die restlichen Halme noch über den Anschluss eines Stromkabels gekürzt werden. In dieser Kategorie gibt es z.B. den Wolf-Garten-Hybrid-Power-37, der eine starke Leistung mit Akku- und Kabelbetrieb verbindet.

eVendi Tipp Ab 80dB sollte ein Gehörschutz getragen werden. Rasenmäher dürfen nicht lauter als 94dB sein. Bei steinigem Untergrund macht auch eine Schutzbrille Sinn, um sich vor umherfliegenden kleinen Steinen oder Eicheln u.ä. zu schützen.

Roboter Rasenmäher

Gardena Roboter RasenmäherroboterVor einigen Jahren noch Zukunftsvision, machen sich die kleinen Roboter mittlerweile in vielen Haushalten breit, wo sie brav im Alleingang den Teppich saugen oder die Böden wischen. Mittlerweile übernehmen sie auch das leidige Rasenmähen und wecken durch ihr schickes Aussehen garantiert den Neid der Nachbarn. Die kleinen Mähroboter schneiden nur die Spitzen der Grashalme, deshalb brauchen sie nicht viel Leistung und mähen dafür häufiger. Da sie sehr leise sind, stört das niemanden. Das geschnittene Gras wird ausgeworfen und gemulcht. Das ist gut für den Rasen, und wenn der Roboter oft arbeitet, ist das abgeschnittene Gras auch klein genug, um vom Rasen aufgenommen zu werden. Durch den häufigen Schnitt verzweigen sich die Halme besser und der Rasen wird schön dicht und kräftig. Vor Beginn wird über einen Begrenzungsdraht der Arbeitsplatz festgelegt. Sensoren erkennen größere Hindernisse; sehr kleines herumliegendes Spielzeug kann aber überfahren werden. Wann und wie oft der Roboter seine Aufladestation verlässt, um dem Rasen an den Kragen zu gehen, lässt sich programmieren. Selbst ist der Mann nahm sich den neuen Gardena R40Li vor und ist sowohl von seiner Mähleistung wie auch von der einfachen Programmierung und dem Diebstahlsschutz per PIN beeindruckt. Der Husqvarna Automower Solar Hybrid lädt sich bei guten Wetter über Sonneneinstrahlung auf und läuft ansonsten über einen Akku.

Handrasenmäher

Wer ganz auf Elektronik verzichten möchte, greift zu einem Handrasenmäher oder Spindelrasenmäher, bei dem über die Räder eine Spindel den Mäher antreibt. Der Schnitt ist schön gerade, der Rasenmäher belastet durch sein leichtes Gewicht den Rasen kaum und ist sehr umweltfreundlich und wartungsarm. Außerdem nimmt er kaum Platz weg. Dafür braucht es ein wenig Muskelkraft, geschont werden dafür die eigenen Ohren und die Nachbarn - außer, man  mäht sehr große Flächen und keucht lauthals. Mit diesem Gerät kann man auch Sonntags den Rasen kürzen. Diese Rasenmäher gibt es auch mit Fangsack oder als Mulchmäher. Am leichtesten geht das Mähen, wenn die Schnitthöhe nicht allzu niedrig eingestellt ist.

Mulchmäher

Sogenannte Mulchmäher sind eigentlich keine besonderen Mäher, es gibt sie in allen Kategorien, ob als Benzin- oder Handrasenmäher. Auch alle Rasenmäher-Roboter sind Mulchmäher. Sie streuen das Schnittgut gleichmäßig wieder auf die Rasenfläche. Teilweise wird es vorher nochmals klein gehäckselt. Viele Rasenmäher lassen sich auch umstellen zwischen Mulchfunktion und dem Auffangen des abgeschnittenen Grases in einem Fangsack. Mulchen führt dem Rasen einen Teil der Nährstoffe wieder zu und erspart häufiges Düngen. Dabei sollte das Schnittgut nicht zu lang sein, damit es schnell vom Rasen aufgenommen wird. Durch Mulchen erhält man oft eine bessere Rasenqualität als durch zusätzlichen Dünger.

Rasentrimmer

Der Rasenmäher kommt nicht überall hin. Für schöne Ecken und gerade Kanten sorgt ein Rasentrimmer. Auch diese gibt es in Benzin- und Elektroversionen, deren Vor- und Nachteile denen der Rasenmäher gleichen. Einige Rasentrimmer können auch zum Mähen von besonders hohem Gras oder mit kleinem Gebüsch durchsetzten Flächen genutzt werden, die ein Rasenmäher nicht schafft. Testsieger unter den Akku-Trimmern im ETM Testmagazin wurde der Bosch ART 26 LI.

eVendi Tipp Richtwert der Graslänge ist 4 cm. Wird der Rasen stark beansprucht oder liegt er in der Sonne, kann es etwas mehr sein. Wenn er dauerhaft zu lang gehalten wird, verzweigen sich die Halme nicht ausreichend und der Rasen wird nicht dicht.

Wann und wie Mähen?

  • Der beste Zeitpunkt: Am besten an kühlen, trockenen Tagen. Ist der Rasen zu nass, verklebt das Gras leicht. Bei starker Sonneneinstrahlung leidet er übermäßig unter dem Schnitt und braucht länger, um sich zu erholen oder bildet gar braune Stellen aus.Für Elektrorasenmäher ist feuchter Untergrund besonders schädlich.

  • Abschüssige Flächen am besten immer quer zur Hanglage mähen, dann verringert sich die Gefahr des Abrutschens mit dem Mäher.

  • Wenn man vor dem Mähen auf den ungemähten Flächen herumläuft, knicken die Halme ein und lassen sich nicht schneiden. Auch mit dem Rasenmäher sollte nur auf bereits gemähter Fläche gefahren werden.

  • Häufig wird als Orientierung die ein-Drittel-Regel genannt: Unabhängig von der Länge sollte nie mehr als ein Drittel der Rasenhöhe weggeschnitten werden. Der einzelne Halm wird sonst so stark beschädigt, dass er lange braucht, um sich zu regenieren und sich dabei kaum verzweigt und einen dichten Rasen bildet. Wenn der Rasen einmal, z.B. im Urlaub, sehr lang gewachsen ist, sollte er lieber Stück für Stück auf die gewünschte Höhe gekürzt werden, und nicht mit einem Schnitt.

 

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eVendi.de Team | 07.05.2012 13:34
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