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Onlineshops: Zahlungsart "Nachnahme" birgt Ungereimtheiten

Quelle: Fotolia.com, Kadmy

Wählt ein Kunde bei seiner Onlinebestellung die Option 'Nachnahme' als Zahlungsart, muss er die Ware beim jeweiligen Paketboten bezahlen, nicht im Onlineshop. Die dadurch zusätzlich anfallenden Kosten und Gebühren sind für den Verbraucher kaum zu durchschauen.

Zu den reinen Versandkosten addiert sich ein variabler Aufschlag für den Inkasso-Dienst des Paketlieferanten – bei DHL kommt noch ein festes Übermittlungsentgeld von zwei Euro on top. Zudem können die Shop-Betreiber auf die mit dem jeweiligen Paketdienst ausgehandelte Inkasso-Pauschale selbst noch etwas draufschlagen.

Bei vielen Shops fehlt es jedoch an einer Kosten-Transparenz für den Verbraucher. Aufgrund dessen raten Verbraucherschützer von der Zahlungsart 'Nachnahme' ab. Das Bestellen per Rechnung ist den Verbraucherschützern zufolge die bessere Wahl, weil sich die Ware so im Gegensatz zur Nachnahme vor dem Bezahlen auf Vollständigkeit, Qualität und Funktion hin überprüfen lässt.

Stichproben der Verbraucherschützer haben ergeben, dass es bei nahezu der Hälfte von 50 Shops nicht klar ersichtlich ist, was nun genau der Versand und was die Nachnahme kostet. Desweiteren wird das Übermittlungsgeld – sofern DHL als Paketlieferer vom Onlineshop gewählt wird, nicht aufgeführt – der Kunde erfährt hiervon erst wenn der Paketbote kassieren will. Bei den Konkurrenten der Post-Tochter DHL wie UPS, GLS oder Hermes fallen keine Extra Gebühren an – einige der getesteten Shops behaupten jedoch, das bei allen Paketdiensten die Gebühr von zwei Euro für die Übermittlung anfallen würde.

Fazit: Jeder vierte Shop der Stichprobe patzte laut Verbraucherschützer in punkto 'Transparenz': Mal wurde das Übermittlungsentgelt während des gesamten Einkaufs verschwiegen, mal wurde die Höhe falsch ausgewiesen oder die Zustellkosten wurden als Nachnahmegebühr bezeichnet und umgekehrt.

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shopwelt.de - Team | 20.10.2015
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