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Der korrekte Baumschnitt: Wann und wie mache ich es richtig?

Quelle: Fotolia.com, M. Schuppich

In der freien Natur wachsen die Bäume auch ohne Schnitt. Im heimischen Garten macht es aber auf jeden Fall Sinn einen regelmäßigen Baumschnitt durchzuführen.

Die ideale Jahreszeit für einen Baumschnitt hängt grundsätzlich von der jeweiligen Baumart ab. In der Regel kann man sagen, dass der beste Zeitpunkt in den Wintermonaten liegt. Dann befinden sich die meisten Bäume in der Ruhephase und verlieren die wenigsten Nährstoffe. Außerdem tragen die meisten Bäume kein Laub. So können Sie besser beurteilen, wo geschnitten werden muss. Wenn es kälter als minus fünf Grad Celsius wird, sollten Sie die Astschere aber besser im Geräteschuppen lassen. Die Äste werden dann nicht sauber abgeschnitten, sondern gequetscht oder brechen ab. Diese Stellen verheilen nicht so gut wie glatte Schnittstellen.

Obstbäume sollten hingegen einen regelmäßigen Ertragsschnitt erhalten: das Ergebnis ist eine reichere Ernte.

Der häufigste Grund einen Baum zurecht zu stutzen ist die Optik. Überstehende Äste werden entfernt, der Durchmesser zu breiter Kronen verkleinert.

Beim Heckenschneiden sollte die gesetzliche Vorschrift beachtet werden: vom 01. März bis zum 30 September ist der Radikalschnitt gesetzlich verboten. Laut Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes besteht in diesen Monaten ein Bestandsschutz, um Brutstätten von Tieren nicht zu gefährden. Kleinere Form- und Korrekturschnitte sind hingegen erlaubt. Doch Achtung: Prüfen Sie im Vorfeld, dass sich in der Hecke keine brütenden Tierarten befinden.

Der korrekte Baumschnitt bedingt aber auch das passende Werkzeug. Zur Grundausstattung eines jeden Hobbygärtners gehören Gartenschere, Astschere, Klapp- und Bügelsäge sowie ein Okuliermesser. Wer hoch hinaus will, benötigt eine Leiter.

Weitere Informationen: siehe Ratgeber vom 08.07.15 - Gartenscheren

Es gibt vier verschiedene Schnittarten. Welche die richtige für was ist, erfahren Sie hier:

Pflanzschnitt Der Pflanzschnitt fördert in erster Linie das Anwachsen und die Kronenbildung von Bäumen. Dabei wird der Baum auf den Haupttrieb und drei bis vier Nebentriebe zurückgeschnitten.

Ertragsschnitt Beim Ertragsschnitt, etwa bei Obstbäumen, wird unter anderem die Baumkrone ausgelichtet. Das fördert die Fruchtbildung, denn so kann sich der Baum auf seine Früchte konzentrieren und nicht auf überflüssige Äste und Blätter. Außerdem beschatten überflüssige Grüntriebe die Blätter der fruchttragenden Äste.

Formschnitt Hierbei wird der Baum sozusagen in Form gebracht, etwa durch Rückschnitt der Kronendurchmesser verkleinert. Außerdem werden überflüssige Äste entfernt.

Entlastungsschnitt Er dient der Gesundhaltung von Bäumen und wird zum Beispiel bei starkeinseitigen Kronen oder sehr ausladenden Ästen empfohlen. Sonst besteht die Gefahr, dass starker Wind oder eine hohe Schneelast die Äste herunterbrechen. Außerdem werden beim Entlastungsschnitt durch Schädlinge oder Sturm geschädigte Äste entfernt.

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shopwelt.de - Team | 20.08.2015
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