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Stotteriger Start für Paydirekt: Sparkassen schaffen den Starttermin nicht

Quelle: paypal.com

Im November startet ein weiterer Konkurrent von Paypal; Paydirekt heißt das eigene Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und hat die 16 Millionen Paypal Kunden hierzulande im Visier.

Kaum hat es den Anschein, dass die deutschen Banken im digitalen Zeitalter angekommen wären, schon gerät der Start ins stocken.

Der deutsche Marktführer ist zum offiziellen Marktstart nicht dabei, denn bei den Sparkassen hakt es, berichtet das Handelsblatt heute. Insbesondere die komplizierte Struktur der öffentlich-rechtlichen Banken würde die Einführung verzögern, heißt es dort. Die Sparkassen verwalten 47 Millionen Girokonten, auch, wenn das nicht alles Online-Konten sind. Man arbeite mit Hochdruck daran, um beim Start "mit ausgewählten Sparkassen und Teilnehmern mit an Bord zu sein", erklärte ein Sprecher des Sparkassenverbands DSGV.

Die daraus gewonnenen Erfahrungen sind wichtig, um eine erfolgreiche breite Nutzung voraussichtlich ab dem Frühjahr 2016 gewährleisten zu können“, so der Sprecher weiter. Welche Sparkassen-Institute konkret ab Herbst dabei sind, sei noch offen. Die Volks- und Raiffeisenbanken und privaten Banken wollen dagegen noch in diesem Jahr starten. Die geschlossene Testphase der Hypovereinsbank mit dem Möbelhändler D-Living startet am Montag, den 17. August. Commerzbank, Comdirect Bank, Deutsche Bank und Postbank werden folgen.

Im Gegensatz zu Paypal erfolgt die Abwicklung nicht über einen Dritten, sondern direkt zwischen der Bank des Kunden und des Händlers. Nutzer sollen sich über ihr Onlinebanking registrieren können. Beim Kauf über Paydirekt sei dann die Eingabe von E-Mail und und Passwort nötig, dass Geld soll vom Girokonto abgebucht werden. Dazu solle es Leistungen wie Käuferschutz geben.

Dem Onlinehandel ist diese Entwicklung ein Dorn im Auge. „Der Stotterstart wird ein Hinderungsgrund für einige Händler sein“, sagte ein großer Handelskonzern dem Handelsblatt.

Die Banken sehen dem Ganzen weitaus ambitionierter entgegen. Sie planen die 200 umsatzstärksten Händler bis Weihnachten 2015 von Paydirekt überzeugt zu haben. Hieran zweifeln allerdings eine Vielzahl an Beobachtern. Wie die Wirtschaftswoche erst kürzlich zitierte, zeigen Händler wie Tchibo, Beate Uhse und Windeln.de kein Interesse an der Einführung von Paydirekt.

Da gibt es kurzfristig für den Erfolg nur das Rezept: Durchhalten, und dem Verbraucher klarmachen, wo der Nutzen ist (den Händlern natürlich auch). Einen überraschend guten und direkten Kundenservice zu bieten, das wäre zum Beispiel ein Alleinstellungsmerkmal auf einem Markt, in dem schon etwas Gedrängel herrscht.

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shopwelt.de - Team | 17.08.2015
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