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Der Fahrradguide - Unterwegs auf zwei Rädern

Quelle: www.roela.de

Die Produktvielfalt auf dem Fahrradmarkt ist nahezu grenzenlos. Verschiedene Bremstypen, diverse Schaltungen und Federungen erschweren die Entscheidung beim Kauf. Die Preisspanne reicht von einigen hundert bis hin zu mehreren tausend Euro. Fahrräder aus dem Baumarkt sind oft sogar noch preiswerter und sehen auch noch klasse aus. Warum Sie Bikes aus Bau- oder Supermärkten jedoch meiden sollten und wie Sie ein passendes Fahrrad finden, lesen Sie hier.


Räder aus Bau- oder Supermärkten sind auf kurze oder lange Sicht ihr Geld nicht wert. Geringe Qualität bei Rahmen, Bremsen und Schaltung mindern nicht nur den Fahrspaß, sondern stellen zusätzlich ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Nach anfänglicher Freude am Fahrrad, nimmt die Mängelliste nach kurzer Zeit schnell zu. Weiteres Manko: Viele Fachhändler weigern sich, Discount-Fahrräder zu warten oder zu reparieren.


Welches Rad für welchen Zweck?
Um bei der Artenvielfalt den Überblick zu behalten, geht man am besten Schritt für Schritt vor. Je nachdem für welche Zwecke das Fahrrad benötigt wird, lässt sich der Kreis etwas einschränken.

 

Für Wochenendtouren, Radreisen oder den Weg zur Arbeit ->Trekkingrad
Zum Einkaufen in der Stadt ->Cityrad
Für sportliche Touren im Gelände ->Crossrad oder Mountainbike
Zum sportlichen Radfahren auf der Straße ->Rennrad oder Fitnessbike



Trekkingräder
Sie haben den breitesten Einsatzbereich. Meist mit einer Kettenschaltung ausgestattet, eignen sie sich sowohl für die alltägliche Fahrt zur Arbeit als auch für ausgedehnte Touren in unebenem Terrain. Die relativ schmalen, aber profilierten Reifen bieten einen guten Kompromiss zwischen dynamischem Leichtlauf und ausreichender Bodenhaftung auf Wald- und Schotterwegen.
Von der Zeitschrift "aktivRadfahren" empfohlene Bikes:
1. Raleigh Magelan 400 LX (ab 899 Euro)
2. Quantec Men Shimano Disc (ab 859 Euro)
3. Kettler Alpha (ab 749 Euro)




Cityräder
Sie sind besonders für kurze Alltagsfahrten geeignet. Anders als Treckingräder sind alle Cityräder standardmäßig mit Schutzblechen und einer Lichtanlage ausgestattet. Eine aufrechte Sitzposition sorgt für eine bequeme Fahrt.
eVendi.de empfiehlt:
1. Kettler Layana Comfort (ab 649,99 Euro)
2. Raleigh Straight 7 (ab 479 Euro)
3. Pegasus Solero (ab 369 Euro)



Crossräder

Sie stellen eine erweiterte Form der Trekkingräder dar. Je nach Ausstattung können diese sportlich auf der Straße oder abseits im befestigten Gelände gefahren werden. Fehlende Schutzbleche und Lichtanlage machen dieses Bike zu einem Trainingsgerät für ambitionierte Freizeitsportler.
eVendi.de empfiehlt:
1. Cube Cross (ab 999 Euro)
2. Epple Trail Cat XT (ab 849,99 Euro)
3. Giant CRS 1.0 GTS (ab 699,99 Euro)



Mountainbikes
Diese Bikes trumpfen mit dicken Stollenreifen, robustem Rahmen, guter Federung und griffigen Bremsen auf. Durch ihre Ausstattung sind sie bestens für Touren abseits befestigter Wege geeignet und bieten im unwegsamen Terrain maximalen Fahrspaß.
Testsieger bei der Zeitschrift "MountainBIKE" 2008:
1. Bulls Copperhead X-Series MTB Hardtail (ab 979 Euro)
2. MTB Ghost SE 7000 (ab 999 Euro)
3. Giant XTC 0 (ab 1.399 Euro)

 

Rennräder und Fitnessbikes
Sie sind die perfekten Begleiter für lange Strecken auf Asphalt. Besonders Rennräder sind das Trainingsgerät Nummer eins, wenn es darum geht etliche Kilometer abzuspulen. Die Ausstattung ist entsprechend spartanisch und beschränkt sich im Wesentlichen auf die Schaltung und die Bremsen.
eVendi.de empfielt:
1. Focus Izalco Team (ab 2.999 Euro)
2. Bianchi Silvia 6i (ab 1.249 Euro)
3. Corratec Shape B-Drive 8 (ab 829,99 Euro)


Welche Gangschaltung und wie viele Gänge?
Kettenschaltungen mit 21 Gängen und mehr bieten eine feinere Abstufung, die besonders für Touren- und sportlich ambitionierte Fahrer empfehlenswert sind. Für Geländefahrten sind jedoch nicht die Anzahl der Gänge, sondern jeweils der niedrigste und größte Gang entscheidend für die Bergtauglichkeit. So haben Mountainbikes eine andere Übersetzung als beispielsweise Trekkingräder mit gleicher Ganganzahl.

Für alltägliche Fahrten sind Nabenschaltungen empfehlenswert. Im Gegensatz zu Kettenschaltungen erfordern sie keine große Wartung. Sie sind verschleißarm und bieten mit bis zu acht Gängen eine mehr als ausreichende Abstufung für Stadtfahrten und gelegentliche Radtouren. Bei Nabenschaltungen wird zudem mit dem Rücktritt gebremst, der besonders für Fahranfänger mehr Sicherheit bietet.

