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Der Projektor für Ihr Heimkino - Teil 1

Quelle: eVendi.de

Flachbildschirme haben in den letzten Jahren die gute alte Bildröhre in unzähligen Haushalten abgelöst. Doch obwohl die Preise gesunken sind, müssen Sie für einen entsprechenden Flatscreen nach wie vor tief in die Tasche greifen, wenn Sie eine richtig große Bilddiagonale haben wollen. Außerdem sind viele Heim-Cineasten ohnehin der Meinung, dass man nur mit einem Projektor einen Film im vollen Umfang genießen kann. Das verhältnismäßig große Bild in einem abgedunkelten Raum lässt die Zuschauer vollständig in die Kinoatmosphäre eintauchen – nichts lenkt von Geschehnissen auf der Leinwand ab, die den größten Teil des Blickfeldes einnimmt. Was Sie bei der Einrichtung Ihres „Puschenkinos“ bedenken sollten und welche Projektor-Modelle eine Überlegung wert sind, lesen Sie hier bei eVendi.de.

Im Vergleich zu ihren direkten Konkurrenten, den LCD- und Plasma-Bildschirmen, haben die Heimkino-Projektoren sowohl Vor- als auch Nachteile.

Die Vorteile eines Projektors:

  • ein sehr gutes Verhältnis von Preis zu Bildgröße
  • ein Set, das aus einem Projektor und einer Leinwand besteht, nimmt in der Regel weniger Platz in Anspruch und hat ein geringeres Gewicht. Daher kann es auch viel leichter transportiert werden.

Die Nachteile eines Projektors:

  • ein gutes Bild bekommt man meistens nur in einem abgedunkelten Raum
  • manchmal ist eine entsprechende Vorbereitung des Raumes bzw. eine Installation des Projektors notwendig
  • eine zweite Komponente – die Leinwand – wird benötigt
  • das Kühlsystem des Projektors ist nicht vollständig geräuschlos
  • hohe Wartungskosten

eVendi Tipp
Eine Abdunkelung des Raumes, in welchem ein Projektor zum Einsatz kommt, ist praktisch unverzichtbar: Licht, das von einer anderen Quelle als dem Projektor auf die Leinwand gelangt, reduziert die Qualität der Farbwiedergabe und den Bildkontrast nicht unerheblich. Aber die Abdunkelung des Raumes allein ist des Öfteren nicht ausreichend. Wenn die Leinwand das Licht des Projektors reflektiert, wird sie selbst zu einer Lichtquelle und verursacht damit Lichtreflexionen, die von der Decke, den Wänden und anderen Gegenständen im Raum zurück auf die Leinwand gelangen und damit den Kontrast reduzieren. Im Idealfall sollten Wände, Decke und Boden also dunkle Farben haben. Auch die Vorhänge sollten möglichst wenig Licht durchlassen und ebenfalls dunkel sein.

Die Leinwand ist eine sehr wichtige Komponente eines Heimkinos, aber sehr oft wird diese Tatsache einfach vernachlässigt. Im Handel reicht die Preisspanne von etwa 50-70 Euro (bei einfachen Rollo- oder Stativleinwänden) bis rund 1500 Euro und mehr (bei teuren fernbedienbaren Modellen). Sie können das Bild natürlich auch auf eine Raufasertapete oder ein weißes Tuch projizieren, aber mit einer speziell für die Bildprojektion geeigneten Leinwand erzielen Sie wesentlich bessere Ergebnisse.

Ein Projektor hat ein aktives Kühlsystem, das natürlich nicht geräuschlos funktioniert. Deswegen sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das Gerät leise funktioniert oder einen ECO-Modus hat (auch Flüstermodus, Economy oder ähnlich genannt). In dieser Einstellung wird die Lichtstärke reduziert und die Lampe muss folglich nicht mehr so intensiv gekühlt werden. Dadurch verlängert sich auch die Lebensdauer der Lampe, deren hoher Anschaffungspreis viele potentielle Käufer abschreckt. Es ist aber leicht auszurechnen, dass die Lebensdauer der Lampe (im Schnitt 2000 bis 4000 Stunden) für dreieinhalb bis sieben Jahre ausreicht, wenn Sie damit täglich einen Film in der Länge von eineinhalb Stunden schauen. Natürlich besteht das Risiko, dass die Lampe wider Erwarten früher kaputt geht, was aber ziemlich selten vorkommt. Außerdem sollten Sie bei einem Projektor das Objektiv und die Staubfilter des Kühlsystems regelmäßig reinigen beziehungsweise ersetzen.

