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Comeback Firmensport – Schwitzen mit Kollegen

Quelle: Fotolia.com, Luis Louro

Stressige Arbeitstage, Zeitmangel, stundenlanges Sitzen am Schreibtisch, endlose Telefonkonferenzen und Meetings, kilometerlange Arbeitswege, Flugreisen.

Betrug die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) von Erwerbspersonen im Jahr 2000 noch 11,9 Tage, betrug sie bereits im Jahr 2010 12,27 Tage und ist bis zum Jahr 2014 auf 14,8 Tage angestiegen. (Quelle: Statista 2015)

Bereits jüngere Erwerbstätige leiden an Bewegungsmangel, erhöhten Belastungen wie Konzentration, Reizüberflutung und Termin- und Leistungsdruck.

Über wie viele Kraftreserven verfügt Ihr Team? Gibt es einen Ausgleich im beruflichen Alltag? Mangelnde Bewegung wirkt sich nicht nur auf das Betriebsklima und die Gesundheit aus, sondern auch auf das psychische Befinden und die Leistungsbereitschaft.

Häufig investieren Unternehmen in Ihre Produkte, Forschung, Fortbildung und Ihren Service. Vernachlässigt wird dagegen jedoch oft ihr wichtigstes Kapital – die Arbeitskraft. Nicht die Innovation macht eine Unternehmung langfristig wertvoll und wettbewerbsfähig, sondern motivierte und gesunde Mitarbeiter.

Die Handelskammer Hamburg hat in der neuen Publikation "Wie Sie Ihre Mitarbeiter in Bewegung bringen" hilfreiche Informationen über Angebote zur Bewegungsförderung für KMU, wie zum Beispiel Kooperationen mit Sportvereinen, Betriebssportgemeinschaften, Verbänden und Gesundheitsdienstleistern, zusammengestellt.

Die Broschüre finden Sie auf der Internetseite www.hk24.de, unter der Dokumenten-Nummer 2678454.

Durchschnittlich 80.000 Stunden verbringt ein Büromitarbeiter im Laufe seines Berufslebens auf Schreibtisch- und Konferenzstühlen. Kein Wunder, dass mehr als die Hälfte über Rückenschmerzen klagt und ein Viertel unter schmerzhaften Verspannungen leidet.

Durch das permanente Arbeiten im Sitzen erschlafft die Bauchmuskulatur und der Rücken verformt sich. Das geht auf die Bandscheiben, und weil die Muskulatur nicht ausreichend durchblutet wird, kommt es zu Verspannungen. Das Alter tut sein übriges: Mit den Jahren nimmt Fettgewebe zu und das Muskelgewebe ab.

Durch den demographischen Wandel wird es künftig mehr ältere Arbeitnehmer geben. Manche Unternehmen tun schon jetzt etwas für die Fitness ihrer Angestellten: Der längst tot geglaubte Firmensport erlebt ein Comeback. Schließlich steigert ausreichende Bewegung die körperliche Fitness, verhindert Rückenleiden und verzögert den Alterungsprozess.

Viele Fitnesstrainer und Gesundheitsberater bieten ihre Dienste speziell für Unternehmen an. Mit Kniebeugen in einer muffigen Turnhalle oder Kegeln mit der Buchhaltung hat der Betriebssport von heute kaum noch etwas zu tun.

Es gibt Yoga für gestresste Lehrer, Rückengymnastik für Autobauer oder Nordic-Walking für Werkzeugmechaniker. Unternehmensberater gehen klettern, Banker machen Aquagymnastik und Softwareentwickler Stepptanz.

Bei der Deutschen Bank etwa können die Mitarbeiter an rund 100 Standorten unter 35 Sportarten auswählen. 4000 Mitarbeiter nutzen das betriebseigene Sportzentrum in Frankfurt. SAP bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit zum individuellen Gesundheitscoaching, die Arbeitnehmer können zwischen Aerobic, Spinning, Aquafitness oder Tai Chi wählen.

Untersuchungen zeigen: In Unternehmen, in denen die Mitarbeiter regelmäßig Sport treiben, sinkt der Krankenstand. Die Arbeitnehmer sind belastbarer und gesünder. Die gemeinsame Bewegung stärkt den Zusammenhalt, verbessert das Betriebsklima und motiviert.

Vorteile hat auch der Arbeitgeber. Immerhin sinken mit dem Krankenstand auch die Kosten, die Mitarbeiter identifizieren sich stärker mit ihrem Unternehmen und sind produktiver. Außerdem lässt sich der gemeinsame Betriebssport positiv für das Firmenimage vermarkten. In Unternehmen, in denen die Kollegen regelmäßig miteinander Sport treiben, soll es sogar weniger Mobbingfälle geben.

In großen Unternehmen kümmert sich meist das Gesundheitsmanagement um die Organisation des gemeinsamen Sportangebots, aber auch die Personalabteilung, der Betriebsrat, einzelne Mitarbeiter oder der Chef höchst selbst können diese Aufgabe übernehmen.

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shopwelt.de - Team | 17.07.2015
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