Besonders bei der Gangschaltung sollte nicht gespart werden. Schließlich geht die Freude am Fahren schnell verloren, wenn es nervige Schaltprobleme gibt, die Kette anfängt zu schleifen und sogar ab und zu vom Zahnrad springt. Achtet man auf eine qualitativ hochwertige Schaltung, kommen in der Regel vier Hersteller in Frage:

  1. Shimano
    Marktführer bei 7- und 8-Gang-Nabenschaltungen (zum Beispiel Nexus/Alfine)
    Hochwertige Kettenschaltungen für alle Fahrradtypen
  2. SRAM (ehemals Sachs)
    Ketten- und Nabenschaltungen in allen Qualitätsstufen
    9-Gang-Nabenschaltung I-Motion mit 2 vorderen Kettenblättern
  3. Campagnolo „Campa“
    Rennradschaltung im hochwertigen Bereich
  4. Rohloff
    Hochwertige 14-Gang-Nabenschaltung


Bremsen
Bei Fahrradbremsen gibt es grundsätzlich folgende Typen:

  • Rücktrittbremse
  • Felgenbremse (V-Brake)
  • Scheibenbremse


Eine nur bei Nabenschaltungen vorkommende Rücktrittbremse ist von der Witterung unabhängig. Für längere Bergabfahrten sind sie jedoch ungeeignet, da sie bei Dauerbremsung schnell überhitzen und so die Bremskraft nachlässt. Bei Alltagsrädern ist sie auf Grund der Wartungsarmut sehr beliebt.

Sportliche und Tourenfahrer sind mit einer Felgenbremse besser bedient. Zwei Bremsklötze werden an beide Seiten der Felge gepresst und wirken durch die hohe Reibung. Bei Witterung nimmt die enorme Bremskraft zwar leicht ab, die Sicherheit geht aber keineswegs verloren. Sowohl bei Bremsklötzen als auch bei Felgen treten so im Laufe der Zeit Verschleißerscheinungen auf.

Scheibenbremsen sind nicht gleich Scheibenbremsen. Für wenig Geld werden mittlerweile Fahrräder mit Seilzug-Scheibenbremsen angeboten, die qualitativ nicht mit V-Brakes mithalten können. Einen richtigen Vorteil bieten hingegen erst hydraulische Scheibenbremsen, die auch bei Nässe eine enorme und gut dosierbare Bremskraft entwickeln. Zudem verschleißen sie nicht die Felgen.

Reifen
Rennräder verfügen über schmale Reifen (23/25 mm) die meist kein oder kaum Profil haben. Mountainbikes sind mit grobstolligen, breiten Reifen ausgestattet, die besonders im Gelände ihren Vorteil haben. Breite Reifen rollen nicht schlechter als schmale Reifen, bei gleichem Druck sogar besser. Da dünne Reifen, von Rennrädern, mit höherem Druck aufgepumpt werden können, macht sich der daraus resultierende geringere Rollwiderstand bemerkbar.

Fahren Sie überwiegend auf Straßen, genügt ein Reifen mit wenig Profil. Auch für befestigte Waldwege ist ein Reifen wie zum Beispiel der Schwalbe-Marathon ausreichend. Reifen mit groben Stollen haben nur im Gelände ihren Vorteil. Ein hoher Druck sorgt für Leichtlauf. Der erlaubte Luftdruck (min. und max.) steht auf der Reifenflanke. Der breite Reifen kann mit weniger Druck gefahren werden. Dadurch wird der Fahrkomfort erhöht.


Kleidung und Accessoires
Die richtige Kleidung und Accessoires machen das Erlebnis auf dem Rad noch schöner. Sicherheit geht immer vor. Daher darf, egal wohin Sie fahren, ein Fahrradhelm niemals fehlen: Unerlässlich im Straßenverkehr, aber auch im Gelände. Besonders durch das Tragen eines Helmes können schlimme Verletzungen am Kopf vermieden werden.
Fahrradhandschuhe sollten auf größeren Touren ebenso wenig fehlen. Sie verhindern Blasen sowie Schürfungen und schützen die Hände bei Stürzen.

eVendi-Tipp
Nicht nur Männer sollten auf längeren Touren Fahrradhosen tragen und zusätzlich darauf achten, dass die Sitzpolster keine Mittelnaht haben. Generell können Nähte im Intimbereich scheuern und so zu einem vorzeitigen Ende einer Fahrradtour führen.


Sportliche Fahrer können mit einem Fahrradcomputer von der zurückgelegten Strecke, über die Geschwindigkeit, bis hin zum Puls wichtige Daten zur Auswertung erheben. Mit zusätzlichen Fahrradschuhen und Klick-Pedalen werden Kräfte optimal eingesetzt. Ein Muss für ambitionierte Fahrer.

Wer sein Fahrrad auch im Urlaub dabei haben möchte, kann es mit einem Autofahrradträger problemlos und vor allem sicher mitnehmen.

Weiteres Zubehör gibt es hier


Fazit
Fahrräder erfüllen heutzutage die unterschiedlichsten Zwecke. Für die Einen ist es ein Sportgerät, für die Anderen aufgrund steigender Spritpreise ein alltägliches Verkehrsmittel. Doch auch bei unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten gilt es, nicht an Qualität zu sparen. Gute Qualität bringt höheren Fahrspaß und vor allem Sicherheit. Discount-Fahrräder verschleißen schnell und verursachen durch Reparaturen letztendlich mehr Kosten.

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Sven Kloevekorn | 01.09.2008 12:43
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