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Apple-Fans und Windows-Anhänger - Feinde fürs Leben?

Quelle: © spxmedia

Mac OS und Windows - führt da wirklich kein Weg zueinander? Macianer begreifen die „Fensterputzer“ gern als Langweiler, die wie Lemminge mit dem Strom schwimmen und die Unzulänglichkeiten von Windows apathisch hinnehmen. PC-User hingegen sehen in den Apple-Jüngern oft „fashion victims“, die sich vom adretten Design und dem exklusiveren Image der Marke blenden lassen und wie hypnotisiert deren Apothekenpreise zahlen. Kaum ein Computernutzer wechselt bei diesem traditionellen Streit jemals die Fronten. Doch bieten die neuen Betriebssysteme Windows 7 und Snow Leopard nicht Anlass genug, sich auch einmal dem anderen Lager zuzuwenden? Mehr dazu lesen Sie hier.

Apple gegen Microsoft – Krieg der Welten
Die große Zeit der Macs waren die achtziger Jahre. Zeitweilig sah es damals so aus, als könne Apple durch die Einführung der grafischen Benutzeroberfläche Microsoft sogar den Rang ablaufen. Schließlich untermauerte Microsoft aber mit dem zwar instabileren, aber eben flexibleren Windows seine Marktführerschaft bei Betriebssystemen. Das Unternehmen mit dem angebissenen Apfel hingegen stand Anfang der Neunziger sogar kurz vor dem Aus: Das ebenso innovative wie unverwechselbare Würfel-Design hatte Apple aufgegeben und das Konzept von zueinander gehörender Hardware und Betriebssystem erschien nun als zu starr. Windows dagegen lief dank Lizenzierung inzwischen auf den Rechnern aller möglichen Hersteller, während die Apple-Welt bis heute nur im Paket von Rechner und Betriebssystem zu haben ist.

Die Mac-Jünger preisen noch heute gerade die enge Verzahnung von Hardware und Software als einen großen Vorteil ihrer Lieblinge an: Was bereits von Beginn an gemeinsam geplant und entwickelt wurde, funktioniere in der täglichen Praxis einfacher, reibungsloser und stabiler als die beliebig zusammengewürfelten Windows-PCs. Und in der Tat konnte der PC-Nutzer in diesem Punkt zeitweilig schon mal neidisch werden. Mit der Einführung von Windows XP im Jahr 2001 jedoch konnte Microsoft bei der Zuverlässigkeit verlorenen Boden gutmachen: Die PC-User, die sich jahrelang mit den obligatorischen Systemabstürzen von Windows 95 und 98 herum gequält hatten, bekamen den berüchtigten „Bluescreen of Death“ von nun an kaum noch zu sehen. Dies ist wohl auch der wichtigste Grund für die anhaltende Beliebtheit von Windows XP: Es war und ist das Microsoft-Betriebssystem, bei dem die User erstmals nicht mehr – in der Hoffnung, beim nächsten Mal werde alles besser werden – ungeduldig dem Nachfolger entgegenfieberten. Dagegen setzte Apple die Rückkehr zu einem innovativen und hochattraktiven Design.

Blackbox vs. Fummelkiste
Am Mac kritisieren viele PC-Freunde, dass er quasi eine „Blackbox“ sei – niemand wisse so genau, was für Komponenten eigentlich darin stecken, da alles exklusiv für Apple produziert werde. Sich den Computer selbst zusammenstellen, umrüsten, aufrüsten und erweitern? Fehlanzeige. Ein Mac, so kontern dessen Anhänger, sei halt für Leute, die ein Mittel zum Zweck wollen (und noch dazu ein schönes) – und nicht einen Zweck selber. Ein Windows-PC könne vielleicht alles, aber dafür nichts richtig, während ein Mac einfach funktioniere, ohne dass man ihn erforschen und an ihm herum basteln muss.