Wenn die erwähnten Nachteile für Sie nicht so entscheidend sind und die Vorteile überwiegen, müssen Sie sich nur noch für einen Projektortyp entscheiden. Im Prinzip können Sie sich natürlich mit jedem Projektor Filme anschauen, aber grundsätzlich sind zwei verschiedene Typen zu unterscheiden (die teuren stationären Modelle einmal außer Acht gelassen): Business-Projektoren und Heimkino-Projektoren. Business-Projektoren sind für den Filmgenuss weniger gut geeignet. Da dieser Projektor-Typ für Präsentationen in hellen Räumen konzipiert ist, macht er mehr Lärm (eine leuchtstarke Lampe muss intensiver gekühlt werden) und hat vergleichsweise niedrige Kontrastwerte und Bildauflösung.

Außerdem ist das Bild solcher Projektoren, das normalerweise ein Seitenverhältnis von 4:3 hat, für den Heimkino-Bereich eher unpassend – schließlich haben die meisten Filme das 16:9-Format. Auch die oft fehlenden digitalen Eingänge mit HDCP-Unterstützung schränken den Einsatzbereich der Business-Projektoren erheblich ein. Es gibt natürlich Ausnahmen: Der Acer P1265 beispielsweise hat einen digitalen DVI-Eingang, der HDCP unterstützt, und der Toshiba TDP-EW25 kann Bilder im 16:9-Format projizieren und bleibt dabei relativ leise.

Wenn also ein Business-Projektor auf Ihrer Einkaufsliste steht, Sie damit aber gelegentlich auch Filme schauen wollen, sollten Sie darauf achten, dass das Wunschgerät möglichst wenige der oben beschriebenen Nachteile hat, die den Heimkino-Einsatz des Projektors einschränken.

Bei den Heimkino-Projektoren kann man wiederum grob zwischen drei Typen unterscheiden, obwohl die Übergänge dabei oft fließend sind:

  • Geräte des Typs „All-in-One“
  • Heimkino-Projektoren für Einsteiger
  • Heimkino-Projektoren für anspruchsvolle Anwender

„All-in-One“-Projektoren sind Geräte, die den Projektor, einen DVD-Spieler und oft auch ein Lautsprecher-System in einem Gehäuse vereinen. Beispiele dafür sind der Optoma DV11, der Epson EMP-TWD10 oder der Epson EH-DM2. In der Regel kosten solche Geräte weniger als wenn Sie diese drei Dinge separat kaufen. Ihr Hauptvorteil ist die Einfachheit: Sie müssen sich um keine Anschlüsse kümmern und können den Projektor bei Bedarf leicht in einem anderen Raum aufstellen. Der Nachteil solcher Geräte besteht darin, dass die Leistung und Qualität der eingebauten Lautsprecher oft nicht gerade heimkinotauglich ist. Aber meistens haben solche Projektoren auch Audio-Ausgänge, mit deren Hilfe sie an einen AV-Receiver beziehungsweise eine Heimkinoanlage angeschlossen werden können.

Zur Gruppe der Heimkinoprojektoren für Einsteiger zählen die Geräte mit einer Auflösung von bis zu 1280 mal 720 Pixel, wie etwa der Panasonic PT-AX200E oder der Epson EH-TW420. Die Projektoren dieses Typs haben meist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind deutlich erschwinglicher als Full-HD-Projektoren. Es gibt jedoch einige wenige Projektoren auf dem Markt, die trotz Full-HD-Auflösung relativ günstig sind – beispielsweise der InFocus X10, der Sanyo PLV-Z700 oder der Epson EH-TW3000.

Bei der dritten Gruppe von Heimkino-Projektoren handelt es sich um Full-HD-Geräte mit einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel, die unter anderem auch eine bessere Bildqualität (Kontrast und Helligkeit) als günstigere Modelle bieten.

Von den sehr teuren professionellen Projektoren einmal abgesehen, gibt es bei Heimkino-Projektoren zwei verschiedene technische Prinzipien: LCD- und DLP-Projektoren. Es existieren auch noch LCoS-Projektoren, aber aufgrund ihrer Eigenschaften werden sie im Rahmen dieses Artikels zu den LCD-Projektoren gezählt.

Die beiden Technologien haben ihre jeweiligen Vorteile:
 

Vorteile der DLP-Projektoren:

  • hoher ANSI-Kontrastwert
  • gute Gleichmäßigkeit des Lichtstromes auf der Leinwand

Vorteile der LCD-Projektoren:

  • kein „Regenbogen-Effekt“, der bei DLP-Projektoren auftreten kann
  • besserer Wirkungsgrad: geringerer Stromverbrauch bei gleicher Leistung

Allgemeine Tipps zum Kauf eines Projektors finden Sie im zweiten Teil dieses Artikels:
Der Projektor für Ihr Heimkino - Teil 2: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

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Sebastian Hoeldtke | 16.09.2009 15:33
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