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Project Ara: Google verschiebt geplanten Teststart

Ursprünglich sollte der Verkauf des Baukasten-Smartphones von Google in der zweiten Hälfte diesen Jahres in Puerto Rico starten. Wie das Unternehmen nun ein einem offiziellen Twitter-Account verkündete, wird sich nicht nur der Termin von 'Ara' verschieben, sondern auch der Teststandort. Im letzten Tweet heißt es: "And don't worry...Project Ara isn't going anywhere."

Die Verschiebung könnte mit der überraschenden Neustrukturierung im Hause Google zusammenhängen. Künftig wird eine neue börsennotierte Beteiligungsgesellschaft namens Alphabet als Dach für die diversen Google-Tochterfirmen dienen, Google selbst wird als neues, schlankeres Unternehmen nur noch eine, wenn auch die größte von diversen Marken sein. Weitere Tochtergesellschaften sind das Biotechnologie-Unternehmen Calico, das Glasfaserprojekt Fiber, die Smart-Home-Sparte Nest, Life Sciences, Google Capital, der Investmentzweig Google Ventures und die Forschungsabteilung Google X.

Bei dem Project 'Ara' geht Google einen neuen Weg; Smartphones der Zukunft sollen flexibler, langlebiger und umweltverträglicher sein. Anwender sollen die Möglichkeit erhalten, sich ihr Smartphone selber zusammenzustellen. Die Kamera von der einen Firma, Display oder Tastatur von der anderen, das Zentralmodul mit CPU von der Dritten. So entsteht ein individuelles, auf den Anspruch des jeweiligen Anwenders speziell ausgerichtetes, Smartphone.

Die aus Aluminium gefertigte Basisstruktur von Ara hält die Komponenten mit Permanentmagneten fest, und der UniPro-Standard sorgt für die Kommunikation zwischen den Modulen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Anwender defekte Module einfach auswechseln kann und zum Beispiel der Wunsch einer besseren Kamera nicht automatisch einen Neukauf notwendig macht.

Der aktuelle Nachteil liegt im deutlich unhandlicherem Gehäuse und der sehr eingeschränkten Anzahl an Komponenten. In einem Tweet nennt Google als Grund für die Projektverschiebung, dass 'eine Neuberechnung des Ansatzes' notwendig geworden sei. Dieses könnte ein Indiz dafür sein, dass nun auch das Project 'Ara' von Kostensenkungen betroffen ist, wie sie bereits im Juli von Ruth Porat, der künftigen Chief Financial Officer (CFO) von Alphabet, in einer Telefonkonferenz angekündigt wurden.

Wo und wann das Projekt nun endgültig an den Start geht, hat Google nicht gesagt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es nicht mehr in diesem Jahr sein wird.

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shopwelt.de - Team | 18.08.2015
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