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Yahoo & Google: Suchmaschinen beschließen Werbe- und Suchdeal

Yahoo-Chefin Marissa Mayer muss bei Ihren Sanierungsplänen erneut einen Rückschlag hinnehmen. Jetzt sollen ein Deal mit Google und neue Geschäftsfelder helfen. Ob es zu der Kooperation kommt, müssen die Kartellwächter entscheiden.

Die Suchmaschinen Yahoo & Google streben eine Drei-Jahres-Partnerschaft an. Yahoo beabsichtigt demnächst Google-Anzeigen und -Suchergebnisse in sein Angebot aufzunehmen. Ermöglicht wurde der Deal durch die im April zwischen Microsoft und Yahoo vereinbarten Änderungen ihres seit 2009 bestehenden Suchabkommens. Bis dahin hatte der Softwarekonzern Yahoo nahezu exklusiv mit Suchergebnissen und Suchanzeigen über Bing versorgt.

Im Kerngeschäft mit Online-Anzeigen habe Yahoo "weiter mit Gegenwind zu kämpfen", erklärte Mayer am Dienstag nach der Vorstellung der Unternehmenszahlen. Umsatz und Gewinn des Internet-Pioniers blieben dabei hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Zwei Lichtblicke gab es: In den Geschäftsfeldern, die für Yahoo die Wende bringen sollen, stieg der Umsatz um mehr als 40 Prozent. Zudem gab der Konzern einen neuen Anzeigen-Deal mit Mayers ehemaligem Arbeitgeber Google bekannt. Trotzdem lag die Aktie im nachbörslichen Handeln 1,6 Prozent im Minus.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz zwar um 6,8 Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt allerdings mit 1,26 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn schrumpfte auf 76,3 Millionen Dollar, während vor einem Jahr noch 6,77 Milliarden Dollar in den Büchern standen. Allerdings standen allein 6,3 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Börsengang des chinesischen Onlinehändlers Alibaba. Ohne Sonderposten lag der Gewinn jetzt bei 15 Cent je Aktie, während die Experten 17 Cent angepeilt hatten.

Yahoo verdient an den geschalteten Google-Anzeigen mit, umgekehrt bekommt Google Geld für übernommene Ergebnisse und für Anfragen, die den Bereich Bildersuche betreffen. Das Paket dürfte etwa 27 Milliarden Dollar Wert sein.

Weiterhin ermöglicht der Vertrag mit Google es Yahoo, selbst zu entscheiden, welche Suchanfragen es an Google weiterleitet. Er enthält nach Unternehmensangaben auch keine Mindestzahl von Suchanfragen. Darüber hinaus ist er nicht exklusiv. Yahoo kann sich also neben Microsoft und Google weitere Partner für die Internetsuche und die Vermarktung von Anzeigen suchen. Umgesetzt werden soll die Zusammenarbeit beider Suchmaschinen in Ländern wie den USA, Kanada und Australien, offenbar aber nicht in Deutschland.

Nun bleibt nur noch abzuwarten, ob die Kartellwächter der Zusammenarbeit zustimmen.

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shopwelt.de - Team | 22.10.2015
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