Als Beweis für die Überlegenheit des Apple-Betriebssystems führen die Mac-Jünger auch gern an, dass sie praktisch niemals Ärger mit Viren, Würmern und anderer Schadsoftware haben. Dass dieses Argument durchaus stichhaltig ist, erkennen die meisten Windows-Nutzer sogar an. Allerdings, so ergänzen sie in der Regel mit einem Quäntchen Spott, liege dies eigentlich nur daran, dass niemand Malware für dieses „Nischenprodukt“ programmiert – und keineswegs daran, dass Mac OS sicherer als Windows sei.

eVendi Tipp
Seit einiger Zeit sind die Microsoft- und Apple-Welten nicht mehr völlig unvereinbar: Seit Apple auf Intel-Komponenten setzt, kann mit Hilfe von „Bootcamp“ auch Windows auf dem Mac installiert werden. Wer den Aufwand nicht scheut, bekommt umgekehrt auch eine Mac OS X Installation auf einem preisgünstig zusammengestellten Standard-PC hin und kann auf diese Weise beim Computerkauf viel Geld sparen.

Windows 7 und Snow Leopard – Argumente für einen Wechsel?
Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass die Karten auch durch die aktuelle Einführung der neuen Betriebssysteme nicht völlig neu gemischt werden. Auch wenn Apples Marktanteil in den l etzten Jahren etwas zugenommen hat: Die überwältigende Mehrheit der Computernutzer stellen nach wie vor die Windows-User. Daran wird auch Apples zweifellos ausgezeichnetes Snow Leopard sicherlich nichts ändern können. Denn auf der anderen Seite wird das neue Windows 7 ebenfalls sehr positiv aufgenommen.

Im Prinzip stellen beide Newcomer unterschiedliche Arten von Weiterentwicklungen dar: Windows 7 ist im Kern nichts anderes als ein entschlacktes Windows Vista, bei dem einzelne Probleme ausgebügelt und die Bedienoberfläche aufgehübscht wurde. Snow Leopard hingegen ist äußerlich nur an wenigen Details von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Dafür hat sich unter der Haube deutlich mehr geändert als bei Microsoft.

Ansonsten überwiegen aber insgesamt die Gemeinsamkeiten: Beide neuen Betriebssysteme sind schlanker und spürbar leistungsfähiger als ihre jeweiligen Vorgänger, belegen weniger Speicherplatz, fahren schneller hoch und herunter beziehungsweise erwachen schneller aus dem Ruhezustand. Beide erleichtern und beschleunigen die Vernetzung mit anderen Rechnern. Beide unterstützen den Einsatz von Multikernprozessoren besser als zuvor, markieren zudem endgültig den Übergang zum 64-Bit-Computing und präsentieren sich damit gleichermaßen zukunftssicher. Größer sind die Unterschiede da schon eher bei den Anschaffungskosten. Dass Snow Leopard zu niedrigeren Preisen als Windows 7 zu haben ist, taugt aber wohl auch nicht als entscheidendes Argument, um Windows-Freunde zum Umsteigen zu bewegen.

Fazit
Als das einfachste und beste empfindet der Nutzer fast immer das, was ihm vertraut ist. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, Fenster mit einem Klick in die rechte obere Ecke zu schließen, wird die entsprechenden Bedienelemente beim Mac immer als „falsch“ platziert empfinden. Auf der anderen Seite mögen die Macianer noch so oft über die vielen „OK“-Schaltflächen bei Windows den Kopf schütteln. Wer einmal die Windows-Bedienlogik in sich aufgesogen hat, dass es nicht genügt, eine Einstellung zu ändern, sondern dass die Veränderung immer zusätzlich bestätigt werden muss, wird daran nie mehr etwas Unsinniges erkennen können.

Hinzu kommt, dass sowohl der Mac als auch der PC Einsatzgebiete hat, bei denen er dem jeweils anderen traditionell überlegen ist. Wer den Computer auch bzw. hauptsächlich als Plattform für Games benutzen will, kommt damals wie heute nicht um einen Windows-PC herum. Nur die wenigsten Computerspiele werden überhaupt für den Mac umgesetzt. Dessen klassische Domänen wiederum sind professionelle Anwendungsbereiche, bei denen es auf absolute Zuverlässigkeit ankommt – besonders im Bereich Grafik- und Videobearbeitung. Um eine wirkliche Wechselstimmung hervorzurufen, müssten die Entwicklungsfortschritte bei den neuen Betriebssystemen insofern erheblich unterschiedlicher ausfallen. Da aber im Windows-Lager angesichts des glücklosen Vista der Verbesserungsbedarf größer ist und Windows 7 diesen Bedarf ganz offenbar decken kann, geht diese Betriebssystem-Runde dem Gefühl nach wohl eher an Microsoft.

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Robert Dittmar | 26.09.2009 17:07
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