Kennen Sie Rabattwelt?
Deals & Gutscheine
shopwelt.de Newsletter?
Weitere Vergleiche

› KFZ-Versicherungen...
› Strom-Tarife...
› Gas-Tarife...
› DSL-Tarife...
› Mobilfunk-Tarife...

Mangelwirtschaft noch in den Köpfen? - Ost-West-Gefälle beim Preisvergleich

Große regionale Unterschiede: Untersuchung des Preisvergleichs
eVendi zeigt digitale Spaltung der Schnäppchenjäger

Trotz Wirtschaftskrise herrscht rege Konsumlaune in Deutschland. Auf das Shoppen wollen die Bürger im gesamten Bundesgebiet nicht verzichten – hier herrscht Einigkeit. Es gibt aber erhebliche regionale Unterschiede bei der Kaufvorbereitung; vor allem bei der Produktrecherche und dem Preisvergleich. Deutschlands erster Preisvergleich eVendi hat über einen Zeitraum von einem halben Jahr die deutsche Bevölkerung hinsichtlich ihres Verhaltens im Produktvergleich beobachtet, ausgewertet und festgestellt, dass ein signifikantes Ost-West-Gefälle auch online beim Preisvergleich besteht. Insgesamt vergleicht jeder zehnte Westdeutsche Preise bei eVendi. Hingegen nutzt nur jeder zwanzigste Ostdeutsche den ersten Preisvergleich im Internet.

Während der Westen fleißig die Preise vergleicht und entsprechend Geld spart, hält sich der Osten noch zurück und nimmt höhere Preise in Kauf. „Als Preisvergleicher und Marktbeobachter können wir die Daten so interpretieren, dass die unterschiedliche Sozialisation in der Überflussgesellschaft im Westen gegenüber der Mangelwirtschaft im Osten noch digitale Spuren hinterlässt“, so Malte Schiphorst, Geschäftsführer des ältesten Preisvergleichs im Internet, eVendi in Hamburg.

Unterschiedliche Vergleichs- und Sparmentalitäten in Ost-West, aber auch in den NBL selbst
Die über den Online-Preisvergleich http://de.eVendi.com über 6 Monate erhobenen Daten zeigen deutlich, dass die westliche Bevölkerung Deutschlands viel häufiger online Preise vergleicht. In sechs der westlichen Bundesländer vergleichen mehr als zehn Prozent der Bevölkerung Preise bei eVendi und kaufen somit preiswerter ein. 

Demgegenüber vergleicht keines der fünf Neuen Bundesländer im Durchschnitt so viel. Sachsen-Anhalt liegt dabei mit drei Prozent auf dem letzten Platz der Statistiken. Die Hauptstadt Berlin, mit seiner speziellen Ost-West-Historie, rangiert weit oben in der Statistik und ist mit 16 Prozent auf Platz Zwei hinter der „Online-Preisvergleichs-Metropole“ Hamburg. Verstärkt suchen die Ostdeutschen lediglich nach Produkten in der Kategorie Hifi, TV & Video – hier sind es sechs Prozent. Die Ost-Metropolen wie Erfurt und Magdeburg vergleichen im Gegensatz zu eher ländlichen Gegenden jedoch mehr. Erfurt liegt dabei im direkten Städtevergleich mit 39 Prozent auf Platz Eins. Dicht dahinter folgt Magdeburg mit 22 Prozent. Es zeigt sich also auch im Osten selbst ein gespaltenes Bild.

Die Vergleichs- und Sparmentalität, die im Westen deutlich zu erkennen ist, scheint dennoch im Osten Deutschlands insgesamt noch großen Nachholbedarf zu haben. „Wir hatten vor Beginn der Untersuchung eigentlich erwartet, dass sich ein gegensätzliches Bild abzeichnet, schließlich ist das Durchschnittseinkommen in den Neuen Bundesländern immer noch deutlich geringer als im Westen. Aber trotz der Einkommensunterschiede vergleichen die Ostdeutschen insgesamt wesentlich weniger“, wundert sich der oberste eVendi Preisvergleicher Schiphorst. „Die ostdeutschen Bundesländer liegen im Durchschnitt also auch gut 20 Jahre nach dem Ende der Planwirtschaft im Preise vergleichen noch weit hinten. Wie sehr sich der online Preisvergleich lohnt und wie viel Geld damit gespart werden kann, muss sich erst noch weiter herumsprechen.“

Fehler melden!
Artikel mit Freunden teilen
Vanessa Baaske | 11.05.2010 08:23
Logos & Bildmaterial

Sie benötigen shopwelt.de-Logos für Ihren Presse-Artikel?
Hier bekommen Sie eine Auswahl an Logo-Paketen:

Logos & Bildmaterial

Weitere interessante Artikel
Newsletter:
* Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben! Alle Preise inkl. MwSt.
© 2016 Copyright by eVendi GmbH & Co. KG