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Bluetooth: Ein drahtloser Datenfunk erobert die Technikwelt

Ob Smartphone, Webcam, Lautsprecher oder Headset: Bereits seit Jahren werden immer mehr Produkte mit der Bluetooth-Funktechnik ausgestattet. Doch was steckt hinter dieser drahtlosen Datenübertragung? Wer hat sie entwickelt, wie genau funktioniert sie? In diesem Artikel erfahren Sie es.

Eine kleine Bluetooth-Historie

Genau genommen ist Bluetooth ein in den 1990er-Jahren entwickelter Industriestandard gemäß IEEE 802. Hinter ihm steckt die Bluetooth Special Interest Group (SIG), eine Interessengemeinschaft, die 1998 von Unternehmen wie IBM, Ericsson, Intel, Motorola und Nokia gegründet wurde, um die Entwicklung und Verbreitung der Bluetooth-Technologie zu unterstützen – insgesamt vereint die SIG rund 8.000 Unternehmen in sich. Entwickelt wurde das Funkverfahren in erster Linie von dem Schweden Sven Mattison und dem niederländischen Professor Jaap Haartsen für den damaligen Mobiltelefonriesen Ericsson, später entwickelten Intel und Nokia die Technologie in Teilen weiter. Der ungewöhnliche Name des Funkverfahrens bezieht sich auf den dänischen König Harald „Blauzahn“ Gormson, (englisch: „Harald Bluetooth Gormson“), der ursprünglich verfeindete Teile Norwegens und Dänemarks einte. Das Bluetooth-Logo zeigt die Initialen „HB“ in altnordischer Runenschrift.

Schnurlose Schnittstelle für unterschiedlichste Daten

Der genormte Übertragungsstandard findet heute in einer ganzen Reihe von Geräten Verwendung: In Webcams und Multiroom-Audiosystemen ebenso wie in Kopfhörern, Headsets und Hi-Fi- Lautsprechern wie diesen hier. Über das Funkverfahren lassen sich verschiedenste Daten an unterschiedliche Geräte senden und von diesen empfangen. Die Geräte können dabei sowohl stationärer als auch mobiler Art sein, und es können mehrere gleichzeitig miteinander verbunden sein. Übertragen werden die Daten via Funkwellen, in einem Nahbereich von bis zu etwa zehn Metern (geräteabhängig). Bluetooth sollte immer nur dann angeschaltet werden, wenn es tatsächlich auf eine andere Schnittstelle Zugriff haben soll – sonst wird der Akku des betreffenden Geräts unnötig beansprucht. Auch auf eine Passwort-Verschlüsselung sollte man nicht verzichten.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Bluetooth wird seit seiner Markteinführung ständig weiterentwickelt und neuen Produkten angepasst. So unterstützt Bluetooth 4.1 seit 2013 Telefonate über die neue Mobilfunktechnik LTE, seit Dezember 2014 besitzt der Datenfunk erweiterte Sicherheitsfunktionen, eine schnellere Übertragungsgeschwindigkeit und einen noch sparsameren Energieverbrauch.

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shopwelt.de - Team | 05.06.2016
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